Tango ist mehr als ein Tanz: Nicole Nau und Luis Pereyra Tango Argentino – das ist das Leben pur. Nicole Nau war Mitte 20, als sie dem Tangofieber erlag. Von heute auf morgen kehrte sie ihrer Heimatstadt Düsseldorf den Rücken und flog nach Argentinien, um Tango zu lernen. In Buenos Aires ließ sie sich zur professionellen Tänzerin ausbilden, wurde als Deutsche die Königin der argentinischen Nationaldisziplin und traf die Liebe ihres Lebens: den Tangostar Luis Pereyra. Seit über 15 Jahren sind die beiden ein Paar, auf der Bühne und privat.
Mit ihrer neuen Show „Vida! Argentino“ sind sie auf Deutschlandtournee. Und am 23. Januar zu Gast bei Westart live. Sinn und Unsinn: der Kabarettist Rainald Grebe Er ist Schauspieler, Sänger, Kabarettist und jetzt auch noch Kulturbotschafter. „Alles ging damit los, dass eine alte Bekannte anrief, ob ich nicht einen Volksmusik-Workshop in der Elfenbeinküste machen wolle, mit ivorischen Deutschstudenten“, sagt Rainald Grebe. Und so fuhr er Anfang 2016 nach Abidjan.
Was er dort erlebt hat, bildet den Rahmen seines neuen Soloprogramms. In einer wilden Mischung aus Stand-up, Videoprojektionen und Slapstick nimmt er alles aufs Korn, was er für schräg oder schlicht für falsch hält – von der digitalen Revolution über den Kleinstadtfrust bis zur Midlife-Crisis. Ab Februar ist der Mann, den Songs wie „Brandenburg“ und „Dörte“ berühmt gemacht haben, mit seinem „Elfenbeinkonzert“ auf Tour. Die Wandelbare: die Schauspielerin Meike Droste Sie kann Theater, Film und Fernsehen: die Schauspielerin Meike Droste.
Nach Engagements am Berliner Ensemble, dem Züricher Schauspielhaus und dem Deutschen Theater Berlin steht sie zurzeit in der Staatsoper Berlin auf der Bühne. Die Fernsehzuschauer kennen sie vor allem als Polizeimeisterin Bärbel Schmied aus der Krimiserie „Mord mit Aussicht“. Jetzt spielt sie die Titelrolle im ARD-Sechsteiler „Frau Temme sucht das Glück“. „Mich haben an der Figur vor allem zwei Aspekte interessiert“, sagt sie, „ein Geheimnis in ihrem Privatleben, das sie mit sich herumträgt und nur selten nach außen dringen lässt, und ihre absolute Durchschnittlichkeit“, die Meike Droste, so viel sei verraten, absolut überdurchschnittlich spielt.
Das Leichte und das Schwere: der Schauspieler Sebastian Schwarz Für Sebastian Schwarz ist „Frau Temme sucht das Glück“ eine „richtig gute Dramedy“, eine gelungene Mischung aus Comedy und Drama. An der Seite von Meike Droste spielt er den smarten Versicherungsangestellten Frank Weber, der zielstrebig nach oben will und dabei immer wieder an seine Grenzen stößt.
Auch in seiner Karriere hat es der Schauspieler geschafft, das Leichte mit dem Schweren zu verbinden. Seit 2008 gehört er zum Ensemble der Schaubühne Berlin und war unter anderem in „Hamlet“, „Sommergäste“ und „Professor Bernhardi“ zu sehen. Außerdem steht er regelmäßig für Kino- und TV-Produktionen („Tatort“ oder „Wilsberg“) vor der Kamera. Und mit Rainald Grebe hat er an der Schaubühne auch schon gearbeitet.
„Frau Temme sucht das Glück“: Neue Serie im Ersten „Das Risiko lauert überall.“ Davon ist Carla Temme überzeugt. Sie ist Mitte 30 und hat ihre mathematische Begabung zum Beruf gemacht. Bei der „Rheinischen“, einer großen
Versicherungsgesellschaft, arbeitet sie als Risikoanalystin und lotet die Wahrscheinlichkeit des (Un-)Glücks aus. Doch gerade hat die „Rheinische“ selbst eine Pechsträhne. Um das schleppende Geschäft wieder ans Laufen zu bringen, hat sich die Chefetage eine „No-Limit-Versicherung“ ausgedacht, die selbst das absurdeste Risiko abdeckt.
Kann man sich gegen die Untreue des Ehemanns versichern? Und wie steht es mit der Gefahr eines Ufo-Absturzes? Fragen, auf die Frau Temme und ihre Kollegen eine Antwort finden müssen. Dabei tauchen sie tief in die Ängste der Deutschen ein. Ab dem 24. Januar ist „Frau Temme sucht das Glück“ dienstagabends um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen. Kunst in 60 Minuten: der Zeichner und Cartoonist Peter Gaymann Hühner sind sein Markenzeichen.
Peter Gaymann, 1950 in Freiburg geboren und seit über 25 Jahren in Köln zu Hause, hat ein ganzes „Huhniversum“ geschaffen. Mit dem Federvieh in allen Lebenslagen hält er uns augenzwinkernd den Spiegel vor. Seit über 40 Jahren ist er freischaffender Zeichner und Cartoonist, arbeitet regelmäßig für die Zeitschrift „Brigitte“, hat zahlreiche Bildbände veröffentlicht, Kochbücher illustriert und auch schon Briefmarken für die Post entworfen. Im vergangenen Herbst erschienen erstmals seine fast hühnerfreien Reiseskizzen, entstanden auf den vielen Fahrten durch Frankreich, Spanien, England, Schweden oder Kuba.
Im Studio zeichnet Peter Gaymann live. Agentenkomödie: „Kundschafter des Friedens“ James Bond war er zwar nicht, aber doch ein Top-Spion der DDR. Jetzt ist Jochen Falk (Henry Hübchen) pensioniert und staunt nicht schlecht, als ihn der Erzfeind BND um Hilfe bittet. Er soll den designierten Präsidenten einer ehemaligen Sowjetrepublik aufspüren, der zusammen mit dem BND-Agenten Frank Kern (Jürgen Prochnow) entführt worden ist.
Ausgerechnet Kern, der ihn vor 30 Jahren enttarnt hat! Falk willigt ein, besteht aber darauf, sein altes Team zu reaktivieren: den Bastler Jacky (Michael Gwisdek), das Organisationswunder Locke (Thomas Thieme) und Gigolo Harry (Winfried Glatzeder). Als Aufpasserin stellt ihnen der BND die junge Agentin Paula (Antje Traue) zur Seite. Zunächst läuft alles schief, bis sich die vier „Kundschafter des Friedens“ auf ihre alten Fähigkeiten besinnen.
Die Spionage-Komödie, die 27 Jahre nach dem Mauerfall virtuos mit alten Klischees spielt, kommt am 26. Januar in die Kinos. Kunst und Konsum: die Ausstellung „Let’s buy it“ Kunst hat mit Können zu tun. Aber auch mit Kaufen? Dieser Frage geht die Ausstellung „Let’s buy it“ in der Ludwiggalerie in Schloss Oberhausen nach. Am Beispiel zahlreicher Werke aus dem 15. Jahrhundert bis in die Neuzeit wird deutlich, wie eng Konsum und Kunst beieinanderliegen. So schlagen sich die wechselnden Moden des Kunstmarktes über Jahrhunderte in Übermalungen, Fälschungen und Umdeutungen nieder.
Und schon früh waren Künstler wie Albrecht Dürer auch Unternehmer. Die Moderne hat das „Shoppen“ selbst zum Thema gemacht: Andy Warhol mit Motiven aus der Warenwelt oder auch Gerhard Richter, der Brigitte Bardot mit ihrer Mutter beim Einkaufen malt. Anja Backhaus hat sich die Ausstellung, die vom 22. Januar bis zum 14. Mai in Oberhausen zu sehen ist, für Westart live angeschaut. Außerdem: Der Keim ist da! Hymne oder Verriss? Diesmal stellt unser Theaterkritiker Stefan Keim „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ vor, eine Neuinszenierung von Bertolt Brechts furioser Kapitalismuskritik am Theater Münster. (Text: WDR)
Deutsche TV-PremiereMo. 23.01.2017WDR
Sendetermine
So. 29.01.2017
08:40–10:00
08:40–
Mo. 23.01.2017
22:40–00:00
22:40– NEU
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