„The Walking Dead“: Norman Reedus und Melissa McBride mit neuen „Franchise“-Verträgen

    Einsätze auch außerhalb der Mutterserie wahrscheinlich

    "The Walking Dead": Norman Reedus und Melissa McBride mit neuen "Franchise"-Verträgen – Einsätze auch außerhalb der Mutterserie wahrscheinlich – Bild: AMC
    Melissa McBride und Norman Reedus bleiben längerfristig bei „The Walking Dead“

    Im Zuge der heutigen Ankündigung, etwa in Filmen weitere Handlungsorte in der Welt von „The Walking Dead“ zu erkunden (fernsehserien.de berichtete), hat US-Sender AMC, wie nun bekannt wurde, mit Norman Reedus und Melissa McBride neue Verträge ausgehandelt. Diese ermöglichen den Einsatz der beiden Darsteller auch in anderen Formaten außerhalb der Mutterserie „The Wakling Dead“ im Franchise. Wie Hollywood Reporter vermeldet, verhandelt aktuell auch Danai Gurira um solch einen neuen Vertrag.

    Demnach sollen die Verträge von Reedus und McBride eine Laufzeit von drei Jahren haben, wobei sich die Darsteller quasi komplett in die Hände der Macher unter dem Chief Content Officer Scott M. Gimple begeben: Egal, ob sie bei „Walking Dead“, einem Film, einem Webformat oder einer anderen möglichen Serie auflaufen müssen oder ihre Figuren gar zwischenzeitlich den Serientod erleiden: Die Darsteller erhalten ihr Geld. Das kann allerdings auch Nachteile haben: Darsteller Lennie James etwa musste beim Wechsel seiner Figur Morgan von „The Walking Dead“ zu „Fear the Walking Dead“ auch den Arbeitsort wechseln: Von Georgia an der Ostküste nach Texas.

    AMCs Programmchef David Madden kommentiert: „Die Verträge, die wir mit Norman und Melissa gemacht haben, sind ‚Franchise Deals‘. Diese Verträge erlauben uns die Flexibilität, die Figuren in andere Formate zu verschieben oder die Figuren parallel in mehr als einem Format zu verwenden, ganz nach den kreativen Erfordernissen, die Scott (Gimple) und seine Mitarbeiter sehen.“

    „Wir schauen uns das gesamte Dead-Universum an und wir versuchen es in so viele unterschiedliche Orte auszuweiten, wie die Serie füllen kann. Wir glauben, das Franchise kann mehrere Formate tragen. Aber wir wollen auch behutsam vorgehen, wir wollen strategisch klug vorgehen, wir wollen es ‚richtig‘ machen. Es gibt einen mehrjährigen Fahrplan, der weitere TV-Serien, digitalen Content und Specials hervorbringen kann“, ergänzt Gimple.

    Laut THR kommt Reedus über die drei Jahre der Vertragslaufzeit nun auf Bezüge zwischen 50 und 90 Millionen US-Dollar – das umfasst 350.000 US-Dollar pro „The Walking Dead“-Folge sowie zusätzliche, bereits jetzt feststehende Einsätze in anderen Formaten. Für Melissa McBride bringt der neue Vertrag einen ordentlichen Gehaltssprung – „The Walking Dead“ hat wegen des großen Ensembles und der hohen Figuren-Sterblichkeit die Gehälter immer niedrig halten können: Sie soll über die drei Jahre auf 20 Millionen kommen.

    Dem Bericht zufolge erschwert der Erfolg, den Gurira aktuell auf der Kinoleinwand als Okoye aus dem Umfeld von „Black Panther“ im Marvel Cinematic Universe sowie als Tony-prämierte Bühnenautorin hat, ihre Verhandlungen: Wenn sie sich in dieser Situation lange binden soll, dann wird AMC tief in die Tasche greifen müssen.

    05.11.2018, 15:55 Uhr – Bernd Krannich/fernsehserien.de

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • Sentinel2003 (geb. 1967) am 05.11.2018 20:46

      Ich finde das total gut!!

      Wieso das denn?? McBride und Reedus hätten doch auch ausstiegen können, FREIWILLIG!!!
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      • Blue7 (geb. 1984) am 05.11.2018 18:33

        Nachdem die Serie auf dem sinkenden Schiff sich befindet versucht man auf Teufel komm raus jetzt mit der Marke TWD noch die Leute auszupressen
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