Specials, Seite 3
Mein Teheran
Seit der islamischen Revolution vor mehr als vier Jahrzehnten ist der Iran mit westlichen Sanktionen belegt und die Hauptstadt Teheran eine der isoliertesten Millionenstädte der Welt. Eine klerikal-militärische Elite hat politisch das Sagen, die überwiegend jungen Stadtbewohner Teherans loten derweil die Grenzen der Freiheit aus. Mehr als sieben Jahre lang hat ORF-Korrespondent Jörg Winter als einer der wenigen westlichen Journalisten aus Teheran berichtet und dort gearbeitet. Sein exklusives Porträt einer von Ausländern wenig besuchten Megastadt zeigt die vielen, oft überraschenden Facetten der iranischen Gesellschaft.Mutige junge Designerinnen und Künstler kommen ebenso zu Wort wie steinreiche Autosammler oder glühende Regimeanhänger. Jörg Winter zeigt Überlebensstrategien im täglichen Verkehrschaos, er besucht Skipartys in den Bergen Teherans und führt das Publikum als einer der ersten westlichen TV-Journalisten durch die ehemalige amerikanische Botschaft in Teheran, dem ‚Nest der Spione‘, wie man sie im Iran nennt, Ort einer spektakulären Geiselkrise und Ausgangspunkt der jahrzehntelangen Erzfeindschaft mit den USA. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 10.08.2022 ORF 2 Mein Tel Aviv
Original-TV-Premiere Mi. 26.08.2020 ORF 2 Mein Tokio
Japans Hauptstadt Tokio ist eines der attraktivsten Reiseziele in Ostasien: Tokio gilt als künstlerische Drehscheibe und attraktiver Vergnügungsmarkt, die Stadt hat eine faszinierende Architektur und ist die sicherste und sauberste Metropole in dieser Weltgegend. Doch viele sehen in der Wirtschaftsmetropole das „Labor“ für die Probleme, die auch auf Europa zukommen werden: eine alternde Gesellschaft und starre Strukturen, die hohe Burn-Out-Rate, mit der die Menschen zu kämpfen haben, oder die zunehmende Einsamkeit in der Anonymität der Großstadt.WELTjournal-Reporter Alexander Steinbach hat in den 1980er Jahren selbst in Tokio gelebt. Damals galt Japan als Land der Zukunft und Manager aus aller Welt reisten nach Tokio, um die Erfolgsgeschichte zu studieren. In seinem Stadtporträt „Mein Tokio“ zeigt Steinbach, wie sehr sich die Stadt und die Gesellschaft seit dem wirtschaftlichen Höhenflug Japans verändert hat. „Was mich beunruhigt, ist, dass die Jugend in ihrer politischen Einstellung immer konservativer wird, immer nationalistischer“, sagt etwa der bekannte Philosoph Kenichi Mishima. Ein anderes, nicht minder drängendes Problem ist die offensichtliche Beziehungsunfähigkeit der Japaner. Der Anteil der Singlehaushalte in Tokio hat 50 Prozent erreicht. „Viele versuchen verzweifelt eine Liebesbeziehung einzugehen, aber sie finden nicht den entsprechenden Partner“, bemerkt die deutsche Japan-Expertin Carola Hommerich. Doch die Tokioter wissen sich auch zu entspannen und zu vergnügen: etwa in einem der Onsen, der legendären heißen Quellen Japans, im bewegten Tokioter Nachtleben oder bei einer der schrägen Auktionen in Tsukiji, dem größten Fischmarkt der Welt. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Di. 06.07.2021 3sat Original-TV-Premiere Mi. 01.08.2018 ORF 2 Mein Triest
Zum Auftakt der diesjährigen WELTjournal-Sommerserie „Korrespondenten zeigen ihre Stadt“ führt WELTjournal-Moderatorin Cornelia Vospernik durch Triest. Die nord-italienische Hafenstadt gehörte bis 1918 zur Habsburgermonarchie Österreich-Ungarn und galt als Tor zur Welt. Bis heute ist sie ein Ort des Zusammentreffens von Kulturen, Sprachen, Ethnien und Religionen. Für Cornelia Vospernik ist Triest eine zweite Heimat. In ihrem Stadtporträt zeigt sie, wie sich die Stadt nach Jahrzehnten der Stagnation als Forschungsmetropole neu erfindet. Sie hat den Bürgermeister zu den Revitalisierungsplänen für den historischen Hafen befragt.Sie trifft einen fast 106 Jahre alten Autor, der die wechselvolle Geschichte der Stadt wie kein anderer verkörpert und besucht einen der dunkelsten Orte: das einzige KZ auf italienischem Boden. Weiters erzählt Firmenchef Andrea Illy, warum der Kaffee gerade in seiner Stadt so groß wurde, und neben einem Ausflug in die Kaffeehaus,- und Esskultur der Stadt darf auch das wohl skurrilste Seebad Europas nicht fehlen: Noch immer sind dort Frauen und Männer durch eine Mauer voneinander getrennt. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Fr. 30.07.2021 3sat Original-TV-Premiere Mi. 07.08.2019 ORF 2 Mein Washington
Mein Washington – mit USA-Korrespondentin Hannelore Veit: Das erste Stadtporträt der WELTjournal-Sommerserie führt in die US-Hauptstadt Washington, Zentrum der Macht und der politischen Entscheidungen. Das Weiße Haus, das Lincoln-Memorial und das Kapitol gehören zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der USA, das weitläufige Areal davor wurde zuletzt wieder Schauplatz von Demonstrationen und Protesten. Zweieinhalb Monate vor den Präsidentschaftswahlen ist die Hauptstadt der Weltmacht ein heißes Pflaster. USA-Korrespondentin Hannelore Veit hat Washington vor sechs Jahren schon einmal porträtiert, kurz nach ihrem Antritt als Leiterin des dortigen ORF-Korrespondenten-Büros, zu einer Zeit, als Barack Obama noch Präsident war.Im Sommer 2020 sieht sie sich noch einmal in der amerikanischen Hauptstadt um: fast nichts ist mehr wie damals. Im Weißen Haus residiert Donald Trump, der von den mehrheitlich demokratisch wählenden Bewohnern Washingtons als Eindringling gesehen wird. Die Corona-Krise hat die Stadt lahmgelegt. Massenproteste gegen Rassismus haben sie erschüttert. Die politischen und gesellschaftlichen Gegensätze in Washington haben sich verschärft, von Optimismus ist nichts zu spüren. In ihrem Porträt stellt Hannelore Veit das alte dem neuen Washington gegenüber. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Do. 08.10.2020 3sat Original-TV-Premiere Mi. 12.08.2020 ORF 2 Mein Zürich
Raphaela Stefandl zeigt ihr Zürich als eine Stadt der Banken, des Luxus und der Kunst, als einen Schmelztiegel vieler Nationen, als eine pulsierende und zugleich beschauliche Stadt am Fluss. Die Moderatorin besucht junge und junggebliebene Österreicherinnen und Österreicher, die ihr Glück in Zürich suchen oder längst gefunden haben. Sie zeigt kulinarisch Besonderes wie eine vegetarische Metzgerei und fragt Studenten, wie sie finanziell klarkommen. Ein Rendezvous mit dem Konzeptkünstler Dieter Meier, der mit dem Elektropop-Duo Yello internationale Bekanntheit erlangte, bringt völlig unerwartete Facetten der Geldmetropole ans Licht. Und Raphaela Stefandl führt das Publikum auf eine sommerliche Ausgehmeile mit Flair, in die sogenannten „Badi“-Bars, die Szene-Tränken in den angesagten Flussbädern entlang der Limmat. In der Reportage-Reihe porträtieren Korrespondenten ihre Stadt auf etwas andere Art, als man sie aus den Nachrichten kennt. (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere Fr. 23.07.2021 3sat Original-TV-Premiere Mi. 15.07.2015 ORF 2 Michail Gorbatschow – der Weltveränderer
Der letzte Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, ist im Alter von 91 Jahren in Moskau verstorben. Vor allem im Westen und den Staaten des ehemaligen Ostblocks gilt Gorbatschow bis heute als Held, der den Menschen hinter dem Eisernen Vorhang Freiheit und Menschenrechte gebracht hat. In seiner Heimat Russland fällt das Urteil weniger positiv aus. Dort gilt er als der, der das alte System des Kommunismus für immer zerstört und das Ende der mächtigen Sowjetunion eingeleitet hat. Das WELTjournal+ zeigt das Ende der Sowjetunion aus Sicht Gorbatschows und seiner politischen Weggefährten: vom Aufstieg des Bauernsohns aus dem Kaukasus bis in das Zentrum der Macht in Moskau, sowie seinen tiefen Fall, als seine Reformen aus dem Inneren torpediert wurden und die politischen Gegner von Perestroika und Glasnost gegen ihn putschen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Mi. 31.08.2022 ORF 2 In memoriam Helmut Kohl – „Der schwarze Riese“
Original-TV-Premiere Fr. 16.06.2017 ORF 2 Europas Brennpunkte
Der österreichische EU-Vorsitz im kommenden halben Jahr fällt in eine Zeit massiver Spannungen in und außerhalb Europas – vom Brexit über das angeschlagene Bündnis mit den USA bis zu den Krisengebieten im Nahen Osten und Migrationsbewegungen aus Afrika. Italiens Regierungskrise ist das jüngste Beispiel für die Gräben in europäischen Gesellschaften und dem Rechtsruck in Folge der starken Zuwanderung der letzten Jahre. Auch dort, wo es kaum Migranten gibt, wie in Polen, wird mehr auf nationale Eigenständigkeit gesetzt als auf europäische Integration.Dazu kommt, dass manche osteuropäische Regierungen wie Ungarn und Tschechien die liberalen Werte der EU in Frage stellen. Dagegen wollen die stärksten Länder der Union, Deutschland und Frankreich, ein engeres Zusammenrücken der Europäer erreichen. Aber wie weit gehen die Interessen der Europäer auseinander? Im Osten Europas erstarken autoritäre Staatschefs: Mit der Eröffnung seiner Brücke auf die annektierte Krim hat Russlands Präsident Putin einmal mehr gezeigt, was er vom Westen hält. Im Ukraine-Konflikt musste Europa die Grenzen seines Einflusses zur Kenntnis nehmen. Ebenso wie Putin stellt der türkische Präsident Erdogan Europa als untergehende Welt dar und versucht seinen Einfluss auszuweiten. Die in Europa lebenden Türken ruft Erdogan auf, sich aktiv in die Politik ihrer Länder einzumischen. Auch beim Syrien-Krieg hatte Europa nur die Rolle des Zuschauers, während Russen, Iraner, Amerikaner und Türken das Land zerstörten. Dennoch mussten die Europäer die Folgen tragen: Hunderttausende Flüchtlinge, die größtenteils über die Türkei nach Europa kamen. Im Iran hätte Europa jetzt die Chance, sich von den USA zu emanzipieren. Doch wird es diese Chance wahrnehmen? Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, bevor in Teheran wieder die Hardliner übernehmen und eine militärische Konfrontation unausweichlich wird. Doch schnelles Handeln ist für die Europäische Union schwierig.ORF-Reporter Christian Schüller hat für ein WELTjournal-Spezial mit der Außenbeauftragten der EU Federica Mogherini (angefragt) über Europas Brennpunkte gesprochen und Korrespondenten aus 8 Ländern um ihre Einschätzung befragt. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 04.07.2018 ORF 2 Europa Drama – Hinter den Kulissen der Macht
Das Chaos rund um den Brexit und das Erstarken der Rechtspopulisten in vielen europäischen Ländern stellen zusehend eine Zerreißprobe für die Europäische Union dar. Formiert zu einer Allianz wollen die Rechtspopulisten nach den EU-Wahlen im Mai als stärkste Fraktion im Europaparlament hervorgehen. Auch ohne absolute Mehrheit könnten sie dann die EU-Gesetzgebung nachhaltig beeinflussen. Dringend notwendige Reformen könnten damit praktisch verhindert werden. Das WELTjournal Spezial zeigt den Dokumentarfilm der preisgekrönten Regisseurin Norma Percy, der den erbitterten Machtpoker sowie die diplomatischen Abgründe enthüllt, die hinter den großen Umbrüchen der vergangenen Jahre in Europa stehen – von der Euro- und Flüchtlingskrise bis zum verhängnisvollen Brexit.„Hinter den Kulissen der Macht“ ist eine brisante Inside-Story, die zeigt, was sich in den Brüsseler Hinterzimmern abspielt: Wie in einem Shakespeare Drama geht es um Eitelkeiten und um Machtkampf, um Ängste und Nervenkitzel, um Druck und Gegendruck – und immer sind die Akteure getrieben von der Notwendigkeit schneller Entscheidungen, oft nachts gefällt, nach stundenlangem, ermüdendem Taktieren. (Text: ORF) Original-TV-Premiere So. 05.05.2019 ORF 2 Siedler-Träume – Israels schwere Hypothek
Hochspannung in Israel: werden die Wahlen Anfang März, die dritten innerhalb eines Jahres, endlich klare Verhältnisse bringen? Wer immer die nächste israelische Regierung bilden wird, hat eine schwere Hypothek zu tragen: die steigenden Erwartungen der 450.000 jüdischen Siedler im palästinensischen Westjordanland, die die Politik des Landes vor sich hertreiben. Die radikalen Siedler fordern, gestärkt durch die Haltung der Trump-Regierung, die Eingliederung ihrer umstrittenen Siedlungen in den israelischen Staat, ungeachtet der Tatsache, dass der Siedlungsbau in den besetzten Palästinensergebieten als völkerrechtswidrig gilt.Obwohl die Likud-Partei von Benjamin Netanyahu auf die Stimmen der Siedler angewiesen ist, musste der Regierungschef sein Versprechen an sie zurücknehmen: die Annexion von einem Drittel des Westjordanlandes wird auf die Zeit nach der Wahl verschoben. Der Grund für Netanyahus Schwenk liegt in Washington: die USA fordern nämlich Mitsprache bei der geplanten Verschiebung der Grenzen. In den letzten Jahren ist die Zahl jüdischer Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten enorm gestiegen, die jüdische Bevölkerung dort wächst dreimal so schnell wie die in Israel. Das liegt einerseits an den vergleichsweise niedrigen Grundstückpreisen, die immer mehr Israelis in die umstrittenen Siedlungen locken. Andererseits unterscheidet sich der Lebensstil der Siedler vom Rest der israelischen Bevölkerung: viele Familien dort sind streng religiös und haben weit mehr Kinder als die Bewohner der großen israelischen Städte. Politisch verstehen sich die Siedler als Speerspitze eines „Groß-Israel“ und stellen die seit 1948 geltenden Grenzen in Frage. Anlässlich der israelischen Parlamentswahlen zeigt das WELTjournal in einer Spezialausgabe die preisgekrönte Dokumentation „The Settlers“ des israelischen Filmemachers Shimon Dotan. Der Film beschäftigt sich mit dem Leben und der Ideologie der jüdischen Siedler in den besetzten Gebieten, den Anfängen und der Entwicklung der Siedlerbewegung und den teils tödlichen Konflikten mit den palästinensischen Nachbarn. Dotan begleitet sowohl die heutigen Siedler als auch die Pioniere der Siedlungsbewegung von einst. Etwa den knapp 70jährigen Yehuda Etzion, der plante, die Felsendom-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem in die Luft zu sprengen, um einen neuen Krieg zwischen Israel und den arabischen Staaten zu entfachen. Den Veteran Benny Katzover, der offen für die Abschaffung der Demokratie in Israel kämpft. Den jungen Hanamel Dorfman, der illegale Vorposten quer durch das Westjordanland errichtet und sich auf alt-biblisches Gesetz beruft. Und die sogenannte ‚Übermutter der Siedler‘, die 75jährige Daniella Weiss, Pionierin der ersten Stunde, die die Inbesitznahme des palästinensischen Westjordanlandes als religiöses Gebot sieht, als ‚Befreiung des Landes, das Gott den Vätern des jüdischen Volkes Abraham, Isaak und Jakob gegeben hat‘, wie sie sagt. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 04.03.2020 ORF 2 USA – Der lange Weg zum Sieg (2020)
Abgesehen von den vorigen Präsidentschaftswahlen zwischen Hillary Clinton und Donald Trump war das Rennen um das höchste Amt in den USA kaum jemals so spannend, kaum jemals war der Ausgang so ungewiss. In den Umfragen liegt Trumps demokratischer Herausforderer Joe Biden zwar vorne, doch ein Szenario wie bei den Wahlen vor vier Jahren ist nicht ausgeschlossen: damals führte Hillary Clinton in den Umfragen, Wahlsieger war letztendlich aber Donald Trump. Das WELTjournal zeigt ein Porträt des künftigen US-Präsidenten, wer auch immer die Wahl für sich entscheidet, mit den wichtigsten Stationen vom Aufstieg bis zum Sieg. Freunde und Wegbegleiter kommen zu Wort und berichten von der Kindheit über den politischen Werdegang bis zum Einzug ins Weiße Haus. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Mi. 04.11.2020 ORF 2 Das Weiße Haus – Hinter den Kulissen
Das Weiße Haus in Washington DC ist das Machtzentrum der amerikanischen Politik und eines der bekanntesten Gebäude weltweit. Als Amtssitz und Residenz des US-Präsidenten ist es eine Hochsicherheitszone mit modernsten Sicherheitsanlagen, Scharfschützen auf dem Dach und einem unterirdischen Luftschutzbunker, doch davon, wie es hinter den Kulissen zugeht, weiß man nur wenig. Das WELTjournal+ zeigt die mehr als 200jährige Geschichte des Weißen Hauses anhand der Präsidenten und ihrer Familien, die es bewohnten. Vom ersten Präsidenten der USA, George Washington, in Auftrag gegeben und noch mit Hilfe von Sklaven erbaut, beherbergte es 80 Jahre und 14 Amtsinhaber später mit Abraham Lincoln den Präsidenten, der die Sklaverei abschaffte und in Folge von einem fanatischen Südstaatler erschossen wurde.Franklin D. Roosevelt, mit dem die USA in den Zweiten Weltkrieg eintraten, prägte den Amtssitz ebenso wie die Nachkriegspräsidenten Dwight D. Eisenhower und vor allem der charismatische John F. Kennedy mit seiner Frau Jackie, die glanzvolle Empfänge im Weißen Haus gab. Es folgten Richard Nixon, der über die Watergate-Affäre stolperte, die Reagans, die Bushs und die Clintons. 2009 zog mit Barack Obama der erste schwarze Präsident der USA ins Weiße Haus und öffnete es für Musiker und Intellektuelle, für benachteiligte Kinder und Menschen mit Behinderung. Vor knapp vier Jahren schließlich übernahm Donald Trump das Oval Office und die altehrwürdigen Räumlichkeiten und setzte mit seiner brachialen Art traditionelle Normen und diplomatische Gepflogenheiten, die bis dahin galten, außer Kraft. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Do. 19.01.2017 Phoenix Original-TV-Premiere Mi. 04.11.2020 ORF 2 Netanjahu, die USA und der Weg in den Gaza-Krieg
Während Israels Krieg gegen die Hamas im palästinensischen Gaza-Streifen bereits geschätzte 25.000 Menschen das Leben gekostet hat, geht der Schlagabtausch zwischen Regierungschef Netanjahu und US-Präsident Biden über die politische Zukunft in der Region weiter. Netanjahu hat Bidens Aussagen zu der seit Jahrzehnten angestrebten Zweistaatenlösung neuerlich eine Absage erteilt – aus Sicherheitsgründen, wie er sagt. Die Beziehungen zwischen Netanjahu und Israels wichtigstem Verbündeten, den USA, sind mittlerweile sehr angespannt. Das WELTjournal-Spezial zeigt die US-Dokumentation ‚Netanjahu, die USA und der Weg in den Gaza-Krieg‘, die die Entwicklung seit dem Friedensprozess von Oslo Anfang der 1990er Jahre bis zum verheerenden Terrorangriff der Hamas im Oktober des Vorjahres und dem anhaltenden Krieg in Gaza nachzeichnet: von den damaligen Hoffnungen und dem historischen Handshake zwischen Israels Ministerpräsident Jitzchak Rabin und PLO-Chef Jassir Arafat bis zu Rabins Ermordung durch einen israelischen Rechtsextremisten; von palästinensischen Selbstmordattentaten bis zu Kriegen im Gazastreifen; von der Aufgabe der völkerrechtswidrigen jüdischen Siedlungen in Gaza bis zum massiven Ausbau der Siedlungen im Westjordanland.Der Film analysiert die letzten drei Jahrzehnte und die entscheidende Rolle eines zentralen Akteurs: des jetzigen israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu. Ein spannender Einblick in die lange Geschichte gescheiterter Friedensbemühungen und gewaltsamer Konflikte in der Region – und die zunehmenden Spannungen zwischen Israel und den USA über die katastrophalen Folgen des Krieges und darüber, was als nächstes kommt. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 07.02.2024 ORF 2 US-Wahl – Harris vs Trump
Am 5. November 2024 wählen die USA einen neuen Präsidenten oder erstmals eine Präsidentin. Laut Umfragen liegen der republikanische Ex-Präsident Donald Trump und Vize-Präsidentin Kamala Harris von den Demokraten Kopf an Kopf. Das WELTjournal-Spezial zeigt ein Porträt der beiden höchst unterschiedlichen Kandidaten: auf der einen Seite Vize-Präsidentin Kamala Harris, die als Tochter einer indischen Wissenschaftlerin und eines jamaikanischen Ökonomen in Kalifornien geboren wurde und zu Zeiten der Bürgerrechtsbewegung in den afroamerikanischen Vierteln von Berkeley aufwuchs. Im Laufe ihrer außergewöhnlichen Karriere zur kalifornischen Justizministerin, Senatorin und Präsidentschaftskandidatin hat sie für Frauen und Nicht-Weiße diverse gläserne Decken durchschlagen.Auf der anderen Seite Ex-Präsident Donald Trump, der als rüpelhafter Milliardär, Immobilien-Mogul und TV-Showstar seit Jahrzehnten im Rampenlicht steht und während seiner Präsidentschaft die gefährliche Spaltung der amerikanischen Gesellschaft weiter vorangetrieben hat. Im WELTjournal-Spezial erzählen politische Kenner und Weggefährten über Schlüsselmomente im Leben der Kandidaten, die darüber entscheiden, wie sie Amerika führen würden. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 30.10.2024 ORF 2 USA – Der lange Weg zum Sieg (2024)
Das Rennen zwischen Ex-Präsident Donald Trump und Vize-Präsidentin Kamala Harris um das Weiße Haus bleibt bis zuletzt spannend. In Umfragen liegen die beiden Kandidaten Kopf an Kopf. Das WELTjournal Spezial zeigt ein Porträt des künftigen US-Präsidenten bzw. der künftigen Präsidentin, wer auch immer die Wahl für sich entscheidet. Freunde und Wegbegleiter erzählen über die wichtigsten Stationen im Leben, von der Kindheit über den politischen Werdegang bis zum Einzug ins Weiße Haus. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Mi. 06.11.2024 ORF 2 Die Epstein-Files
Ashley Rubright wurde als Minderjährige offenbar mehrmals von Jeffrey Epstein sexuell missbraucht und gezielt ausgebeutet. Im WELTjournal SPEZIAL schildert sie, wie sie als Jugendliche in die Fänge von Epsteins kriminellem Netzwerk geraten ist. Ashley kämpft bis heute mit den Folgen dieser traumatischen Erfahrung.Bild: ORF/ABCDer Skandal rund um den Milliardär und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und sein kriminelles Netzwerk schlägt immer weitere Wellen. In den im Jänner teilweise veröffentlichten Epstein-Files tauchen zahllose prominente und mächtige Personen aus Politik und Wirtschaft auf, die in engem Kontakt mit Epstein standen. Der mittlerweile verstorbene Epstein war zentraler Akteur eines großen Netzwerks, das mehr als 1000 Frauen und minderjährige Mädchen systematisch vergewaltigte und sexuell missbrauchte. Das WELTjournal-Spezial zeigt, wie das kriminelle Netzwerk rund um Epstein entstehen konnte, wie es selbst nach dessen Verurteilung weitergeführt wurde und welche prominenten Namen in den Akten besonders oft genannt werden.Zu Wort kommen u.a. jene Frauen, die als Jugendliche von Epstein auf seine Luxus-Anwesen gelockt und dort missbraucht wurden. Viele Fragen sind auch nach der Veröffentlichung der Akten weiter offen: Hat Epstein seine mächtigen Freunde erpresst? Wurde er ermordet? Wer aus seinem elitären Umfeld war in seine Verbrechen verwickelt? Und letztendlich: Wie konnte Epstein so lange der Justiz entgehen? (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 15.04.2026 ORF 2 Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 08.04.2026
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