unvollständige Episodenliste, Seite 3

  • Frankreichs Überseegebiet Mayotte steckt in einer tiefen Krise. Kann Wadaanti trotzdem ihren Traum erfüllen und ihren Slum zum Studieren verlassen? Die Insel gehört geographisch zum Komoren-Archipel, nordwestlich von Madagaskar. Politisch ist Mayotte Teil Frankreichs und somit der EU. Sie ist deshalb ein begehrtes Ziel für MigrantInnen, die vor allem aus den benachbarten Komoren, aber auch aus Kontinentalafrika, aus Kongo, Ruanda, Burundi, stammen. Die meisten MigrantInnen leben in Slums, in der ständigen Angst, wieder abgeschoben zu werden. Kriminalität, mangelnde Infrastruktur, Inflation: Unter der lokalen Bevölkerung wächst der Frust, sie fühlen sich von der Regierung allein gelassen. Viele glauben, dass Migranten die Schuld tragen. Und jetzt, da auf Mayotte auch noch Wasserknappheit herrscht, droht die Lage zu eskalieren. (Text: phoenix)
  • Afghanistans inoffizielles Frauen-Nationalteam grätscht, schießt, trifft und gewinnt. Für die Afghaninnen ist das hier in Melbourne ein Heimspiel. Seit die Taliban im Sommer 2021 die Macht übernommen und die NATO-Truppen das Land verlassen haben, sind die Freiräume für Frauen nicht einfach nur kleiner geworden, sie sind verschwunden. (Text: Phoenix)
  • Wenn es um Gaza geht, sehen sich Hilfsorganisationen vor einem Dilemma: Ihre Kritik an Israel abschwächen oder riskieren, dass Israel ihnen den Zugang dauerhaft verwehrt. Das berichten ehemalige Hilfskräfte der DW. (Text: Phoenix)
  • Zahlreiche Migranten sind in den vergangenen Wochen beim Versuch ertrunken, von Westafrika zu den Kanarischen Inseln zu gelangen. Spanien und Marokko ernten Kritik für ihre ineffektiven Rettungsaktionen. Die vielen Todesfälle, Schiffbrüche und Rettungsaktionen sind erschütternd: Immer wieder verunglücken Menschen, die die Kanarischen Inseln von der Nordwestküste Afrikas aus über den Atlantischen Ozean erreichen wollen. Die Kanarischen Inseln liegen Luftlinie nur etwa 100 Kilometer von der Nordwestküste Afrikas entfernt und sind zur Hauptroute für Migranten und Flüchtlinge geworden, die versuchen, Spanien auf dem Seeweg zu erreichen. Mehr als die Hälfte der irregulären Migranten, die im Jahr 2022 nach Spanien gelangten, kamen über die Kanaren-Route. (Text: Phoenix)
  • In Kambodscha floriert eine globale Scam-Industrie. Milliardensummen gehen an Betrüger verloren – und manche Täter sind selbst Opfer. Das dürfte jeder kennen – Scamming: Nachricht von Unbekannt, ein bisschen verdächtig, aber eben auch charmant und vielversprechend. (Text: Phoenix)
  • Das Gedenken an die Verbrechen der Nazizeit und deren Opfer spielt in Deutschland eine besondere Rolle. Das Mahnen und Erinnern soll dazu beitragen, dass sich solche Taten nicht wiederholen. (Text: Phoenix)
  • Das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr übernimmt besonders gefährliche und anspruchsvolle Missionen. Was kaum bekannt ist: Bei ihren Einsätzen begleitet die Soldaten oft ein Pfarrer. (Text: Phoenix)
  • In „Lootuse küla“, dem „Dorf der Hoffnung“, können Drogenabhängige einen Neuanfang versuchen. Doch dafür bedarf es einer gehörigen Portion Disziplin – und Enthaltsamkeit. Auch der junge Jan-Martti nimmt an dem Programm teil. (Text: Phoenix)
  • Auf dem Boden der Ostsee liegen tickende Zeitbomben: alte Wracks voller Treibstoff. Und niemand fühlt sich verantwortlich. Benedykt Hac hat die „Stuttgart“ entdeckt – ein deutsches Lazarettschiff, im zweiten Weltkrieg in der Ostsee versenkt, mit Hunderten Tonnen Treibstoff an Bord, der seither ausläuft. Für Meeresforscher Hac eine schleichende Ölkatastrophe. Seit vierzig Jahren grast der 65-jährige Hac den Grund der Ostsee nach Schiffswracks ab. (Text: Phoenix)
  • Die meisten Frachtschiffe weltweit werden nach ihrer Stilllegung an den Küsten Südasiens abgewrackt. In Chittagong befindet sich der zweitgrößte Schiffsschrottplatz der Welt. Von ökologisch orientiertem Recycling ist hier kaum die Rede: Das Abwracken birgt Gefahren für die Arbeiter und für die Ökosysteme der Küstenregionen. Untersuchungen zeigen, dass bis zu zehn Prozent eines Schiffes aus Asbest, Schwermetallen, Öl und anderen giftigen Stoffen bestehen. Vieles davon landet in der Umwelt. Allein in den letzten 20 Jahren sind aus den Gewässern von Chittagong 25 Fischarten verschwunden. Aber auch die Beschäftigten sind bedroht: Die Werften sind zwar verpflichtet, Schutzausrüstung wie Stiefel, Helme und Handschuhe zur Verfügung zu stellen, liefern diese aber nur selten. So bleiben den Arbeitern nur Handtücher als behelfsmäßige Masken. Viele Werftarbeiter zögern, den internationalen Behörden Missstände zu melden, da sie befürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. (Text: Phoenix)
  • Pfarrer Shitjo kommt aus einer katholischen Gemeinde in Kerala in Südindien und muss jetzt in der Pfalz in Süddeutschland zurechtkommen. Er wurde von seinem Bischof nach Deutschland geschickt, als Nothilfe gegen den Priester-Mangel. Die deutschen Kirchen verlieren massenhaft Mitglieder und finden auch immer seltener Nachwuchsseelsorger. Nach einem Online-Deutschkurs in Indien landet Shitjo in seiner neuen Gemeinde im Bistum Trier und wird gleich gefordert: er muss Predigten halten, Seelsorger für die Menschen sein, Kinder zur Erstkommunion führen. Und dann sind da noch die typisch deutschen Gebräuche wie Mülltrennung und deftiges Essen. (Text: Phoenix)
  • Als letztem Land in der Sahara wurde in Mauretanien Gold gefunden. Tausende träumen vom schnellen Geld – aber Gold zu schürfen ist gefährlich und belastet Mensch wie Umwelt. Denn um das Gold zu gewinnen, muss man extrem tief graben; zur eigentlichen Goldgewinnung benötigt man das giftige Quecksilber. Doch das schreckt die Goldgräber wenig. Sie wetteifern mit anderen um die besten Startpositionen, stampfen innerhalb kurzer Zeit eine ganze Goldgräbersiedlung aus dem Wüstensand. (Text: Phoenix)
  • Hamed Valy liebt die Mode und alles, was damit zusammenhängt. Deshalb hat er vor einiger Zeit die erste und einzige Modelagentur Afghanistans gegründet. Dann kamen die Taliban und setzten seinem Traum ein Ende – Frauen, die ihren Körper präsentieren, sind für die selbsternannten Sittenwächter eine Schande, gelten als Prostituierte. Im Herbst schaffte es Hamed nach Pakistan – und wenig später nach Deutschland, wo er seitdem jeden Abend einen Deutschkurs besucht und davon träumt, hier nun eine neue Agentur für Mode und Choreographie auf die Beine zu stellen. Hört sich mehr oder minder aussichtslos an? Dann kennt man Hamed nicht. Er fühlt sich zu Großem berufen, und wer ihm einmal begegnet ist, hat daran keinen Zweifel. (Text: Phoenix)
  • Wir verbringen Stunden auf Facebook, Instagram und Snapchat, verführt von ihrem Versprechen, unser Leben und unsere Meinungen mit der ganzen Welt teilen zu können. In dieser virtuellen Welt sind alle glücklich. Alle haben perfekte Körper, leben ein erfülltes Leben in schicken Häusern, umgeben von schönen Freunden und der Familie. Jeder gibt an und jeder urteilt. Doch dieses unwiderstehliche Streben nach Anerkennung kann schnell zur Sucht werden und unsere psychische Gesundheit zerstören. Und Jugendliche sind am anfälligsten dafür. In diesem Film untersuchen wir die realen Gefahren der in den sozialen Netzwerken propagierten „Glücksheuchelei“ und hören von einigen ihrer jungen Opfer (Text: Phoenix)
  • Die französische Fremdenlegion gilt als die härteste Elitetruppe der Welt. Sie kämpft in Frankreichs Kriegen an vorderster Front. (Text: Phoenix)
  • Farben, Pomp und Glitzer: Indische Hochzeiten sind oft riesig. Doch der Preis für die opulenten Feste ist enorm und stürzt viele Familien in Schulden. (Text: Phoenix)
  • Vor zehn Jahren kamen viele Geflüchtete nach Deutschland. Boostedt zeigt, wie Integration gelingt – und wo es bis heute hakt. (Text: Phoenix)
  • Cosplay hat seinen Ursprung in Japan und inzwischen Fans in fast allen Ländern der Erde. Als Anime-Figur dem mitunter trüben Alltag zu entfliehen und einzutauchen in eine Fantasiewelt, begeistert vor allem junge Menschen – auch Andreas. Der Mittzwanziger führt ein Doppelleben: Tag für Tag hockt er stundenlang als Softwareentwickler am Computer, in seiner Freizeit verwandelt er sich in „Reinhard van Astrea“, einen Anime-Helden mit Schwert und knallroter Frisur. Die japanischen Filme und ihre animierten Stars haben eine große Fangemeinde, auch Andreas steckt viel Zeit und Geld in Cosplay, Wettbewerbe und seinen Traum, ein Superheld zu sein. (Text: Phoenix)

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