USA Network verschiebt „Shooter“-Start nach Dallas-Anschlag

    Serienpremiere eine Woche später

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 12.07.2016, 11:39 Uhr

    USA Network verschiebt "Shooter"-Start nach Dallas-Anschlag – Serienpremiere eine Woche später – Bild: USA Network

    Ein weiteres Mal hat ein amerikanischer TV-Sender sich gezwungen gesehen, nach einem gewalttätigen Anschlag zunächst die Ausstrahlung einer fiktionalen Serie aufzuschieben. In diesem Fall verschiebt USA Network die Premiere seines Verschwörungs-Thrillers „Shooter“ nach einem tödlichen Sniper-Angriff auf die Polizei in Dallas, bei dem der Täter fünf Polizisten erschossen und elf weitere Menschen verletzt hatte. Der Täter hatte seine Kenntnisse im Umgang mit einem Scharfschützengewehr als Reservist bei der Army erlernt. Die „Shooter“-Premiere war für den 19. Juli angesetzt gewesen und wurde nun um eine Woche auf den 26. Juli 2016 aufgeschoben.

    In der Serie porträtiert Ryan Phillippe den früheren US-Marine Bob Lee Swagger, einen außergewöhnlich befähigten Scharfschützen. Swagger wird von seinem ehemaligen kommandierenden Offizier und jetzigen Secret-Service-Agenten Isaac Johnson (Omar Epps) aus dem selbst gewählten Ruhestand geholt: Ein Attentäter hatte eine Sniper-Attacke auf den US-Präsidenten für eine spezifische Veranstaltung angekündigt und Swagger soll nun helfen, diesen zu verhindern. Von einer geheimen Gruppierung wird er jedoch als Sündenbock für den versuchten Mord gebrandmarkt. Swagger taucht unter und will die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, wozu er alle seine Fähigkeiten aufbieten muss, während er gleichzeitig auf der Flucht vor den Behörden ist.

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