„Young Justice“: Vierte Staffel erhält ihren Titel

    Verwertungsplattform der neuen Folgen weiterhin offen

    Ralf Döbele – 13.09.2020, 10:32 Uhr

    Die Superhelden von „Young Justice“ in der dritten Staffel

    Bereits im vergangenen Sommer hatte DC Universe „Young Justice“ für ein viertes Jahr verlängert. Fans der animierten Abenteuer von Wonder Girl, Kid Flash und Co. dürfte dies ganz besonders gefreut haben, zumal die Serie nach einer sechsjährigen Dürreperiode gerade erst wieder auf den Bildschirm zurückgekehrt war. Nun steht auch der Untertitel des vierten Jahres fest: „Young Justice: Phantoms“.

    DC Universe

    „Young Justice“ war ab Herbst 2010 zwei Staffeln lang auf dem Cartoon Network zu Hause, bevor man dort auf weitere Folgen verzichtete. Zumal das zweite Jahr mit einem gewaltigen Cliffhanger geendet hatte, war das Verlangen bei Fans nach neuen Episoden durchaus vorhanden. So bestellte das Streaming-Portal DC Universe dann 2017 auch ein drittes Jahr, dessen 26 Folgen 2019 dort online gingen.

    Wo allerdings „Young Justice: Phantoms“ zu Hause sein wird, ist noch vollkommen offen. Nach und nach ziehen sämtliche DC-Comics-Serien, die auf DC Universe starteten, in ein neues Zuhause um, so auch „Stargirl“ zum Network The CW oder „Doom Patrol“ zu HBO Max (fernsehserien.de berichtete). So könnte auch „Young Justice“ fortan beim neuen Streaming-Dienst von Warner Bros. laufen. Eine offizielle Bestätigung hierfür gibt es allerdings noch nicht.

    Fans müssen außerdem mit einer gewissen Wartezeit bis zur vierten Staffel rechnen. Die Arbeit daran hat noch nicht begonnen, wie die Produzenten Greg Weisman und Brandon Vietti im Rahmen des Online-Events DC Fandome bestätigten. Ebenso ist offen, welche Figuren erneut mit von der Partie sein werden, zumal sämtliche Staffeln bisher ein recht unterschiedliches Aufgebot von jungen Superhelden ins Zentrum stellten.

    In der dritten Staffel „Outsiders“ stand dem „Young Justice“-Team seine bislang härteste Prüfung bevor. So kämpften die jungen Helden nicht nur gegen den Handel mit Meta-Humans, sondern auch gegen die tödliche Bedrohung, die dadurch für die Gesellschaft entsteht.

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