unvollständige Episodenliste, Seite 4

  • Die Jagd auf Elefanten wird scharf kritisiert – jedenfalls von westlichen NGOs. In Botsuana, wo 130.000 Elefanten leben, sieht man das anders. Immer wieder kommt es in Botsuana zu Konflikten zwischen Menschen und Elefanten. Die großen und ungemein starken Tiere decken die Dächer von Hütten ab, zerstören Gehege und greifen mitunter sogar Menschen an. (Text: Phoenix)
  • Pembe Özkan ist aus Deutschland zurück in der Türkei gezogen. Hier ist sie geboren, hat aber fast ihr ganzes bisheriges Leben in Deutschland verbracht, ihr Coming-Out gehabt, eine Frau geheiratet. Nach der Trennung wollte sie zurück in ihr Heimatland, weil es sich dort günstiger leben lässt. (Text: Phoenix)
  • Eleni Myrivili hat die Aufgabe, das Überleben der griechischen Hauptstadt zu sichern. Als neu ernannte „Hitzebeauftragte“ soll sie Athen gegen die Folgen des Klimawandels wappnen. Die Millionenstadt ist schon heute im Sommer kaum erträglich. (Text: Phoenix)
  • Vor rund einem Jahr erschütterte ein heftiges Beben die Türkei, Hunderttausende verloren ihr Zuhause. Der Wiederaufbau läuft nur schleppend an. Das Haus von Engin Aşkar und seiner Familie wurde bei dem Erdbeben völlig zerstört, seitdem müssen sie in einem tristen Wohncontainer leben. Der türkische Präsident Erdogan hatte angekündigt, innerhalb eines Jahres mehr als 300.000 Wohnungen zu errichten, doch bislang sind viel weniger fertiggestellt worden. Auch Engin Aşkar fällt es schwer, optimistisch in die Zukunft zu blicken: „Wir reden uns ein, dass dieser Ort wieder aufersteht“, sagt er, „aber manchmal denke ich, dass wir uns nur etwas vormachen.“ (Text: Phoenix)
  • Seit fast einem Jahr dauern die Proteste gegen die politische Führung Serbiens bereits an. Zunächst vor allem Studenten, dann auch Arbeiter und Bauern demonstrieren für ein Serbien ohne Vetternwirtschaft und Korruption. (Text: Phoenix)
  • Junge Menschen sind vernetzt wie nie zuvor – und fühlen sich doch so isoliert wie nie. Warum trifft Einsamkeit besonders die Generation unter 30? (Text: Phoenix)
  • Iqra Nisar trägt Jeans und T-Shirt und sie rappt – eine Provokation, für die sie in ihrer Heimat Kaschmir beschimpft wird. Der Vorwurf: Rapperinnen würden „vulgäre westliche Kultur“ in der von Männern dominierten Gesellschaft verbreiten. Unter dem Künstlernamen Yung Illa tritt die 17-jährige Nisar als eine der ersten weiblichen Hip-Hop-Künstlerinnen der Region auf. Ihre Eltern lehnten ihre Entscheidung ab, professionelle Rapperin zu werden, und auch außerhalb der Familie stieß sie auf Widerstand, aber sie gab ihre Leidenschaft nicht auf. Und inzwischen sind die jungen Rapperinnen Vorbild für andere, die mit starren gesellschaftlichen Erwartungen brechen. (Text: Phoenix)
  • Bei mehreren Wahlen in Europa gab es zuletzt einen neuen Trend zu beobachten: Junge Wähler wenden sich zunehmend rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien zu. In den Niederlanden zum Beispiel waren es Forschern zufolge die 18- bis 34-Jährigen, die dem Rechtsaußen Geert Wilders bei der Parlamentswahl zum Sieg verhalfen. Auch in Italien regieren mit den ‚Fratelli d‘Italia’ eine Partei, die als postfaschistisch gilt. (Text: Phoenix)
  • Der deutsche Zahnarzt Alexander Schafigh und seine Tochter Ann Christin haben im Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Chios eine Zahnklinik eröffnet. Der Bedarf ist riesig, denn Zähneputzen kommt bei einer Flucht oft zu kurz. (Text: Phoenix)
  • Auf dem damaligen Werksgelände von Union Carbide im indischen Bhopal ereignete sich vor 30 Jahren eine beispiellose Chemiekatastrophe. Aus Tank Nummer 610 strömten 42 Tonnen Methylisocyanat (MIC). Es dauerte nur zwei Stunden, bis sie sich verflüchtigt hatten. An den Folgen leiden die Menschen bis heute. 15.000 starben bereits. (Text: Phoenix)
  • Südkoreas 4-B-Bewegung ist die wohl konsequenteste und radikalste Abkehr vom Patriarchat: kein Sex, kein Dating, keine Ehe, keine Kinder. Dafür gibt es sozioökonomische Gründe, aber für viele Frauen ist dies auch eine bewusste Entscheidung, patriarchale Strukturen abzulehnen. Die jedoch gehören nach wie vor zum Gesellschaftsbild Südkoreas. (Text: Phoenix)
  • Der Balchasch-See im Südosten von Kasachstan wird immer kleiner. Für Fischer wie Erbolgan Erbosynov steht die Existenz auf dem Spiel. Denn Fisch bedeutet ihm alles: sein Auskommen, seine Kultur, seine Tradition. (Text: Phoenix)
  • 1,5 Millionen Syrer haben nach Angaben der Vereinten Nationen infolge des Krieges in ihrem Heimatland eine Behinderung. Mehr als 80.000 von ihnen mussten Gliedmaßen amputiert werden – viele davon sind Kinder, wie die zehnjährige Majida. (Text: Phoenix)
  • Ob Kneipe, Späti, Kiosk oder Büdchen: hier kommen Menschen in Deutschland fast täglich zusammen – und das über alle Bevölkerungsgruppen hinweg. Ein schneller Treffpunkt zwischen Arbeit und Zuhause. Solche Orte des Austauschs werden immer wichtiger. Denn viele Menschen in Deutschland leiden unter Einsamkeit, die Gesellschaft ist gespalten, die Stimmung oft feindselig. Wie können solche sozialen Treffpunkte helfen, die Gesellschaft zusammenzubringen? Und mit welchen Herausforderungen haben sie zu kämpfen? Jana Oertel und Bettina Stehkämper haben die Berliner Späti-Kultur und die typischen Kioske im Ruhrgebiet als erkundet, die oft so viel mehr sind als nur der praktische Laden um die Ecke. Und sie haben Wechmar in Thüringen besucht, wo eine Gruppe von Ehrenamtlichen eine Kneipe „gerettet“ hat – und nun beim monatlichen Kneipenabend die Dorfbevölkerung wieder zusammenbringt. (Text: Phoenix)
  • Seit sieben Jahren hat es im Süden Madagaskars nicht recht geregnet. Alles ist ausgetrocknet, die Menschen leiden unter Hunger und Durst. Laut UN ist es die erste Hungersnot, die direkt durch den Klimawandel verursacht ist. Aber ist das wirklich so? Der Fluss Manambovo führt schon seit einigen Monaten kein Wasser mehr, er ist völlig ausgetrocknet. Anwohner graben im sandigen Flussbett, um wenigstens an ein wenig Wasser zu kommen. Dass es so viele Jahre in der Region kaum geregnet hat, ist laut der Regierung auf den Klimawandel zurückzuführen, und auch die Vereinten Nationen sehen darin den Hauptgrund für die sich verschärfende Krise dort. Kritische Stimmen jedoch sehen auch die Regierung in der Verantwortung – trotz aller westlicher Hilfsgelder kommt der Süden Madagaskars nicht vom Fleck: nur wenige befestigte Straßen, kaum Schulen, eine enorm hohe Geburtenrate. Was es jetzt an Maßnahmen braucht und wie wichtig die nun anstehende Regenzeit ist, berichtet DW-Reporter Adrian Kriesch. (Text: Phoenix)
  • Im Wald von Catatumbo befindet sich das größte Koka-Anbaugebiet Kolumbiens. Das Land exportiert mehr denn je Kokain – es ist mittlerweile das wichtigste Exportgut. Bewaffnete Gruppen kämpfen um mehr Land,damit sie den Koka-Anbau weiter ausweiten können. Die Leidtragenden dieses Kriegs um Land, Macht, Geld und Einfluss sind vor allem die Menschen aus der Zivilbevölkerung, die unter der brutalen Herrschaft der Guerillas leiden. Und seit einiger Zeit kommt es zu einem scheinbar paradoxen Phänomen: Die Koka-Produktion boomt doch viele Bauern bekommen ihr Koka kaum noch verkauft. Der Grund: Überproduktion. (Text: Phoenix)
  • Elke Baumann kümmert sich um Kinder in Not. Seit über 30 Jahren ist sie Pflegemutter für Babys, die kein Zuhause haben. Sie kümmert sich um Säuglinge, die ihr vom Jugendamt in Obhut gegeben werden. Dass sie zu ihrer Lebensaufgabe fand, hat die 59-Jährige Berlinerin dem Mauerfall zu verdanken. Als eine Nachbarin sich 1989 in den Westen absetzte, nahm sie für drei Jahre deren neugeborene Tochter auf. (Text: Phoenix)
  • In Moskau segnet Patriarch Kirill Putins Angriffskrieg. Viele Bischöfe machen mit. In Wien ist es eine mutige, bislang russisch-orthodoxe Nonne, die die Kirchenhierarchie anprangert und deshalb „entkleidet“ werden sollte. Das ist dramatisch, das Schlimmste, was einer Nonne passieren kann. Doch Schwester Vassa knickt nicht ein. Sie wechselt zur Ukrainisch-Orthodoxen Kirche, sie wettert weiter in den sozialen Medien gegen die Putin-Versteher, gegen den Krieg. Sie ist New Yorkerin, lebt in Wien und hat Hunderttausende Follower auf YouTube, FB und den anderen sozialen Medien. (Text: Phoenix)
  • Nach rund 100 Tagen auf der Alm ist für das Vieh sowie die Hirten und Senner der Almsommer vorbei. Festlich geschmückt werden die Tiere ins Tal getrieben. (Text: Phoenix)
  • „Lasst mich arbeiten!“ Das dachte Anna Spindelndreier nach dem Abitur häufig. 80 Bewerbungen schrieb die junge, kleinwüchsige Frau, bis sie endlich eine Ausbildung zur Fotografin erhielt. (Text: Phoenix)

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