„Harlan Coben’s Final Twist“: True-Crime-Doku mit Bestsellerautor erhält zweite Staffel

US-Schriftsteller präsentiert außergewöhnliche echte Mordfälle

Christopher Diekhaus
Christopher Diekhaus – 16.04.2026, 16:38 Uhr

Harlan Coben blickt in Abgründe – Bild: CBS
Harlan Coben blickt in Abgründe

Als Thriller-Autor kennt sich Harlan Coben bestens mit Mord und Totschlag aus. Anfang des Jahres startete mit „Harlan Coben’s Final Twist“ auf CBS allerdings keine Adaption eines seiner Romane, sondern eine neue True-Crime-Dokuserie, in der der Schriftsteller packende Verbrechen aus dem wahren Leben vorstellt. Das US-Network hat nun eine zweite Staffel für die Herbstsaison 2026/​2027 bestellt. Zu sehen sind die neuen Folgen auf CBS immer montags um 22:00 Uhr im Anschluss an die Ausstrahlungen der Krimiproduktionen „FBI: Special Crime Unit“ (Start: 20:00 Uhr) und „CIA“ (Start: 21:00 Uhr).

In „Harlan Coben’s Final Twist“ führt der Bestsellerschreiber das Publikum durch spannende Mordfälle und arbeitet dabei verborgene Wahrheiten, Täuschungen und Lügen heraus. Präsentiert werden Geschichten, in denen nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Interviews und Archivmaterial reichern die Darstellungen an. Staffel 1 umfasste fünf unterschiedliche Verbrechen und ist in den USA aktuell über Paramount+ abrufbar, wurde hierzulande dagegen noch nicht veröffentlicht. Welche Fälle in der zweiten Runde im Fokus stehen, will CBS zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

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Die Auftaktfolge der ersten Staffel schildert unter dem Titel „Billy & Billy Jean“ die Ermittlungen nach dem Mord an einem Ehepaar, die einen bizarren Cybermobbingstreit mit einer benachbarten Familie zutage fördern. Möglicherweise ist insgeheim auch eine bei der CIA beschäftigte, von Rachemotiven getriebene Person in die Angelegenheit verwickelt.

In „Gambler’s Debt“, dem zweiten Beitrag, dreht sich alles um die Tötung der ungemein erfolgreichen Geschäftsfrau Anna Mae. Hier stößt die Polizei auf diverse Verdächtige und wechselnde Motive. Mehrfach scheint der Fall gelöst, doch dann stellen neue Fragen die Erkenntnisse wieder auf den Kopf.

Anschließend erzählt „No Sign of Nancy“ vom spurlosen Verschwinden der beliebten Nancy, während sie auf ihrem Grundstück eine Hochzeit ausrichtet. Zahlreiche Angestellte und Gäste geraten unter Verdacht. Um den Täter zu finden, braucht es neben akribischer monatelanger Ermittlungsarbeit auch eine neue Technologie namens Geofencing.

„Who Killed Joy?“, die vierte Folge der Dokuserie, befasst sich mit der Ermordung von Joy Hibbs, die ersten Erkenntnissen zufolge in einem Feuer ums Leben kommt. Dann stellt sich jedoch heraus, dass mehrfach auf sie eingestochen wurde. Ihr Ehemann muss fortan damit leben, als Hauptverdächtiger zu gelten. 20 Jahre lang bleibt der Fall ungelöst. Erst der Einsatz eines engagierten Sohnes sorgt für eine Wiederaufnahme der Ermittlungen.

Die Abschlussepisode „A Shot in the Dark“ widmet sich einem besonders mysteriösen Verbrechen: Als Melissa Oxley am Morgen erwacht, um sich für die Arbeit fertigzumachen, findet sie ihren Ehemann Ben tot im Bett vor. Obwohl ihm im Schlaf in den Kopf geschossen wurde, behauptet Melissa, nichts davon mitbekommen zu haben. Schweigen, Misstrauen und eine noch immer vergrabene Wahrheit prägen diesen Fall.

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