Was passiert mit Menschen, wenn die Zerstörungskräfte von Chaos, Hass und Gewalt entfesselt werden? Mit Gespür für die wachsende Aktualität dieser Frage adaptiert der Mehrteiler die gleichnamige Krimivorlage des Autors, Bürgerrechtlers und Humanisten Pavel Kohout, die im okkupierten Prag der letzten Kriegstage 1945 spielt. Jonas Nay als junger tschechischer Kripobeamter und Nicholas Ofczarek als sein desillusionierter Gestapo-Aufpasser jagen einen „Witwenmörder“, während Devid Striesow als überzeugter Nazi das Unrechts-Reich bis zum letzten Atemzug am Leben halten will. Konsequent löst Regisseur Christopher Schier vereinfachende
Gut-Böse-Schemata und Heldenerzählungen auf, um die wahre Kraft persönlicher Haltung ins Zentrum zu rücken.
Teil 1 Prag, März 1945: Die Alliierten rücken näher, doch noch herrschen die NS-Besatzer über die Stadt. Nach dem Mord an einer deutschen Offizierswitwe übernehmen Hauptkommissar Beran (Karel Dobrý) und seine „rechte Hand“ Jan Morava (Jonas Nay) den Fall, der strenger Geheimhaltung unterliegt. Denn NS-Befehlshaber Meckerle (Devid Striesow) wittert einen subversiven Akt des Widerstands. Unter den wachsamen Augen des Gestapomanns Buback (Nicholas Ofczarek) tritt Morava eine heikle Mission an … (Text: ARD)
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