1. Impulskontrolle
Folge 1 (25 Min.)
Assistenzhund Timmy wartet auf sein Training.Bild: MDRDie vierteilige Serie begleitet drei Mensch-Hunde-Teams auf ihrem Weg durch die anspruchsvolle Assistenzhundeausbildung. Zwischen großen Hoffnungen, hohen Kosten und intensiven Trainingsphasen ist der Erfolg keineswegs garantiert. Die Reihe zeigt unterschiedliche Ausbildungswege, Rückschläge und Erfolge auf dem Weg vom verspielten Welpen zum Assistenzhund. Ein viertes Team verdeutlicht, wie ein erfolgreich ausgebildeter Blindenführhund ein Stück Freiheit und Selbstständigkeit zurückgeben kann Diese Dokuserie beginnt dort, wo Verzweiflung Hoffnung weicht.Assistenzhunde versprechen Menschen mit Behinderung mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität. Doch bis zur bestandenen Prüfung ist es ein weiter Weg. Die Ausbildung ist lang, kostspielig und ihr Ausgang ungewiss. Für die Betroffenen steht oft nichts weniger als die Chance auf ein neues Leben auf dem Spiel. Vanessa (38) und Tobias (44) haben sich mit ihrem achtjährigen Sohn Luis zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Luis lebt mit einer Autismus-Spektrum-Störung und ADHS. Zu belastend waren die Reaktionen Außenstehender, zu schmerzhaft die Schuldzuweisungen an die Eltern. Nun setzen sie ihre Hoffnung auf den jungen Labrador Timmy. Er soll für Luis Freund, Begleiter und Unterstützung im Alltag werden. Dafür muss der Welpe zunächst Grundlagen wie Sozialisierung und Impulskontrolle erlernen. Auch die neunjährige Stella hofft auf mehr Unabhängigkeit. Aufgrund einer chronischen Muskelerkrankung ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen. Ihr Assistenzhund wird seit zwei Jahren bei einer Trainerin ausgebildet und soll künftig Türen öffnen, Gegenstände aufheben oder beim An- und Ausziehen helfen. Damit aus dem trainierten Hund ein verlässliches Teammitglied wird, ziehen Stella und ihre Mutter für sechs Wochen zur Trainerin. Nun müssen sowohl Stella als auch der Hund eine Bindung zueinander aufbauen, während sich der Golden Retriever zugleich von seiner bisherigen Bezugsperson lösen soll. Ein ganz anderer Weg führt Susann (46) zu ihrem Assistenzhund. Nach Jahren familiärer Abhängigkeit und traumatischen Erfahrungen lebt sie mit einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung. Dissoziative Anfälle können sie jederzeit in die belastendsten Momente ihres Lebens zurückversetzen. Die junge Hündin Lotte soll künftig helfen, diese Zustände rechtzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Doch ob Susann die Ausbildung vollständig finanzieren kann, ist noch offen. Der Kampf um Unterstützung und Kostenübernahmen gehört für viele Betroffene zum Alltag. Die Serie begleitet Menschen, Hunde und Trainerinnen durch eine Phase voller Hoffnungen, Rückschläge und Entscheidungen. Dabei rücken auch Fragen des Tierschutzes in den Mittelpunkt. Denn nicht jeder Hund eignet sich für die anspruchsvolle Aufgabe. Tierärztinnen und Expertinnen prüfen, ob die Tiere den körperlichen und psychischen Anforderungen gewachsen sind. Das Wohl des Hundes hat oberste Priorität, selbst wenn dadurch die Träume der Menschen platzen. So erzählt die Serie von vier außergewöhnlichen Wegen und von der Frage, wie aus einem verspielten Hund ein verlässlicher Assistenzhund wird, der Leben verändern kann. (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Mi. 02.12.2026 MDR 2. Will to Please
Folge 2 (25 Min.)Die vierteilige Serie begleitet drei Mensch-Hunde-Teams auf ihrem Weg durch die anspruchsvolle Assistenzhundeausbildung. Zwischen großen Hoffnungen, hohen Kosten und intensiven Trainingsphasen ist der Erfolg keineswegs garantiert. Die Reihe zeigt unterschiedliche Ausbildungswege, Rückschläge und Erfolge auf dem Weg vom verspielten Welpen zum Assistenzhund. Ein viertes Team verdeutlicht, wie ein erfolgreich ausgebildeter Blindenführhund ein Stück Freiheit und Selbstständigkeit zurückgeben kann. Diese Dokuserie beginnt dort, wo Verzweiflung Hoffnung weicht.Assistenzhunde versprechen Menschen mit Behinderung mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität. Doch bis zur bestandenen Prüfung ist es ein weiter Weg. Die Ausbildung ist lang, kostspielig und ihr Ausgang ungewiss. Für die Betroffenen steht oft nichts weniger als die Chance auf ein neues Leben auf dem Spiel. Vanessa (38) und Tobias (44) haben sich mit ihrem achtjährigen Sohn Luis zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Luis lebt mit einer Autismus-Spektrum-Störung und ADHS. Zu belastend waren die Reaktionen Außenstehender, zu schmerzhaft die Schuldzuweisungen an die Eltern. Nun setzen sie ihre Hoffnung auf den jungen Labrador Timmy. Er soll für Luis Freund, Begleiter und Unterstützung im Alltag werden. Dafür muss der Welpe zunächst Grundlagen wie Sozialisierung und Impulskontrolle erlernen. Auch die neunjährige Stella hofft auf mehr Unabhängigkeit. Aufgrund einer chronischen Muskelerkrankung ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen. Ihr Assistenzhund wird seit zwei Jahren bei einer Trainerin ausgebildet und soll künftig Türen öffnen, Gegenstände aufheben oder beim An- und Ausziehen helfen. Damit aus dem trainierten Hund ein verlässliches Teammitglied wird, ziehen Stella und ihre Mutter für sechs Wochen zur Trainerin. Nun müssen sowohl Stella als auch der Hund eine Bindung zueinander aufbauen, während sich der Golden Retriever zugleich von seiner bisherigen Bezugsperson lösen soll. Ein ganz anderer Weg führt Susann (46) zu ihrem Assistenzhund. Nach Jahren familiärer Abhängigkeit und traumatischen Erfahrungen lebt sie mit einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung. Dissoziative Anfälle können sie jederzeit in die belastendsten Momente ihres Lebens zurückversetzen. Die junge Hündin Lotte soll künftig helfen, diese Zustände rechtzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Doch ob Susann die Ausbildung vollständig finanzieren kann, ist noch offen. Der Kampf um Unterstützung und Kostenübernahmen gehört für viele Betroffene zum Alltag. Die Serie begleitet Menschen, Hunde und Trainerinnen durch eine Phase voller Hoffnungen, Rückschläge und Entscheidungen. Dabei rücken auch Fragen des Tierschutzes in den Mittelpunkt. Denn nicht jeder Hund eignet sich für die anspruchsvolle Aufgabe. Tierärztinnen und Expertinnen prüfen, ob die Tiere den körperlichen und psychischen Anforderungen gewachsen sind. Das Wohl des Hundes hat oberste Priorität, selbst wenn dadurch die Träume der Menschen platzen. So erzählt die Serie von vier außergewöhnlichen Wegen und von der Frage, wie aus einem verspielten Hund ein verlässlicher Assistenzhund wird, der Leben verändern kann. (Text: MDR) Deutsche TV-Premiere Mi. 09.12.2026 MDR
