ProSieben Fun spendiert dem kanadisch-amerikanischen Mystery-Horror „Revival“ eine baldige Deutschlandpremiere. Die mit „Wynonna Earp“-Star Melanie Scrofano in der Hauptrolle besetzte Serie basiert auf einer gleichnamigen Graphic-Novel-Reihe. Sie feierte im vergangenen Sommer beim US-Sender SYFY und dem kanadischen Sender CTV Premiere. Los geht es hierzulande auf dem Pay-TV-Sender am Donnerstag, den 20. August um 20:15 Uhr mit der zehnteiligen ersten und bisher einzigen Staffel.
Die von unserem Kritiker Christopher Diekhaus als eine mutige Mischung aus ‚The Walking Dead‘ und ‚Twin Peaks‘ beschriebene Serie (hier geht es zur Serien-Kritik) spielt in der beschaulichen Kleinstadt Wausau in Wisconsin, in der sich eines Tages ein übernatürliches Phänomen ereignet: Alle kürzlich verstorbenen Menschen erwachen wieder zum Leben: Als sogenannte „Revivers“ versetzen sie die Bewohner schnell in Panik. Während die Stadt unter Quarantäne gestellt wird, versucht die alleinerziehende Polizistin Dana Cypress (dargestellt von Scrofano), deren Vater der örtliche Sheriff ist, inmitten des Chaos, ihren Pflichten nachzugehen und für ihre Familie zu sorgen.
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Die Ermittlungen in einem scheinbar banalen Mordfall führen jedoch zu einem Zwischenfall, der persönliche Konsequenzen für sie nach sich zieht. Inmitten wachsender Verwirrung und Angst in der Gemeinde muss sie die Wahrheit herausfinden – in einer Welt, in der niemand mehr weiß, wer tot oder lebendig ist … und wem man überhaupt noch trauen kann.
Zur weiteren Besetzung gehören Romy Weltman als Martha „Em“ Cypress (Danas kränkliche Schwester), „J.A.G.“-Veteran David James Elliott als Sheriff Wayne Cypress, Andy McQueen als Dr. Ibrahim Ramin von der Gesundheitsbehörde und Conrad Coates als Bürgermeister Ken Dillisch.
„Revival“ basiert auf einer gleichnamigen, von Kritikern gefeierten Graphic-Novel-Reihe von Tim Seeley („Hack/Slash“) und wurde von den Serienschöpfern Aaron B. Koontz und Luke Boyce für Blue Ice Pictures und Hemmings Films adaptiert.
In Kanada feierte die Serie bei CTV im Sommer vergangenen Jahres Premiere, in den USA besorgte SYFY die Erstausstrahlung. Bislang gibt es noch keine Informationen über eine mögliche zweite Staffel – die erste Staffel endete mit einem Cliffhanger.
Die Vorlage von Comic-Autor Tim Seeley und Zeichner Mike Norton erschien bei Image Comics und brachte es auf insgesamt 47 Ausgaben, die zwischen 2012 und 2017 veröffentlicht wurden. Hierzulande ist die Reihe bei Cross Cult erhältlich, das auch die Comic-Vorlage von „The Walking Dead“ publiziert.
"Bislang gibt es noch keine Informationen über eine mögliche zweite Staffel - die erste Staffel liefert aber ein in sich rundes Ende."
Dem muss ich leider widersprechen. Die erste Staffel von „Revival“ endet sogar mit einem massiven Cliffhanger.
Hinzu kommt, dass alle wirtschaftlichen und produktionstechnischen Zeichen darauf hindeuten, dass der US-Sender Syfy die Serie stillschweigend abgesetzt hat. Branchenberichten zufolge wurden die Verträge mit den Schauspielern und der Crew nicht verlängert, sodass diese offiziell für andere Projekte frei sind.
"die erste Staffel liefert aber ein in sich rundes Ende."
Diese Textstelle hatte ich in dem Artikel der Kollegin ergänzt. Es ist zwar schon ein bisschen her, dass ich die Serie gesehen habe, aber in meiner Erinnerung ist sie aufgebaut wie eine Miniserie. Will sagen: Die Zuschauer erleben eine wichtige und transformative Zeit im Leben der Hauptfiguren, dabei werden die Hintergründe und Abläufe hinreichend erklärt. Am Ende wird angedeutet, wie das Leben der überlebenden Protagonisten nach einem Zeitsprung weitergeht.
Sicher, da wäre dann noch Raum, dieses weitere Leben noch weiter auszuarbeiten und genauer zu beleuchten, wie es weiter geht. Aber in meinen Augen kann das Ende so stehen bleiben, ohne, dass ich mich gräme. Ein "waschechter Cliffhanger" ist es jedenfalls nicht, bei dem man nun unbedingt wissen müsste, was "die nächsten zehn Minuten" für die Figuren bringen.