Sherlock-Holmes-Spin-off und weitere Serie abgesetzt

US-Sender CBS bereitet sich auf Programmankündigung für den Herbst vor

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 29.03.2026, 19:05 Uhr

Morris Chestnut als Dr. John „Watson“ – Bild: CBS
Morris Chestnut als Dr. John „Watson“

Im Vorfeld seiner Programmankündigung für die Season 2026/​27 hat der US-Sender CBS weitere Entscheidungen verkündet: Die an die Geschichten um Sherlock Holmes angelehnte Serie „Watson“ wird nicht für eine dritte Staffel verlängert. Auch die junge Comedyserie „DMV“ (Department of Motor Vehicles aka KFZ-Amt) wird nicht verlängert, sie endet nach nur einer Staffel.

Beide Serien hatten in ihren Bereichen bei CBS jeweils mit die niedrigsten Einschaltquoten, der Sender hatte bereits besser laufende Serien verlängert, darunter die neuen Serien „Sheriff Country“ und „CIA“. Daneben hat man noch einige Serienpiloten produzieren lassen und auch noch die im Vorjahr bestellte Krimiserie „Einstein“ für die neue Season. CBS will sein Programm nicht, wie die anderen Sender, Mitte Mai bei den New York Upfronts vorstellen, sondern laut Deadline bereits am 15. April.

Die Serie „Watson“ verlegt die Geschichte von Sherlock Holmes in die Gegenwart und spielt dabei nach dem Tod von Holmes durch den Sturz in die Reichenbachfälle. Sein – hier amerikanischer – Freund John Watson (Morris Chestnut) hat von Holmes eine große Erbschaft erhalten, die es dem Arzt erlaubt, eine kleine Privatklinik zu unterhalten. Dort widmet sich Watson nach der Prämisse, dass die Diagnose von Erkrankungen dem Aufklären von Verbrechen ähnelt, der Behandlung von schwer zu diagnostizierbaren Erkrankungen. Daneben widmet er sich insgeheim auch Studien, die der Frage nachgehen, wie sich der Einfluss von Veranlagung (Gene) und Umfeld unterscheiden. Und auch von Untersuchungen krimineller Vorgänge kann er nicht lassen.

Weiter Hauptrollen haben Eve Harlow, Inga Schlingmann, Peter Mark Kendall, Riley Orr, Rochelle Aytes und Ritchie Coster. In Deutschland lief die erste Staffel bereits bei Sky.

Die Ensemble-Comedy „DMV“ dreht sich um Mitarbeiter einer KFZ-Stelle – in den USA sind die regelmäßigen Besuche dort (etwa um den eigenen Führerschein verlängern zu lassen) als „bürokratische Hölle auf Erden“ bekannt.

Im Zentrum steht das DMV von East Hollywood, wo man zu Serienbeginn erfahren hat, dass einer der örtlichen Dienststellen nach einer einjährigen Bewertungsphase geschlossen werden wird. Das sorgt bei der frisch beförderten Dienststellenleiterin Barbara (Molly Kearney) für Panik. Im Zentrum stehen daneben die drei Fahrprüfer Colette (Harriet Dyer), Gregg (Tim Meadows) und Vic (Tony Cavalero), die für die Führerschein-Fotos zuständige Ceci (Gigi Zumbado) und der aus Australien frisch in die USA gekommene Schalterbeamte Noa (Alex Tarrant).

Bisher ist „DMV“ von CBS Studios noch nicht in Deutschland gelaufen.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Watson war einfach nur grotten grotten schlecht! Genau so langweilige fälle wie Charaktere. Wirklich kein großer Verlust.
    • (geb. 1960) am

      Von Watson habe ich nur die erste Folge gesehen und fand es, sagen wir mal, furchtbar. Hat mich sehr an Dr. House erinnert und das war damals eine Qual für mich. Wenn ihr das anders seht, ist das völlig in Ordnung. Wenn alle den selben Geschmack hätten, wäre es langweilig. Also Fans der Serien, viel Spaß dabei.

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