„Supergirl“: Macher haben Pläne für James Olsen in der zweiten Staffel

    Infos zum Stand der Serie nach dem Senderwechsel

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 12.10.2016, 12:46 Uhr

    Mehcad Brooks als James Olsen in „Supergirl“ – Bild: CBS
    Mehcad Brooks als James Olsen in „Supergirl“

    Achtung! Der folgende Artikel enthält Hinweise zur Handlung der ZWEITEN Staffel von „SUPERGIRL“. Lesen auf eigene Gefahr!

    In den Vereinigten Staaten ist am Montag die Serie „Supergirl“ bei ihrem Sender The CW (fernsehserien.de berichtete) in eine neue Staffel gestartet. Mit Spannung hatte die Entertainment-Presse erwartet, wie nicht nur der Wechsel des Senders sondern auch der Wechsel der Produktion von Los Angeles nach Vancouver die Serie verändern würde. Einiges hat sich getan. Doch für James Olsen soll das nur der Auftakt von Veränderungen sein.

    Neu in der zweiten Staffel

    Vorab hatten die Produzenten um Greg Berlanti und Showrunnerin Ali Adler bereits den Umzug nach Vancouver als kleine „Befreiung“ der Serie deuten wollen: Weil die Kosten für Außenaufnahmen in Los Angeles sehr hoch sind, hätten sich diverse Handlungsstränge in Staffel eins vor allem in geschlossenen Räumen abspielen müssen, um im Studio gedreht werden zu können. In Vancouver ist man nun freier, nach draußen zu gehen.

    Als Handlungsort für das DEO (Department of Extra-Normal Operations) dient nun nicht mehr der Bunker in der Wüste vor der Stadt National City, sondern ein Büro-Komplex in einem Hochhaus – eine Dienststelle, die es „natürlich“ immer schon gegeben hatte, von der aber niemand Kara (Melissa Benoist) etwas erzählt hat. Winn (Jeremy Jordan) als Technikexperte wechselt im Job von Catco zur DEO. Er ist natürlich findiger als alle bisherigen Technik-Experten dort.

    Nachdem Kara am Ende der ersten Staffel von Cat Grant (Calista Flockhart) das Angebot bekommen hatte, von ihrer Assistentenstelle auf einen beliebigen anderen Job in der Organisation zu wechseln, hat Kara Entscheidungsschwierigkeiten. Natürlich entscheidet sie sich letztendlich für den Journalismus. Inspiriert von Karas „Sprung ins Ungewisse“ will auch Cat nochmal etwas Neues anfangen – die Zuschauer erfahren zwar noch nicht, was. Jedoch ist klar, dass dies die Erklärung für die verringerte Präsenz von Flockhart sein wird, die den Produktionswechsel nach Vancouver nur teilweise mitmacht (fernsehserien.de berichtete).

    Neu eingeführt wird in der zweiten Staffel der Luthor-Clan. Erwähnt wird, dass Lex von Superman (Tyler Hoechlin, fernsehserien.de berichtete) hinter Gitter gebracht wurde. Seine Adoptivschwester Lena (Katie McGrath, fernsehserien.de berichtete) hat die Firma LutherCorp übernommen. Sie will sich von den Untaten ihres Bruders distanzieren. So hat sie den Firmensitz von Metropolis nach National City verlegt und benennt die Firma in L. Corp um. Zumindest in der Auftaktfolge kooperiert sie in allen Fragen mit den Ermittlern.

    Interessante Fußnote: Karas Nachfolgerin als Assistentin von Cat Grant heißt Eve Teschmacher. Das ist der Name von Lex Luthors Gefährtin/Sekretärin in den Filmen „Superman“ und „Superman II“.

    Neuigkeiten für James „nenn mich nicht Jimmy“ Olsen

    Nachdem Kara und James (Mehcad Brooks) den Großteil der ersten Staffel über Gefühle für einander hegten, schob Kara im Zuge ihrer beruflichen Neubesinnung im Staffelauftakt einer Romanze einen Riegel vor und erklärte, dass sie „nur“ mit ihm befreundet sein wolle.

    James schluckte das wie ein Gentleman, auch wenn aus seiner Mimik deutlich wurde, dass er das Verhältnis zu Kara anders sieht.

    Wie TV Line von einem Presse-Screening der Folge berichtet, wird diese Zurückweisung seiner Gefühle dazu führen, dass auch James sich auf seine eigenen Stärken besinnen wird. Dazu gehört, nicht länger „nur der Sidekick“ für Supergirl zu sein, sondern den Kampf für die Gerechtigkeit in die eigenen Hände zu nehmen. Er wird dabei letztendlich zur Inkarnation der Figur Guardian werden. Mehr noch. Einerseits wird er Kara nicht darin einweihen, dass er nun als Vigilant in den Straßen von National City aktiv ist. Und er wird technische Unterstützung von Winn erhalten. Produzent Andrew Kreisberg verspricht, dass das Team Winn/James für einige Comedyeinlagen gut sein wird. Kara hingegen wird über den mysteriösen neuen Vigilanten nicht lachen können.

    Was die Figur des Guardian anbelangt: Er wurde in den frühen 1940er Jahren von Jack Kirby und Joe Simon erschaffen. Dabei erinnerte er dank eines unzerstörbaren Schildes durchaus an Kirbys vorherige Schöpfung des Captain America von Marvel. Allerdings steckte mit James Jacob „Jim“ Harper ein Normalsterblicher ohne Superkräfte in dem Kostüm. Harper war ein Polizist, der die Bevölkerung von Metropolis vor dem Verbrechen beschützen („guard“) wollte.

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