„Snabba Cash“: Neue Netflix-Serie nach dem Film „Easy Money“ mit Joel Kinnaman

    Schwedische Thrillerreihe von Jens Lapidus wird neu verfilmt

    Vera Tidona – 12.06.2020, 16:46 Uhr

    Joel Kinnaman im Film „Easy Money“

    Netflix bestellt eine neue schwedische Thrillerserie mit dem Titel „Snabba Cash“ nach einer Buchreihe von Jens Lapidus. Die Vorlage wurde bereits als Kinofilm „Easy Money – Spür die Angst“ mit Joel Kinnaman erfolgreich adaptiert. In der Serie übernimmt Evin Ahmad („The Rain“, „Quicksand“) die Hauptrolle.

    Die Serie basiert zwar auf der Vorlage, setzt jedoch rund zehn Jahre nach den Ereignissen der Bücher und Filme ein. Im Mittelpunkt der Handlung steht Leya, eine junge alleinerziehende Mutter, die gemeinsam mit drei weiteren Charakteren im allgemeinen Start-up-Boom leichtes Geld machen will und sich plötzlich in der kriminellen Unterwelt Stockholms wiederfindet.

    Zum Cast gehören neben Evin Ahmad außerdem noch Alexander Abdallah, Ali Alarik, Olle Sarri, Dada Fungula Bozela und Jozef Wojciechowicz. Regie führt Jesper Ganslandt, der gemeinsam mit Nicklas Wikström Nicastro die Serie auch produzieren wird. Das Drehbuch stammt von Oskar Söderlund in Zusammenarbeit mit dem Buchautor Jens Lapidus, der ebenso als Executive Producer an Bord ist.

    Die Netflix-Serie „Snabba Cash“ ist eine Produktion der Stockholmer SF Studios und soll im Laufe des Jahres 2021 beim Streaminganbieter an den Start gehen. Inzwischen haben die Dreharbeiten in Stockholm begonnen.

    Der schwedische Buchautor Jens Lapidus arbeitet selbst als Strafverteidiger in der schwedischen Hauptstadt und gehört neben seiner beruflichen Karriere als Anwalt auch zu den erfolgreichsten Autoren des Landes. Mit der „The Stockholm Noir“-Trilogie legte er sein erfolgreiches Debüt als Autor hin.

    Nach dem ersten Band „Snabba Cash“ entstand im Jahr 2010 der erfolgreiche Kinofilm „Easy Money“ von Regisseur Daniél Espinosa und mit Hauptdarsteller Joel Kinnaman. Die beiden nachfolgenden Bände der Trilogie „Mach sie fertig“ (Originaltitel: „Aldrig fucka upp“, engl. Titel: „Never Fuck Up“) und „Lass sie bluten“ (OT: „Livet deluxe“; engl. Titel: „Life Deluxe“) wurden ebenso mit den Filmtiteln „Easy Money II: Hard To Kill“ und „Easy Money III: Life Deluxe“ adaptiert. Die beiden Filme, ebenso mit Joel Kinnaman in der Hauptrolle, wurden hierzulande aber nicht in den Kinos gezeigt, dafür übernahm das ZDF die deutsche Erstausstrahlung im Fernsehen.

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      Die Easy Money-Filmreihe haute mich nicht gross vom Hocker, da sämtliche Charaktere negativ angelegt waren. Es berührte einem nicht wirklich, da kein Sympathieträger darunter war. Lediglich mit der Tochter des einen Kriminellen hatte ich Mitleid. Wenn ich mir diese Netflix-Serien-Neuauflage bezüglich Cast anschaue, ist kaum zu erwarten, dass sich hierbei etwas ändern wird: Reichlich Tote, wenig Tiefgang, durch die Bank unsympathisch angelegte Charaktere.
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