„She-Ra“: VÖ-Termin und erste Bilder der Neuauflage

    Netflix und DreamWorks produzieren Reboot der Animationsserie

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 17.07.2018, 16:41 Uhr

    „She-Ra“ im Jahr 2018 – Bild: Netflix/DreamWorks Animation
    „She-Ra“ im Jahr 2018

    Ende 2017 gab Netflix bekannt, gemeinsam mit DreamWorks Animation eine Neuauflage von „She-Ra“ produzieren zu wollen. Nun liegen die ersten Bilder zum Comeback der Princess of Power vor – und die Cartoon-Actionheldin hat sich optisch im Vergleich zum 80er-Jahre-Original relativ stark verändert. Insgesamt wirkt der Zeichenstil cartoonhafter, während in der Originalserie mehr Wert auf einen menschlicheren Körperbau gelegt wurde – und She-Ra entsprechend mit Rundungen ausgestattet war.

    „She-Ra“ wurde in den 1980er Jahren als weibliches Pendant zu „He-Man“ populär. Das kommende Reboot soll auf moderne, zeitgemäße Weise weibliche Freundschaft und Power betonen, um die „Girl-Power-Ikone“ einer neuen Generation junger Zuschauer zugänglich zu machen. Produziert wird die Neuauflage von Comiczeichnerin Noelle Stevenson, die für ihre Comicreihen „Nimona“ und „Lumberjanes“ mit dem renommierten Eisner Award ausgezeichnet wurde. Veröffentlichungstermin von „She-Ra und die Rebellen der Prinzessinnen“ ist der 16. November 2018.

    She-Ra alias Adora ist die Zwillingsschwester von He-Man alias Prinz Adam. Sie lebt auf dem Planeten Etheria und besitzt die gleichen Fähigkeiten wie ihr Bruder: Mit Hilfe eines Zauberschwerts kann sie sich in die Superheldin She-Ra verwandeln und kämpft gegen den bösen Hordak, den Lehrmeister Skeletors. Immer an ihrer Seite: Der Hengst Spirit, der sich in das Einhorn Swift-Wind verwandeln kann.

    Catra und Adora (© Netflix/DreamWorks)
    Catra und Adora (© Netflix/DreamWorks)
    Glimmer, Bow und Adora (© Netflix/DreamWorks)
    Glimmer, Bow und Adora (© Netflix/DreamWorks)
    (© Netflix/DreamWorks)
    (© Netflix/DreamWorks)

    Kinder der 1980er Jahre kennen die Originalserie „She-Ra“ aus dem „Bim Bam Bino“-Cartoonblock auf Tele 5, wo die Serie zwischen 1989 und 1992 zum ersten Mal in Deutschland gezeigt wurde und große Popularität erreichte – obwohl es eigentlich nur eine minderwertig animierte Zeichentrickserie war, die den Verkauf der Mattel-Actionspielfiguren der „Masters of the Universe“ ankurbeln sollte.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1983) am melden

      Es tut mir leid, ich bin auch noch mit dem Original groß geworden, aber ich kann die Kritik nicht ganz nachvollziehen. Der Stil scheint für mich so eine Mischung aus Avatar und frühem Anime (1950er/60er).

      Hauptkritikpunkt ist ja, dass Adoras Kurven weg sind und sie intakte Beinkleider trägt. Schock-Schwerenot! Sie sieht aus wie 13 ... naja... vielleicht ist sie 13 Jahre alt .... das wissen wir noch gar nicht. Dann wäre dieser Körperbau völlig angemessen. Wegen She Ras fehlenden Kurven und Wangenknochen wird sie unter US Fans bereits als "lesbisch-aussehend" verschrien - weil die neue Autorin offen lesbisch ist.

      Was ich hier sehr ironisch finde: bei keinem anderen 80er Action Franchise für Kids wurde über die Jahrzehnte hinweg so viel gemunkelt und gekichert über einen vermuteten schwulen Subtext wie bei den Masters of the Universe. He Man, Duncan und Bow wurden da gerne ein bisschen spöttisch angeguckt. Jetzt ist all das plötzlich vergessen und die 80er Originale scheinen so hetero wie nie zuvor. Finde ich schon komisch. Tatsächlich sieht der neue Bow viel straighter aus als der alte.

      Aber wahrscheinlich liegt das daran, dass wir heute in einer Zeit leben, in der man sich nicht nicht mehr mit Subtext begnügt. In der auch Autoren und Schauspieler sich outen. Früher gab es Gerüchte, versteckte Kodes... darüber konnten wir Heteros tuscheln und schmunzeln. Jetzt, wo es keine dubiosen Halstücher und Freddy-Mercury-Schnurrbärte als Erkennungszeichen mehr benötigt und stattdessen tatsächlich vorkommt, dass ein Charakter im Kinderprogramm geoutet wird, da fühlen wir uns bedroht. What happens in Etheria stays in Etheria? Die Zeiten sind vorbei.

      Und trotzdem kann es sein, dass die Figuren im Reboot genauso heteroorientiert dargestellt werden, wie im Original. Das wissen wir auch noch nicht. Regen uns aber vorsorglich erstmal auf.
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      • (geb. 1983) am melden

        Ich kann nur sagen: "Oh heilige Scheiße"!!?

        Mehr kann und muss dazu nicht gesagt werden.
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        • (geb. 1980) am melden

          Sieht ja furchtbar aus, dieser cartoonhafte Stil! Nur gut, dass ich "She-Ra" auf DVD zuhause hab, dann kann ich mir das Original immer wieder ansehen. Finde die Serie klasse und hab Mermista, Glimmer und She-Ra mit Swift Wind als FIguren zuhause stehen.
          Glauben die Produzenten wirklich, mit dem neuen Stil bei "She-Ra" könnten sie die heutigen Kids ködern? Und die Fans von damals werden vergrault.... wäre besser gewesen, diesen Reboot nicht zu machen....
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          • (geb. 1981) am melden

            das sieht ja furchtbar aus,wenn unter denn bildern nicht die namen gestanden hätten dann wüste ich nicht wer die figuren sein sollten,ich bin gespannt wie he-man in der serien aussieht und wo ist das pferd von she-ra
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            • (geb. 1976) am melden

              Es wird halt alles verwurstet... anstatt mal die alten Serien zu restaurieren und wieder zu senden, nein, es wird neu gemacht. Die Kids von heute können damit doch gar nix anfangen.
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              • (geb. 1979) am melden

                Das Original war noch das Beste. Sieht einfach nur Jacke aus. Die hätten es nicht machen sollen.
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                • (geb. 1984) am melden

                  sieht echt grausam aus. Total Anime, Manga Style. Gefällt mir gar nicht
                  • (geb. 1979) am melden

                    Diese Serie wurde wohl auch nicht für Personen deines Alters produziert ^^
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