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Kambodscha – Exotische Welt am Wasser
In Kambodscha befindet sich eines der fischreichsten Binnengewässer der Welt: der Tonle Sap. Seine Ausmasse sind so gigantisch wie ein Meer. Hier leben die Menschen in schwimmenden Dörfern. Eine eigene Welt: mit Supermärkten, Restaurants, Werkstätten und mit einem schwimmenden Tempel. Jeden Morgen machen die Mönche ihre Runde durch die Gemeinde, im Ruderboot.Eine Eisenbahn aus Bambus, auch das gibt es in Kambodscha. Mok Mao hat 23 Jahre lang seine aus Bambusstäben konstruierte Leichtbaubahn über die ramponierten Gleise der stillgelegten Staatsbahn gesteuert, sozusagen ein Bambusersatzverkehr. Für Menschen und Fracht waren die selbst gebauten Schienenwagen oft die einzige Möglichkeit, schnell von einem ins andere Dorf zu kommen. Doch nun soll die richtige Eisenbahn ihren Betrieb wieder aufnehmen. Dafür werden die alten Gleise abgerissen. Die Ära der Bambuseisenbahn geht zu Ende. Moks kleine Bahn kommt aufs Abstellgleis. (Text: SRF) Kampf ums Land – Schweizer Siedler in Chile
Kaum ein Tag vergeht in der chilenischen Provinz Araukanien, ohne dass ein Anschlag verübt wird: abgebrannte Felder, zerstörte Traktoren und Erntemaschinen sowie Angriffe auf die Forstwirtschaft und immer wieder angezündete Farmen. Die Provinz im südlichen Teil Chiles kommt nicht zur Ruhe. Im Gegenteil, die Gewalt nimmt eher zu als ab. Dieser Kleinkrieg findet weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit statt.Jorge Andrés Luchsinger, der Sohn des ermordeten Ehepaars, ist Farmer. Rund um die Uhr lebt er unter Polizeischutz. Der Schweizer ist überzeugt, dass die Täter aus der Nachbarschaft stammen. Die Luchsingers führen mit den benachbarten Mapuchegemeinden seit Jahrzehnten einen Streit um Wasserrechte und Land. Im Zentrum steht die Familie Tralcal. Zwei Mitglieder der Grossfamilie, José und Luis Tralcal, wurden 2018 wegen Mordes schuldig gesprochen. Doch so eindeutig wie die Sache scheint, ist sie nicht. Der Streit ist Teil des Emanzipationskampfs der Mapuche. Die Luchsingers kamen 1883 ins Land. Ursprünglich stammt die Familie aus Engi im Kanton Glarus. Der chilenische Staat lockte sie in die neue Welt, schenkte ihnen die Überfahrt – 40 Hektaren Land – und gewährte ihnen Kredite, um eine neue Existenz aufzubauen. 22’000 Schweizer kamen damals und mit ihnen Deutsche, Italiener und Engländer. Sie entflohen der Armut in der Hoffnung auf ein Leben in Wohlstand. Vielen gelang dieses Vorhaben. Sie wurden stolze Grundbesitzer. So auch die Luchsingers. Doch der Staat verteilte grosszügig Land, das ihm eigentlich nicht gehörte. Die junge Nation hatte die südlichen Gebiete des heutigen Chiles erst Mitte des 19. Jahrhunderts erobert. «Pacification» (Deutsch: Befriedung) nennt es die offizielle Geschichtsschreibung noch heute. Es war nichts anderes als die gnadenlose Unterwerfung der indigenen Bevölkerung. Jahrhunderte lang hatte sich die Mapuche erfolgreich gegen fremde Herrscher gewehrt, zuerst gegen die Inka, später gegen die spanischen Konquistadoren. Der chilenische Staat nahm den Halbnomaden 90 Prozent ihres Territoriums und pferchte sie in Reservate. Mit dem Land gingen ihre Kultur und Lebensweise verloren. Den Siedlern dienten sie als billige Arbeitskräfte auf dem Feld und im Haus. Heute bricht das historische Unrecht wieder auf. Die Mapuche besinnen sich auf ihre Kultur und ihren Stolz. Es brodelt. Wem gehört das Land. Die Schweizer Siedler haben es urbar gemacht und beuten es aus. Die Mapuche wollen es schützen, nutzen es gemeinschaftlich und teilen es mit Göttern und Tieren. Gibt es eine Lösung für diesen Konflikt? «DOK»-Filmer Tilman Lingner begab sich auf Spurensuche nach dem Mord am Ehepaar Luchsinger. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 03.10.2019 SRF 1 Kampf ums Saatgut – Wer bestimmt, was wir essen?
Stimmen die internationalen Kartellbehörden zu, darf der deutsche Chemie-Konzern Bayer Ende des Jahres das amerikanische Saatgutunternehmen Monsanto übernehmen. Damit wird Bayer zu einem von nur vier agro-chemischen Großkonzernen auf der Welt, die die Entwicklung und den Handel von Saatgut dominieren. Das Geschäftsmodell des neuen deutsch-amerikanischen Superkonzerns: ertragreiches, teils gentechnisch verändertes Saatgut plus passende Insekten- und Unkrautvernichtungsmittel aus einer Hand. Bayer wirbt damit, so die Ernährung der Weltbevölkerung sicherstellen zu wollen.Kritiker wie der niederbayrische Maiszüchter Ludwig Feldmeier oder der schwäbische Landwirt Rudolf Bühler fürchten jedoch eine immer größer werdende Abhängigkeit der heimischen Bauern von den Großkonzernen. Rudolf Bühler ist Gründer der Schwäbisch-Hällischen Erzeugergemeinschaft und mehr als nur ein visionärer Bauer, der eine fast ausgestorbene Schweinerasse zu einem viel gefragten Produkt machte. Er war früher in Bangladesch als Regierungsberater im Landwirtschaftsministerium tätig und hat nicht nur deshalb einen globalen Blick auf die Zukunft der Landwirtschaft. Ludwig Feldmeier ist der letzte mittelständische Maiszüchter in Deutschland und kämpfte mit seinem Unternehmen lange ums Überleben. Er weiß: Das Bollwerk gegen die Übermacht der Großen bröckelt, viele mittelständische Züchter mussten schon aufgeben. Doch sie sind es, die nicht nur regional angepasste Sorten entwickeln, sondern diese auch als Open Source anderen Züchtern zur Verfügung stellen. Auch der Oberpfälzer Haferzüchter Berthold Bauer schätzt das strenge, deutsche Sortenschutzgesetz, vor dessen Zulassungskammer er immer wieder bestehen muss. Untergraben wird das bewährte System aber durch immer mehr Patentanmeldungen auf Saatgut. Diese sind extrem teuer und werden daher überwiegend von den großen Saatgutkonzernen eingereicht. Außerdem müssen sich die Mittelständler mit den neuen Technologien in der Pflanzenzüchtung auseinandersetzen. Das Genom Editing ermöglicht einen einfacheren und billigeren Eingriff in das Genom der Pflanzen. Als „Gentechnik light“ ist es unter den Züchtern aber umstritten: Ist es Chance oder Gefahr für die Mittelständler? Die Entwicklung in der Forschung ist rasant, doch die Gesetzgebung und die Risikoeinschätzung kommen nicht hinterher. In „DokThema“ äußern sich Züchter und Bauern, aber auch Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger. Haben die konventionellen Pflanzenzüchter noch eine Zukunft? Und ist die Biodiversität auf unseren Feldern in Gefahr? (Text: Tagesschau24) Kampf ums Wasser – Olivenanbau extrem in Andalusien
David Dene und Pepe Rivera kämpfen gegen die Zeit. Die letzte Wasserquelle im Dorf der Umweltaktivisten und ihrer Mitstreiter droht zu versiegen. Ein Grund dafür sind riesige Olivenplantagen in der Region und ihr immenser Bedarf an Wasser: Bis zu 2000 Bäume pro Hektar – und jeder einzelne von ihnen schluckt mehrere Liter Wasser am Tag. Dazu werden die letzten Grundwasserreserven abgeschöpft. Das Problem: Das fossile Grundwasser ist nicht erneuerbar. Aktivisten, Dorfbewohner und Kleinbauern haben das Nachsehen. Denn bislang gibt es kein spanisches Gesetz, das die intensive Landwirtschaft und ihren hohen Wasserverbrauch verbietet. Das wollen David Dene und Pepe Rivera ändern. Sie haben bereits Petitionen bei der EU eingereicht und sogar Ermittlungen bei der UN veranlasst. Währenddessen wird das Wasser in ihrem Dorf Los Molinos immer knapper. (Text: SRF)Original-TV-Premiere Mi. 18.10.2017 SRF 1 Kanada – Bonzen, Bären und Belugas
Der Performance-Künstler Ryan Klatt musiziert mit Beluga-Walen. Die Umweltschützerin Maria Mattice kämpft dagegen, dass kanadisches Rohöl über das Eismeer verschifft wird. Und der Umweltforscher Ryan Brook untersucht, wie sehr der Klimawandel den Lebensraum der Eisbären verändert. (Text: SRF)Kanada – Bonzen, Bären und Belugas an der Hudson Bay
Der deutsche USA-Korrespondent Markus Schmidt erzählt die Geschichte von Ryan Klatt, dem Performancekünstler, der mit Belugas musiziert und davon träumt, eine Unterwasseroper mit ihnen zu produzieren. Er trifft Maria Mattice, die Indianerin, die dagegen kämpft, dass demnächst von Churchill aus Erdöl nach Europa verschifft wird. Und er trifft sich mit dem Forscher Ryan Brook, der erklärt, wie sehr der Klimawandel den Lebensraum der Eisbären verändert hat. Sie alle vereint die Liebe zur einzigartigen Naturlandschaft der Hudson Bay. (Text: SRF)Kanadas Nationalparks – Banff und die Rocky Mountains (1)
Obwohl die Zeiten der Pioniere und Goldsucherinnen längst vorbei sind, herrscht hier noch immer der Abenteurergeist vergangener Tage – erhalten durch die Gründungsgeschichte des ältesten Nationalparks Kanadas. Sie führt zurück zu den Bahnpionieren der «Canadian Pacific Railway», die in den 1880er-Jahren die wilde Bergwelt der Rockies durch den Bau der Eisenbahnlinie erschlossen und Kanadas Osten mit dem äussersten Westen verbanden.Seit seiner Gründung 1885 lebt der Banff-Nationalpark von der Anziehungskraft der Rocky Mountains und ihrer Tierwelt. Er ist der meist besuchte und beliebteste Nationalpark Kanadas und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Doch die jährlich grösser werdenden Besucherzahlen sind zu einer Bedrohung für den Bestand der reichhaltigen Flora und Fauna geworden. (Text: SRF) Kanadas Nationalparks – Gros-Morne
Karibuherden grasen auf den Hängen, zwischen den Felsen entdeckt man Alpenschneehühner und Polarhasen. Ausgerechnet der Elch, ein Wahrzeichen Neufundlands, ist mittlerweile zur Plage geworden. Ursprünglich wurde er zur Jagd angesiedelt. Der Ökologe Darroch Whitaker und sein Team untersuchen den Einfluss der Elche auf den Waldbestand. Immer wieder hat der Eingriff des Menschen das empfindliche Ökosystem Neufundlands aus dem Gleichgewicht gebracht. Die unmessbaren Kabeljauvorkommen, die schon die Wikinger dorthin lockten, wurden von der industriellen Fischerei fast völlig ausgerottet.Der Fischer Fred Snow ist einer der wenigen, der noch nach alter Methode fischt. Doch seine Zukunft ist ungewiss. Die geologische Beschaffenheit macht den Park nicht nur zu einem Mekka für Forscherinnen und Forscher, sondern formt ein beispielloses Panorama. Während der Eiszeit frästen sich riesige Gletscher durch das Gestein Neufundlands und hinterliessen eine Landschaft voller Fjorde. Die Steilwände des Western Brook Pond sind rund 600 Meter hoch, und das Wasser des Binnenfjords gehört zu den reinsten und besten Trinkwasserreserven auf der Welt. (Text: SRF) Original-TV-Premiere So. 29.08.2021 SRF 1 Kanadas Nationalparks – Gros-Morne (2)
Die Kanarischen Inseln – Nebelwald und Wüsten
Bis heute haben sich die Kanarischen Inseln ihre wilde Schönheit bewahrt. Subtropische Nebelwälder treffen auf karge Vulkanlandschaften und schneebedeckte Gipfel. Unzugängliche Schluchten münden in rauen, zerklüfteten Steilküsten oder ausgedehnten Wüsten. Die Inselgruppe im Atlantik nahe der nordwestafrikanischen Küste trägt den Beinamen Inseln des ewigen Frühlings. Doch auf derselben geografischen Breite – kaum mehr als 100 Kilometer weiter im Osten – liegt die trockene, heisse Sahara. Verantwortlich für die subtropischen Urwälder auf den Kanarischen Inseln sind die «vientos alisios», die Passatwinde.Unter Wasser sind die Kanarischen Inseln ein bizarres und geheimnisvolles Naturparadies. Kräftige Meeresströmungen mischen warmes Wasser der Tropen mit kaltem aus dem Nordatlantik, während aus der Tiefsee unentwegt Plankton an die Oberfläche geschwemmt wird. Das macht diese Gewässer zu einem guten Ort für Meeressäuger. Bis zu acht Meter lang und drei Tonnen schwer sind die Pilotwale. Nachts tauchen sie bis zu 1000 Meter tief, um Riesen-Kopffüsser zu jagen. Tagsüber verbringen sie die meiste Zeit an der Oberfläche und widmen sich ihrem Familienleben. (Text: SRF) Die Kanzlerfrage – Wie tickt Deutschland vor der Wahl?
Welche Alltagssorgen beschäftigen unsere Nachbaren und welche Politik wünschen sich die Menschen von den Alpen bis zur Nordseeküste, in den pulsierenden Metropolen und in den vermeintlich vergessenen Regionen im ländlichen Osten?Barbara Lüthi und das «Club»-Team reisen durch Deutschland, um zuzuhören. Was beschäftigt die Deutschen, was sind ihre Sorgen und Hoffnungen? Auf seiner Reise durch das Land beleuchtet das «Club»-Team die wichtigsten Wahlthemen. Wie berechtigt ist die Angst um den Niedergang der deutschen Wirtschaft? Wie verändert die Migration Deutschland? Was bedeutet das Erstarken der AfD? Und wie wirkt sich der Ukraine Krieg auf das Land und den Wahlkampf aus? (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 20.02.2025 SRF 1 Der Karawankenbär – Auf den Spuren eines Grenzgängers
Die Dokumentation begleitet ein junges Bärenmännchen bei seinen Wander-Abenteuern durch die pittoreske und noch weitgehend unentdeckte Alpenregion, bei seiner ersten aufregenden Begegnung mit Schafen oder der riskanten Überquerung der Autobahn. Neben unfreiwilligen Zusammenstössen mit der Zivilisation bringt seine Reise auch eine neue Sicht auf kleinere, aber darum nicht weniger beeindruckende Lebewesen – nicht umsonst gilt der Bär in der Biologie als sogenannte «Flaggschiff-Spezies»: Wo er sich niederlässt, ist Artenvielfalt garantiert.Kaum 20 Kilometer von der Adriaküste entfernt lebt die dichteste Bärenpopulation der Welt: Rund 1000 Braunbären tummeln sich in den weitläufigen Wäldern des kroatisch/slowenischen Grenzgebiets. Und sie vermehren sich weiter. Doch Braunbären sind Einzelgänger – zu viel Nähe führt unweigerlich zu Streit. Die Konkurrenz um den Lebensraum, die Suche nach einem Weibchen, die mediterrane Sommerhitze, vielleicht auch nur ihre angeborene Neugierde treibt jedes Frühjahr rund ein halbes Dutzend männliche Bären nordwärts über das Nanos-Gebirge zu den Julischen und Karnischen Alpen und zur Karawankenkette. Die Rückkehr des Bären wird im Norden mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Hier hat man weitgehend verlernt, ihn zu tolerieren. Dabei lohnt es sich, das Nebeneinander mit dem grossen Wildtier wieder neu zu lernen, hilft doch seine Anwesenheit erwiesenermassen, die biologische Vielfalt einer Region zu erhalten. Das Dreiländereck ist heute Schauplatz einer wahren Natur-Renaissance und wird immer mehr auch von Luchs und Wolf als Korridor nach Mitteleuropa genutzt. (Text: SRF) Original-TV-Premiere ungesendet ursprünglich für den 10.03.2022 angekündigtKari und seine Söhne – Die Geschichte der Familie Feierabend
Karl Feierabend und seine Söhne.Bild: SRFDiese Geschichte begann mit Karl Feierabend, einem Schnapsbrenner aus dem Kanton Zug, der gut 200’000 Franken zusammengespart hatte. Damit wollte er vor über 30 Jahren auswandern und ein neues Leben als Grossfarmer anfangen. Da er kein Visum für Australien bekam, reiste er in die Dominikanische Republik, wo ihm eine dubiose Makler-Firma das Blaue vom Himmel versprach. Also investierte «Kari» sein ganzes Vermögen in einen riesigen Betrieb. Ein Jahr später machte er Pleite. Ein Lebenstraum in Trümmern. Doch statt unter das soziale Dach der Schweiz zurückzukehren, blieb er dort, schlug sich mehr schlecht als recht als karibischer Kleinbauer durch, heiratete seine Frau Marina und hatte vier Söhne mit ihr.Als Karl Feierabend vor 13 Jahren starb, schlugen seine Söhne den umgekehrten Weg ein und reisten in die Schweiz. Einen nach dem anderen verschlug es in den Kanton Uri, wo ihre Tante Elisabeth Gisler mit ihrem Mann Sepp lebt. Dort versuchten sie tapfer, mit der ungewohnten Umgebung zurechtzukommen. Was als Auswandererdrama begonnen hat, entwickelte sich zu einer Integrationsgeschichte mit immer neuen Kapiteln. Die Feierabend-Brüder fanden Arbeit, verliebten sich und wurden selbst Väter. Nach Rancho Arriba, in das kleine Dorf, in dem sie aufgewachsen waren, reisten sie nur noch in den Ferien. Im jüngsten Film über die Feierabends erzählen die Reporter Christoph Müller und Simon Christen mit reichhaltigem Archivmaterial die ganze Geschichte noch einmal und zeigen, wohin sich die verschiedenen Lebenslinien bewegen. Carlos, den Erstgeborenen, zieht es nun zurück in die Karibik. Zusammen mit Samira Ragotti, seiner Partnerin, möchte er dort die inzwischen verlassene Farm seines Vaters wiederaufbauen. Ob Samira Ragotti ihr Leben in der Schweiz wirklich eintauschen will gegen einen Neuanfang im Hinterland der Dominikanischen Republik, ist allerdings unklar. Eine Reise in Carlos Heimat soll ihr helfen, sich zu entscheiden. Entstanden ist ein Drama über das Leben schlechthin: Werden und Vergehen, Träumen und Scheitern, Flüchten und Standhalten. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 23.12.2021 SRF 1 Die Karibik – Die Reise der Krokodile (1)
Auf Kuba leben zwei grundverschiedene Krokodile: Das Spitzkrokodil an den Küsten und das Kubakrokodil im Landesinneren im Süsswasser. Die Krokodile auf Kuba sind eng miteinander verwandt und doch ganz unterschiedlich. Während das Spitzkrokodil nach wie vor ein Wasserraubtier ist, jagt das Kubakrokodil oft an Land. Besonders die kräftigen Beine machen es auf trockenem Boden beweglicher als jedes andere Krokodil. Das Kubakrokodil frisst lieber für sich allein – anders, als man es von den Krokodilen erwartet und auf dem Festland beobachten kann.Die Dokumentation erzählt, wie Kuba zu seinen beiden Krokodilarten gekommen ist, und stellt die seltenen, teilweise noch nie zuvor gefilmten endemischen Tiere der Inseln Kuba und Hispaniola vor. Hutia, Nashornleguane oder der Schlitzrüssler hingegen leben schon bis zu 35 Millionen Jahren isoliert auf den beiden Inseln. Spektakulär sind die Aufnahmen vom Schlitzrüssler, einem Säugetier mit Giftzähnen, das man nur selten zu Gesicht bekommt. Alle Geschichten rund um die Krokodile zeigen, wie die Isolation auf Inseln über lange Zeiträume hinweg Arten formt, aber auch Arten erhält, die anderswo längst verschwunden sind. (Text: SRF) Karibik für Entdecker – St. Vincent und die Grenadinen
Miranda Philips betreibt ein ausserordentliches Geschäft. Sie führt einen Waschsalon, für den sie jeden Morgen mit ihrem knallgrünen Boot von Jacht zu Jacht fährt und die Wäsche von den Skippern abholt. Im Hafen wird sie dann reingewaschen. Am Abend verwandelt sich der Salon in eine Karaoke-Bar.Eban Olliver ist der Leuchtturmwärter von Kingstown und trägt damit eine grosse Verantwortung. Sein Job ist unglaublich vielseitig: Er nimmt beispielsweise Erstkontakt mit den Schiffen auf. Somit hat er einmal seine ganze Nation vor einer Ebola-Epidemie bewahrt. Einen speziellen Job gibt es auch auf Canouan. Hier arbeitet Omar McInnes als Fechterschnecken-Taucher. Dafür muss er sehr tief tauchen, weshalb ihn seine beiden Kollegen vom Boot aus sichern. In diesem Teil der Welt wurden auch einige Szenen für den Film «Fluch der Karibik» gedreht. Wo sich einst Johnny Depp nach Rum sehnte, können Seglerinnen und Segler heute die wunderbaren Strände geniessen und sich mit allerlei Speisen und Getränken verpflegen lassen. Henrik Siemer arbeitet als freiwilliger Helfer auf St. Vincent. Hier werden alleinerziehende Frauen ohne Arbeit unterrichtet, wie man Gärten anbaut und daraus Obst und Gemüse zieht. Die Produkte sind alle Bio, was auf der Insel noch nicht sehr häufig ist. Eine künstliche Insel haben Janti Ramage und Rolanda Small, die sie als Bar-Insel betreiben. Die Wartung der Insel ist sehr aufwendig. Aber die beiden kommen trotzdem zum Cocktail-Servieren. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Mo. 25.07.2022 SRF 1 Karibikinseln Antigua und Barbuda
Im Osten Antiguas füttert Scooby Doo Tag für Tag seine «Haustiere»: 50 Stachelrochen fressen ihm aus der Hand, lassen sich sogar von ihm streicheln. Und Scooby Doo kennt sie alle beim Namen.Immer im August herrscht eine Woche lang karibischer Ausnahmezustand. Denn auf Antigua feiern die Menschen nicht im Frühjahr, sondern mitten im Sommer Karneval. Das Ende der Sklaverei am 1. August 1834 ist der Ursprung des spektakulären Volksfestes. Im Hafen von Codrington, der einzigen Stadt auf Barbuda, bindet Dalma Cephas Gebinde aus Draht. Es sind Lassos. Bis zu 20 Meter tief taucht Dalma und zieht damit Langusten aus ihren Verstecken im Riff. Abends treffen sich alle Einwohner von Barbuda bei der kleinen Ibmiss-Bude am Hafen zum grossen Langusten-Dinner. Am 6. September 2017 fegte der Hurrikan Irma durch die Karibik und zerstörte Barbuda nahezu vollständig, Antigua kam glimpflich davon. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Mo. 07.09.2020 SRF 1 Die Karibik – Nach der Flut (2)
Eine ganz besondere Stellung in der Vielfalt der karibischen Inselwelt haben Trinidad und Tobago. Die Inseln liegen zwar in der karibischen See, haben aber eine enge Verbindung zum südamerikanischen Kontinent. Beide waren einst Teil des südamerikanischen Festlands. Eine Legende der Warao-Indianer erzählt von «der grossen Flut», die Trinidad vor 1500 Jahren vom Festland trennte – das können Geologinnen und Geologen heute bestätigen. Für viele Arten ein Glücksfall, ihr Leben ist nun karibisch entspannt. Denn die grossen Räuber konnten sich auf der Insel nicht halten. Seither sind die grössten Räuber an Land ziemlich klein, wie die etwa dackelgrosse Tayra, ein Marder, und der Ozelot, eine kleine Raubkatze. Das gibt anderen Inselbewohner Raum. (Text: SRF)Die Karibik – Rückkehr der Blumentiere (3)
Doch die Baumeister sind angeschlagen, stellenweise sind über 90 Prozent der karibischen Riffe abgestorben. Besonders im Süden des Subkontinents, in Costa Rica und Panama, haben Rodungen und Bodenabtragung deutliche Spuren im Meer vor der Küste hinterlassen.Werden sie sich selbst überlassen, können gerodete Regionen wie der Panamakanal binnen weniger Jahrzehnte zu neuen Lebensräumen werden. Am Ende steht die Erkenntnis, dass die Küsten und Riffe Zentralamerikas angeschlagen, aber nicht geschlagen sind. (Text: SRF) Die Karibik – Wale und Vulkane (4)
Es gibt kochende Seen, giftige Schwefelaustritte und blubbernde Flachwasservulkane wie das weltberühmte Champagne Reef. Und in Tausenden Metern Tiefe Tiefseevulkane. Doch gerade weil die titanischen Kräfte aus dem Erdinneren so rasend schnell zerstören, eröffnen sie auch immer wieder neue Nischen.Tonnenschwere Lederschildkröten legen im schwarzen Vulkansand ihre Eier ab. An den steilen Berghängen der Vulkane konnten sich im Laufe der Evolution riesige Frösche und Insekten wie der über 15 Zentimeter lange Nashornkäfer entwickeln. Fast jedes der tief eingeschnittenen Täler beherbergt Tierarten, die es nur hier gibt. (Text: SRF) Katar – Perlen im Sand
Katar ist ein Land faszinierender Kontraste und schneller Veränderungen. Tausende Quadratkilometer ungezähmter Wildnis erstrecken sich hinter riesigen Öl- und Gasraffinerien und der unverwechselbaren Skyline von Doha. Es ist eine trockene Welt aus Sand und Stein. Spezialisten wie Stachelschwanzechsen, Wüstenwarane und Dutzende von Vogelarten bringen Leben in das sonnenverwöhnte Land. Pharao-Uhu und Hornotter jagen flinke kleine Springmäuse, während langbeinige Wüstenigel, Sandfüchse und äusserst seltene Sandkatzen die nächtlichen Wüsten durchstreifen. Der Arabische Oryx ist zurückgekehrt, nachdem er Ende des 20. Jahrhunderts fast ausgerottet war.Zugvögel versammeln sich in den Mangroven an der Nordostküste, während Dugongs und Karettschildkröten unter Wasser Seegrasfelder patrouillieren. Walhaie versammeln sich in der Nähe der künstlichen vertikalen Riffe, die um Bohrinseln herum entstanden sind. Menschen durchstreifen dieses Land seit Tausenden von Jahren und verbünden sich mit Kamelen, Falken, arabischen Pferden und Saluki-Hunden, um zu überleben. Dann brachten Perlen und Gas grossen Reichtum und liessen Wolkenkratzer, Bewässerungssysteme und Verkehrsnetze entstehen, die Lebensräume und Tierverhalten schnell veränderten. Neu errichtete künstliche Inseln der «Natur» könnten sich als nur vorübergehend erweisen – die ausgedörrte Halbinsel in einem der wärmsten Meere der Welt kämpft gegen den Klimawandel, und internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen hierher, um zu untersuchen, wie sich die Ökosysteme in Echtzeit anpassen. Katar ist zu einem Labor für die Zukunft der Erde geworden – und zu einer zunehmend herausfordernden Heimat für seine vielen Einwohnenden. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 24.11.2022 SRF 1 Die Katastrophe von Blatten – Das Jahr danach
Bild: SF1Seit dem Bergsturz ist Blatten eine Gemeinde im Exil. Noch sind die Wunden nicht verheilt. Aber langsam weicht die Verzweiflung einer Aufbruchstimmung. Viele Betroffene wollen zurück in ein neues Dorf.In einem Mitwirkungsverfahren sammelt die Gemeinde Wünsche und Vorstellungen für den Wiederaufbau. Es soll ein Dorf aus traditionellen Materialien wie Holz und Stein entstehen, mit Kirche, Dorfplatz und Raum für die Vereine. Es zeigen sich aber auch erste Spannungsfelder: Soll das neue Blatten energieautark und autofrei werden? Und auch der Wiederaufbau landwirtschaftlicher Flächen hat seine Tücken. Am Rande der Schuttmassen und im früheren Dorf sind grosse Maschinen im Einsatz, um Platz zu schaffen für Strasse und Neubauten. Zugleich untersuchen Fachpersonen den instabilen Schuttkegel, der noch Jahre unbebaubar bleiben wird. Sorgen bereitet auch der Berg. Noch immer drohen Felsstürze aus dem Kleinen Nesthorn. Und Experten haben unterdessen noch weitere kritische Gipfel entdeckt. Was heisst das für das Lötschental? (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 28.05.2026 SRF 1 Die Katastrophe von Blatten – Wie gefährlich sind unsere Alpen?
Am 28. Mai 2025 stürzen neun Millionen Kubikmeter Fels und Eis auf Blatten VS, begraben das Dorf unter einem über zwei Kilometer langen Schuttkegel. Ein Mensch kommt ums Leben, rund 300 Dorfbewohnende können rechtzeitig evakuiert werden. Eine Herausforderung für jede Einzelne und jeden Einzelnen. Da ist die junge Journalistin, die am Tag der Katastrophe Geburtstag hatte. Und sich fragt, wie denn ihr nächster Geburtstag aussehen wird. Oder die Bergbäuerin, die in letzter Sekunde Schafe und Kühe retten musste. Oder das Hotelier-Paar, dessen Hotel im Wasser versunken ist.Warum war der Bergsturz derart gewaltig? Daniel Farinotti ist Gletscherforscher und untersucht die Katastrophe von Blatten VS. «DOK» und «Einstein» begleiten ihn auf einem Flug hoch zu den Überresten des Birchgletschers. Hier zeigen Gletscherreste, warum der Gletscher unter dem Druck der Felsstürze aus dem Kleinen Nesthorn regelrecht explodiert sein könnte. Vermutlich war er im vorderen Bereich festgefroren, während er im hinteren auf einer Wasserschicht aufgeschwommen ist. Welche Zukunft hat Blatten VS? «DOK» und «Einstein» begleiten den Gemeindepräsidenten. Er hat mit seinen Worten die Herzen erobert und ist überzeugt, dass Blatten VS wieder aufgebaut wird. Dass das wohl kaum am bisherigen Ort geschehen kann, das glaubt der Geograf Christian Huggel. Er hat sich intensiv mit Gletscherstürzen und den Schuttkegeln beschäftigt, die solche Katastrophen hinterlassen. Huggel zeigt ein Beispiel, das auch 17 Jahre nach dem Gletschersturz erst spärlich bewachsen ist. Ist Blatten VS erst der Anfang? Daten zeigen: Grosse Bergstürze nehmen zu. Die Forschenden sagen unisono: Der Klimawandel spielt dabei eine Rolle. «DOK» und «Einstein» zeigen, welche Rolle dieser in Blatten VS gespielt hat. Und was das für die Alpen und die Siedlungsräume bedeutet. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 12.06.2025 SRF 1 Katherine Johnson: Meisterin der Zahlen
Sie wurde 1918 geboren und schloss die Highschool mit 14 Jahren ab, die Universität mit 18. Anschliessend folgte eine Karriere bei der Nasa, wo sie sowohl als Frau als auch als Afromakerikanerin Pionierarbeit leistete.1953 rekrutierte die Nasa Johnson wegen ihres mathematischen Scharfsinns. Bald war sie verantwortlich für die Flugbahnplanung bei Raketenstarts und Wiedereintritten. Eine der bedeutenderen Berechnungen war diejenige für Alan Shepards Flugbahn 1959 – er war der erste US-Amerikaner im Weltraum. Johnson überprüfte auch die Computerberechnungen für John Glenns Flug 1962. Sie war die erste Frau in der Geschichte der Nasa-Raumfahrtdivision, die ein technisches Gutachten verfasste. Insgesamt war sie bei 21 technischen Publikationen Miturheberin. 2015 verlieh Präsident Barack Obama Katherine Johnson die «Presidential Medal of Freedom», die Freiheitsmedaille. Johnson konnte in einer weissen, von Männern dominierten Welt nicht nur mithalten – sie war überragend. Vom ersten US-amerikanischen Versuch eines bemannten Weltraumflugs bis hin zum Space-Shuttle-Programm, Johnson war stets ein bedeutender Teil der Mission. Der Dokumentarfilm zeigt ein Interview mit Johnson persönlich sowie Gespräche mit dem Chefhistoriker der Nasa, mit einem Kurator des Smithsonian’s Air & Space Museum und mit Margot Shetterly, der Autorin von «Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen». Katherine Johnsons Leben war eines von dreien, die im gleichnamigen Hollywood-Film porträtiert wurden. (Text: SRF) Kathrin Winzenried auf den Spuren der Familie von Wattenwyl
In der Schweiz hat die Demokratie der Aristokratie längst den Rang abgelaufen, der Hochadel ist seit dem Mittelalter ausgestorben. Geblieben sind ehemalige Patrizierfamilien. Eine davon ist die Berner Familie von Wattenwyl. Ihr Stammbaum lässt sich bis 1356 lückenlos zurückverfolgen – und schon vorher haben sie Spuren hinterlassen.Mitte des 15. Jahrhunderts hing der Fortbestand der Familie an einem seidenen Faden. Nach zehn kinderlosen Ehejahren des einzigen verbleibenden Namensträgers dann die Erlösung: die Geburt von Jacob von Wattenwyl, Postumus genannt, weil er nach dem Tode des eigenen Vaters zur Welt kam. Dieser Jacob war es dann, der die Familiengeschichte richtig in Schwung brachte: Drei Söhne sicherten die Erbfolge. Anschliessend erwiesen sich die von Wattenwyls als sehr fruchtbar. Dank der Verbreiterung des Stammbaums, erfolgreichem Handel und geschickter Heiratspolitik stiegen sie zu einem der einflussreichsten Geschlechter auf und brachten bedeutende Persönlichkeiten auf verschiedensten Gebieten hervor. Kathrin Winzenried hat sich für „DOK“ auf Spurensuche gemacht und einen tiefen Einblick in die Familiengeschichte der von Wattenwyls erhalten. Sie zeichnet zum Beispiel den Lebenslauf der Catherine von Wattenwyl nach, die im 17. Jahrhundert beinahe als Spionin hingerichtet worden wäre, oder erzählt die aufregende Geschichte von Vivienne von Wattenwyl, die um 1920 mit ihrem Vater in Kenya auf Jagd ging. Auch heute noch sind die von Wattenwyls zahlreich und traditionsbewusst: Das erlebte Kathrin Winzenried hautnah anlässlich der „Familienkiste“, der jährlichen Herrenversammlung im Berner von-Wattenwyl-Haus. (Text: SRF) Kathrin Winzenried auf den Spuren der Swissair-Katastrophe von 1963
Die ganze Welt blickte damals auf das kleine Bauerndorf Humlikon im Zürcher Weinland: 40 Kinder wurden zu Vollwaisen, fünf weitere verloren einen Elternteil. Von den 25 Bauernbetrieben standen deren 20 ohne Inhaber da, die Gemeindeverwaltung war grösstenteils verwaist. Das Dorf musste sich von einem Tag auf den anderen neu organisieren und wurde zugleich von der internationalen Boulevardpresse bestürmt. Fotografen bedrängten Waisenkinder, Reporter drangen in die verwaisten Haushalte ein. In der Folge wurde das gesamte Dorf hermetisch abgeriegelt, viele Höfe erhielten Polizeischutz.Bis heute sind diese Wunden in Humlikon nicht vernarbt, und auch für die Verarbeitung der Trauer blieb kaum Zeit. Bis heute schweigt das Dorf: Über die traumatischen Erlebnisse von 1963 will niemand mehr reden. Kathrin Winzenried stiess bei den Dreharbeiten auf grosse Ablehnung, die Angst vor weiteren Verletzungen ist allgegenwärtig. Trotzdem gelang es ihr, mit betroffenen Frauen und Männern aus Humlikon über die Tragödie zu reden und zu erfahren, wie massiv die Auswirkungen dieses Traumas von Dürrenäsch bis heute sind. Wie durch ein Wunder gab es im Absturzort Dürrenäsch selbst keine Verletzten, obwohl sich die Caravelle nur einige Meter vom Dorfrand entfernt in einen Acker bohrte. Doch auch die Einwohner des Aargauer Dorfes kämpfen bis heute mit dem Erlebten: Wrack- und Leichenteile lagen rund um die Absturzstelle verteilt und brannten sich Schulkindern, Anwohnern und Helfern unauslöschlich ins Gedächtnis. Und auch für die Swissair war der 4. September 1963 ein dramatischer Einschnitt: Der Stolz der Nation hatte auf einen Schlag seine Unverletzlichkeit eingebüsst. (Text: SRF)
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