Covert Affairs

    Covert Affairs

    USA 2010–2014
    Deutsche Erstausstrahlung: 12.09.2011 13th Street Universal

    Im Mittelpunkt der Agentenserie, die auf Action-Szenarien vor exotischen Schauplätzen setzt, steht der CIA-Neuzugang Annie Walker (Piper Perabo). Mitten in ihrer Ausbildung wird sie direkt zum Außendienst abbestellt, um künftig als Agentin in geheimen Missionen gegen Terroristen und feindliche Spionagedienste vorzugehen.

    Dank ihrer exzellenten Sprachkenntnisse soll die frischgebackene Agentin in ihrem ersten Auftrag Informationen von einem russischen Überläufer besorgen. Tatkräftige Unterstützung bekommt sie von dem im Irak erblindeten Technik-Experten Auggie Anderson (Christopher Gorham). Doch ihre Chefin Joan Campbell (Kari Matchett) spielt ein doppeltes Spiel: Die CIA hat ein besonderes Interesse an Annies Urlaubsflirt Ben Mercer (Eion Bailey), der nach ein paar gemeinsamen Tagen in Sri Lanka spurlos verschwunden ist.

    Covert Affairs auf DVD

    DVD-News: Covert Affairs - Staffel 4 (4 DVDs) erscheint am 08.12.2016 hier bestellen

    Covert Affairs – Community

    Melrose am 05.11.2016 12:15: Nach dem Sehen der zweiten Staffel muss ich sagen: Wie Baywatch zur DLRG verhält sich Covert Affairs zu ernstgemeinten Agentenserien/-filmen. Ich könnte schwören, dass (vielleicht aus Enttäuschung, nach der 1. Staffel für den Emmy nomiert gewesen zu sein, ihn dann aber nicht bekommen zu haben) Perabo ihre Oberlippe nochmal mit Filler verdoppelt hat und die Haare bindet sich ihre Figur Annie Walker auch noch nicht zusammen. So, wie wohl kaum eine Rettungsschwimmerin in einem tiefausgeschnittenen roten Badeanzug mit gefönten Wallehaaren den Strand entlangtrabt, so wird auch sicher nie eine richtig gute Agentin einen angeblichen „Meisterspion“ mit einem wallenden langen signalroten Rock und 16cm hohen Louboutins verfolgen, das alles in 10 Schritte Abstand, sich nach jedem 3. Schritt mit Shampoo-Spot-verdächtigen Haargewedel umdrehend und vollkommen auffällig unauffällig hinter einer Ecke hervorlugend. Ja, so kann man die Welt auch auf sich aufmerksam machen. Hätte der "Master Spy" sich auch nur einmal umgedreht, wie unsere Lieblingsagentin Annie, dann hätte er ihr direkt in die Augen geschaut. Während die Baywatch-Macher aber wissen, dass die Zuschauer wissen, dass Baywatch unrealistischer Kram ist, der nur dazu dient, Männer mittels blonden Bimbos mit dicken Hupen vor den Schirm zu locken, verkauft man CA als realistische Agentenserie à la Bourne. Wie realitisch Bourne ist, weiß ich nicht, aber Jason Bourne wusste wenigstens, dass der beste Agent der unauffällig Agent ist, der weiß, wann er einfach ruhig zu bleiben hat, sich nicht umdreht, keinen Augenkontakt herstellt und mit dem Strom schwimmt. Ganz im Gegensatz zu Annie Walker: Gern tritt sie eine Verfolgungsjagd durch den Matsch auch mit hellen Wildlederpumps an, und lässt auf Außeneinsätzen ihre blonden Haare wild im Gesicht herumhängen. Besonders vorteilhaft ist das natürlich, wenn man sich von einem Gebäude abseilen oder die Hände zum Klettern freihaben muss. Auf einer Gala hat sie dann die Haare in einem engen Dutt. Gut, dass sie weiß, wie man Prioritäten setzt. Für eine Flucht, zu der sie einem Dissidenten verhilft, wählt sie so hohe Stilettos, dass er Zeit verschwenden muss, ihr die Treppe herunter zu helfen!! (allein dafür verdient sie einen Rüffel) Ist sie bei einer Verfolgung in Sicherheit, macht sie in 8 von 10 Fällen den Verfolger auf sich aufmerksam, indem sie aus dem sicheren Versteck in wilder Flucht aufspringt und mit wehender Blondfahne durch die Gegend rennt. In einer Berliner Straßenbahn steht sie im Princess-Diana-Gedächtnis-Look mit Etuikleid und mehreren Kilo Goldschmuck behängt vollkommen overdressed herum und starrt die Agentin, die sie verfolgt, auffällig an (als sich herausstellt, dass diese früher bei der Stasi war, sagt Walker ohne jede Ironie: „DESWEGEN hat sie mich entdeckt! Gelernt bei den Besten!“ - was für ein Brüller!). Überhaupt sucht sie auf Verfolgungen gern Augenkontakt, dreht sich alle paar Schritte auffällig um (Stichwort wieder: Shampoo-Werbung), oder blättert eine Zeitschrift so flüchtig durch, dass jeder Idiot merkt, dass sie sie nicht liest. Im Gegensatz zur 1. Staffel ist der einzige Fortschritt m.E., dass Annie Walker jetzt auf 50% der Verfolgungen endlich mal flachere Schuhe anhat, aber auch die Armeejacken sitzen immer perfekt in Size Zero wie auf die Haut genäht, mit netten Schnallen und Gürtelchen, die sicher sinnvoll sind, wenngleich sich mir auch nicht erschließt, wofür. In den anderen 50% bleibt es bei hautengen Miniröcken wie aufgedampft, Stilettos und riesigen Ausschnitten. Alles in allem wird die Darstellung der Annie Walker immer mehr zum Pin-Up-Girl: mit Puppy-Dog-Eyes und Schmollmündchen guckt sie ihre Mitspieler an, macht einen auf „kleines Mädchen“, will aber gleichzeitig ernst genommen werden. Ich mag die Serie für Auggie, für Joan, für Arthur (das erste Mal, dass mir dieser Schönling Peter Gallagher gut gefällt), sogar den leicht intriganten Jai kann ich gut leiden, und definitiv liebe ich die Figur des Eyal Lavin (der Mossad-Agent), der auch fantastisch sarkastische Sätze ins Drehbuch geschrieben bekommt, die unheimlich Spaß machen. Das einzige, das mich an der Serie wirklich und zunehmend und ganz ganz schlimm stört, ist die blöd geschriebene und in Szene gesetzte Hauptfigur, die an Dämlichkeit sogar eine Schulaufführung übertreffen würde. Dafür kann Piper Perabo vielleicht nichts, aber alles um und an dieser Figur ist unglaubwürdig und dumm. Ich denke nach wie vor, dass man damit Männer als Publikum binden möchte. Schade um die Glaubwürdigkeit. Und ich werde total wütend allein wg. der anderen Figuren mit auch noch die anderen Staffeln anschauen und mich aufregen.
    Melrose am 31.10.2016 11:56: An sich eine schöne Serie. Ich habe mir die ersten beiden Staffeln zugelegt, aus akuter Langeweile einerseits und wg. meines Faibles für Spionage-, Geheimdienst-, Agenten-Serien andererseits und auch wg. der kleinen Dauerrolle für Oded Fehr, den ich als Mossad-Bösewicht aus NCIS kenne. Die Serie, wohl von den Bourne-Machern produziert, ist gut, aber mich stören dich aufgetragene Klischees. Im Gegensatz zu Bourne, der der perfekte Agent war, der immer wusste, wann man leise tritt, wann man extrem unauffälliges Verhalten zeigen sollte, wann man eben NICHT rennt, sich umdreht oder fuchtelt, wird der Star der Serie, Annie Walker, ganz anders gezeigt. Angeblich DIE Top-Absolventin des Grundkurses (lt. Ausbilder hatte er nie eine bessere), stöckelt, lockenwedelt und dummbatzelt sie sich durch die Sets, natürlich, wie sich das für eine anständige Agentin gehört, in 16cm-Louboutin-Stilettos (!), Mini- oder Bleistiftröcken und auffälligen roten Satin-Blusen, so eng geschnitten, dass Jogi Löw neidisch wäre und die Knöpfe nur Momente vor dem Ab- oder Aufplatzen sind: sie überwacht Verfolger nicht im Rückspiegel, sondern dreht sich immer, auch bei höchsten Tempo, im Sitz um, dass die blonden Locken nur so fliegen, sie widersetzt sich scheinbar aus Prinzip Anordnungen ihrer Vorgesetzten, da sie natürlich alles besser weiß, sie bricht den High-Heel-Speedchase-Rekord (dass man in 16cm hohen Louboutins und bewegungseinschränkenden Bleistiftröckchen so rennen könnte ist eine von Männern stets gern geglaubte Lüge), sie lässt immer sinnlich das Duckface-Mäulchen mit der perfekt geschwollenen Oberlippe offen stehen (Kim Kardashian würde töten für so eine Oberlippe, für die sie keinen Filler bräuchte), die Locken im gebräunten Gesicht hängen vor den perfekten Zähnen (vielleicht biegen Mario Testino, Richard Avedon oder sonst ein Model-Fotograf auf der Suche nach einer Entdeckung um die Ecke, da will man natürlich bereit sein), beim Schießen hängen die Haare überall störend im Gesicht herum, aber was soll's … alles seeeehr unauffällig. Na klar. Die Hälfte der im Drehbuch jeweils anwesenden Männer hat bereits Hitzewallungen, bevor sie durchs Bild ist, und erkennt sie garantiert dann wieder, wenn sie undercover sein sollte. Sicher, ein weiblicher Agent als Zugpferd für eine Serie, die ja auch von vielen Zuschauern gesehen werden soll, MUSS etwas bieten. Und da der Durchschnittszuschauer von Agenten-Serien eben nicht weiblich ist, müssen die Herren bei der Stange gehalten werden (kein Wortspiel beabsichtigt). Insofern ist Realismus natürlich nicht unbedingt gewollt. Ich bevorzuge Ziva David aus NCIS, die in Cargopants mit Stiefeln, vor allem zusammengebundenen Haaren (!), Lederjacken und Pullis kompetent und trotzdem unfassbar attraktiv auftrat. SIE war der perfekte Mossad-Agent, eine Ein-Mann-Killer-Armee. Annie Walker ist ein Model, das Agent spielt und gegen Ziva nur armselig. Mir fiel auf, dass Christopher Gorham, der den blinden Auggie spielt, Ben Winshaws „Q“ in den Daniel-Craig-Bond-Filmen extrem ähnlich sieht. Zufall? Glaub ich nicht.
    User_588263 am 07.06.2016 13:53: Ist an dem Gerücht eigenlicht was dran, dass man die deutsche Synchro von Staffel 3 bis 5 nur noch der Schweiz zu verdanken hat, weil in Deutschland kein TV-Sender mehr die Kosten dafür tragen wollte?!
    serieone am 15.02.2016 19:22: Super RTL will in Zukunft ohnehin schrittweise von neuen US-Serien verabschieden und stattdessen lieber auf in Deutschland schon bekannte US-Serien wie «Covert Affairs», «Crossing Jordan», «Lie to Me» und «White Collar» setzen. Für alle diese Serien gibt es allerdings noch keinen Sendetermin.
    #1077508 am 05.09.2015: Was für ein Cliffhanger! Ich hasse es, wenn eine Serie so endet. Das wäre schon ein schlimmes Ende für eine Staffel, aber gleich für eine ganze Serie?

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