„Zoo“: Joanne Kelly („Warehouse 13“) erhält Rolle in zweiter Staffel

    Schauspielerin mimt stellvertretende Verteidigungsministerin

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 14.04.2016, 10:28 Uhr

    Joanne Kelly – Bild: Syfy
    Joanne Kelly

    Neuer Job für Schauspielerin Joanne Kelly: Zwei Jahre nach dem Ende von „Warehouse 13“, wo sie in die Rolle der Agentin Myka Berin schlüpfte, gehört die 37-Jährige mit Beginn der zweiten Staffel zum Cast der Dramaserie „Zoo“. Wie TVLine berichtet, wird sie dort die stellvertretende Verteidigungsministerin Allison darstellen, die eine überraschende Vergangenheit mit Hauptdarsteller Mitch (Billy Burke) hat.

    In „Zoo“ geht es um mysteriöse Tierangriffe auf Menschen, die wider ihrer natürlichen Instinkte stattfinden und rund um den Erdball erschreckende Dimensionen annehmen. Biologe Jackson Oz (James Wolk) glaubt an eine Art Verschwörung der Tiere gegen die Menschheit, wie es bereits sein Vater prophezeit hat, der zu Lebzeiten jedoch keinerlei Gehör fand.

    Zusammen mit seinem Freund und Kollegen Abraham Kenyatta (Nonso Anozie), Journalistin Jamie Campbell (Kristen Connolly), der französischen Geheimagentin Chloé Tousignant (Nora Arnezeder) und dem Tierforscher Mitch Morgan (Billy Burke) findet er heraus, dass ein mit einer Mutterzelle gentechnisch verändertes Futtermittel des Biotech- und Tierfutterkonzerns Reiden Global der Auslöser für die Tierangriffe ist. Die Suche nach einem passenden Gegenmittel wird zum Wettlauf gegen die Zeit, da der speziesübergreifende Aufstand der Tiere sich mittlerweile zur Bedrohung für die gesamte Menschheit entwickelt.

    Die zweite Staffel, die am 28. Juni auf dem amerikanischen Sender CBS ihre Premiere feiert, hält neue Gefahren für die Charaktere bereit: In Phase 2 der kalkulierten Mutation bringen die Tiere die Infrastruktur zum Erliegen und kreieren tödliche Naturphänomene mit dem Ziel, die Erde für die Menschen unbewohnbar zu machen. Im Zuge dieser Eskalation trifft Allison, die ebenfalls fieberhaft nach einer Lösung sucht, auf die Gruppe, wobei der Zuschauer nach und nach ihre Verbindung zu Mitch erfährt.

    „Zoo“ gehörte in den USA mit durchschnittlich 6,4 Millionen Zuschauern pro Woche zu den erfolgreichsten Serienneustarts des vergangenen Sommers. In Deutschland zeigte ProSieben die erste Staffel im Januar und Februar im Doppelpack. Nach tollem Start mit 1,84 Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren und einem Marktanteil von 16,4 Prozent folgte wie so oft ein markanter Absturz, der eine Woche vor dem Finale mit nur noch 7,0 Prozent in der Zielgruppe einen traurigen Höhepunkt erreichte. Trotzdem hielt der Sender tapfer durch und zeigte – im Gegensatz zu anderen Beispielen wie „The Strain“ – auch die letzten beiden Folgen.

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