ZDF-Doku-Soap vom telegenen Kontinent

    ‚Unsere Farm in Afrika‘

    Jutta Zniva – 20.02.2007

    Auch das ZDF hat es wieder für eine TV-Produktion auf den telegenen Nachbarkontinent gezogen. Dieses Mal für eine Doku-Soap, in der montags bis freitags um 14:15 Uhr der Alltag deutscher Familien in Namibia zu sehen ist, die Tieren wie einem kleinen Geparden oder einem verlassenen Leopardenbaby ein Zuhause geben oder ein Zebra, einen Wüstenluchs oder einen frechen Ziegenbock unter ihre Fittiche genommen haben. Titel: „Unsere Farm in Afrika“.

    Ob kürzlich „Afrika, mon amour“ fürs ZDF mit Iris Berben in Kenia, Christian Kohlund auf ARD-Inspektion in Sachen „Traumhotel Afrika“ oder Förster Rombach, der sein Forsthaus Falkenau“ gegen ein Erbe in einem Tierreservat in Südafrika antrat … Ob Jutta Speidel und Günther Maria Halmer im Degeto-Drama „Mein Traum von Afrika“ oder Christine Neubauer, die für Das Erste dem Ruf „Folge deinem Herzen“ in der afrikanische Steppe nachkam (Fortsetzung in Arbeit), bzw. dieselbe neulich im ZDF als „starke, weiße Frau“ in „Momella – Eine Farm in Afrika“ … Die öffentlich rechtlichen Sender überbieten sich mit Produktionen, in denen schöne Menschen in traumhafter Landschaft auf Liebespfaden wandeln. Für die großen Melodramen werden auch schon mal Ausstrahlungstermine verschoben: „Die Menschen sollen nicht in Afrika ertrinken“, hatte die ARD-Programmdirektion kommentiert.

    „Unsere Farm in Afrika“, die neue Doku-Soap im ZDF, hat zumindest keine landschaftlich exotische Konkurrenz. Denn wenn sieben deutschen Familien (darunter Farmer, Tierärzte, Lodgeinhaber und Ranger“) in der Studio Hamburg-Produktion vorerst vier Wochen lang in Namibia mit Giraffen, Nashörnern, Krokodilen, Elefanten und Antilopen in ihrer Obhut zu sehen sind, regnet es im Ersten „Rote Rosen“ in Lüneburg.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.demelden

      Ich warte noch darauf, dass bald eine Telenovela produziert wird, die in Afrika spielt. *fg*
      • am via tvforen.demelden

        Warum eigentlich nicht. Die Arbeitskräfte dürften dort preiswerter zu haben sein.

    weitere Meldungen