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    • Aphrodite und Adonis – Die Ruinen von Byblos und Paphos (Libanon und Zypern)

      30 Min.

      Byblos. Ein magischer Ort, der zwischen den über dreitausend Meter hohen Bergen des Libanongebirges, seinen fruchtbaren Hängen und der nahen Küste schon immer ideale Zivilisationsbedingungen bereit hielt. Seit über siebentausend Jahren ist Byblos ununterbrochen besiedelt und zählt zu den ältesten Städten der Welt. Das nahe Libanongebirge ist mit den zur Legende gewordenen Zedernwäldern überzogen. Die ägyptischen Pharaonen brauchen das wertvolle Holz für den Bau ihrer Flotten und für den Bau der Pyramiden. Gebál wird zur reichsten, bekanntesten Metropole der Epoche. Zugewanderte Griechen ersetzen später den alten Stadtnamen durch Byblos – das griechische Wort für Papier/Buch und benennen die Provinz Phönizien. Für die Geschäftsabwicklungen werden Verträge geschlossen und Botschaften gesendet. Papyrus und Handelsaktivität bilden die Grundlage für die Erfindung des ersten Buchstaben – Alphabets aus 22 Zeichen. Byblos wird zum Geburtsort der Schrift. Paphos auf der Insel Zypern ist seit fast 9.000 Jahren ein Wallfahrtsort. Bereits in der Megalithzeit wurde hier eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt, deren Kult um 3.000 vor Christus ihren Höhepunkt erreicht. Zypern ist für die antiken Seefahrer ein Kreuzungspunkt. Einwanderer aus allen Himmelsrichtungen, aus Europa, Asien und Afrika, nehmen hier ebenfalls den Göttinnen-Kult an. Nur der letzte Name der Göttin ist überliefert. Die Griechen, die schließlich die Insel beherrschen, nennen sie „Aphrodite“. Hesiod lässt sie in seiner „Theogonie“ am Strand von Paphos „schaumgeboren“ aus dem Meer entsteigen. Die Archäologie hat Hesiods literarische Aphrodite-Zeugung bestätigt. Aus der bronzezeitlichen Göttin Astarte wird die griechische Aphrodite und in christlicher Zeit die Jungfrau Maria, die an gleicher Stelle heute verehrt wird. Neben den Ruinen der prächtigen öffentlichen und privaten Gebäude haben zahlreiche Bodenmosaiken aus den griechischen und römischen Villen einen besonderen handwerklichen und künstlerischen Wert. Ihre Inhalte beziehen sich vornehmlich auf die griechische Sagenwelt. Ihre farbenfrohe Frische lässt es kaum glaubhaft erscheinen, dass sie 2.000 und mehr Jahre alt sind. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 31.10.2004 Südwest Fernsehen
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       Di 10.03.2009
      23:30–00:00
      23:30–SWR Fernsehen
       So 31.10.2004
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      13:00–Südwest Fernsehen NEU

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