WELTjournal Folge 13: Zypern – wie ein Grenzort zusammenlebt
Folge 13
Zypern – wie ein Grenzort zusammenlebt
Folge 13
Eine Gruppe in Pyla lebender Frauen setzt sich dafür ein, das Verbindende in der Bevölkerung durch gemeinsame Aktivitäten zu stärken.
Bild: ORF/Arte Distribution
Mitten in der UN-Pufferzone, die die Insel heute noch teilt, liegt ein Dorf, wo Griechinnen und Griechen, Türkinnen und Türken Seite an Seite leben. 52 Jahre nach Kriegsende gilt Pyla als eine Art „Friedenslabor“. Das WELTjournal zeigt, warum Frieden hier trotz aller Differenzen gelingt. Seit 14 Jahren versucht Simos Mitides, Bürgermeister für alle Bewohnerinnen und Bewohner zu sein – gemeinsam mit dem
türkisch-zyprischen Mokhtar, seinem Pendant auf der anderen Seite. Das Dorf ist doppelt organisiert: zwei Schulen, zwei Supermärkte, zwei Cafés, zwei Kultstätten. Munise Beyaz, eine Zyperntürkin, wurde nach dem Krieg von 1974 geboren. Sie kennt die Sprache sowie die Traditionen beider Kulturen. Gemeinsam mit ihrer griechischen Freundin Emily möchte sie einen Gesprächskreis für Frauen gründen. (Text: ORF)