SRF DOK Wildes Neuseeland – Inseln am Ende der Welt
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Wildes Neuseeland – Inseln am Ende der Welt
Snarespinguine haben auf Snares Island im Süden Neuseelands mit ihren kleinen Füßen ein Labyrinth aus Wegen in den Wald getreten. Über Stock und Stein legen sie alljährlich bis zu einen Kilometer Strecke zurück, um zu ihrer Brutkolonie im Wald zu gelangen.
Bild: SRF 1
Es scheint, als würde man das Land gut kennen: Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders ist: Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach ihrem eigenen Nachwuchs und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein skurriles
Stelldichein.
Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt. Abgeschieden, zwischen drei Ozeanen gelegen, entwickelten sich hier in über 80 Millionen Jahren Tiere auf besondere Art und Weise. Räuberische Säuger gab es nicht. Ein Luxus, der dazu führte, dass einige Vogelarten ihre Fähigkeit zu fliegen ablegten, der berühmte Wappenvogel Neuseelands, der Kiwi ist nur einer von ihnen. (Text: SRF)