Quoten: „Staying Alive“ schlägt auf ProSieben hart auf, Zarrella übertrumpft „DSDS“

RTL Zwei mit Achtungserfolg durch deutschen Katastrophenfilm

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 26.04.2026, 10:21 Uhr

„Staying Alive – Stars singen mit Legenden“ – Bild: Joyn
„Staying Alive – Stars singen mit Legenden“

Mit großen Problemen ist am Samstagabend auf ProSieben die neue Show „Staying Alive“ gestartet. Selbst eine „Simpsons“-Folge am Vorabend konnte mehr junge Zuschauer ausweisen.

In Zahlen: 190.000 Zuschauer aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren zwischen 20.15 und 23:05 Uhr durchschnittlich bei der Show dabei, in der aktuelle deutsche Musikstars mit den durch moderne Technik „wiederbelebten“ Legenden gemeinsam auftreten. Das entsprach einem enttäuschenden Marktanteil von 6,2 Prozent. Insgesamt saßen nur 690.000 Zuschauer vorm Bildschirm. Die „Die Simpsons“-Folge, die um 19:44 Uhr unmittelbar vor „Staying Alive“ lief, konnte knapp 200.000 aus der umworbenen Zielgruppe abholen. In einer Woche hat ProSieben noch eine zweite Folge des Formats angekündigt (jetzt schon bei Joyn abrufbar).

Unter den drei Shows am Samstagabend hatte letztendlich das ZDF mit der „Giovanni Zarrella Show“ die Nase vorne: 2,88 Millionen Zuschauer waren insgesamt dabei, die einen Marktanteil von guten 15,2 Prozent erbrachten. Bei den Jungen wurden immerhin 9,1 Prozent erreicht. Beides genügte, um „Deutschland sucht den Superstar“ in die Schranken zu weisen: Dort kam man bei den Umworbenen auf einen Marktanteil von 9,0 Prozent, insgesamt wurden nur 1,33 Millionen gezählt.

Beim Gesamtpublikum holte sich Das Erste in der Primetime den Sieg: „Lost in Fuseta – Ein Krimi aus Portugal“ unterhielt in zwei Spielfilmfolgen ab 20:15 Uhr durchschnittlich 4,13 und 3,59 Millionen Zuseher, Marktanteile von 20,6 und 19,5 Prozent standen zu Buche. Beim jungen Publikum erreichte der erste Teil achtbare 7,0, der zweite allerdings lediglich 4,8 Prozent.

Sat.1 zeigte am Samstagabend einmal mehr Asterix, genauer gesagt den recht neuen Film „Asterix & Obelix im Reich der Mitte“ aus dem Jahr 2023, und fuhr damit gut: 240.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren sorgten für überdurchschnittliche 8,0 Prozent. RTL Zwei setzte auf den Katastrophen-Film „Die Wolke“. Der Film aus dem Jahr 2006 wurde – wohl auch durch den Bezug zum Jahrestag des Tschernobyl-Unfalls – zu einem guten Erfolg: 220.000 junge Zuschauer brachten 7,4 Prozent. VOX musste sich dagegen mit „James Bond 007: Der Spion, der mich liebte“ (1977) mit 140.000 jungen Zuschauern und mauen 4,7 Prozent begnügen.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Ich hatte die Sendung aufgezeichnet um dem üblichen Geplapper vor und nach den Auftritten zu entgehen was ja oft echt weh tun kann. Eine weise Entscheidung. Doch dann die erste Legende. Whitney Houston sollte das sein. Au weia. Weiter spulen zu Elvis. Großgütiger Gott was für eine Beleidigung für den King. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Aufzeichnung sofort gelöscht.
    • am via tvforen.de

      Ich trete mit jemandem auf, der sich nicht mehr wehren kann - ist das nicht übergriffig/missbräuchlich/digitalisierte Gewalt?
      • am via tvforen.de

        TV Wunschliste schrieb:
        -------------------------------------------------------
        > Mit großen Problemen ist am Samstagabend auf
        > ProSieben die neue Show "Staying Alive" gestartet.
        > Selbst eine "Simpsons"-Folge am Vorabend konnte
        > mehr junge Zuschauer ausweisen.
        >
        > In Zahlen: 190.000 Zuschauer aus der Zielgruppe
        > der 14- bis 49-Jährigen waren zwischen 20.15 und
        > 23.05 Uhr durchschnittlich bei der Show dabei, in
        > der aktuelle deutsche Musikstars mit den durch
        > moderne Technik "wiederbelebten" Legenden
        > gemeinsam auftreten. Das entsprach einem
        > enttäuschenden Marktanteil von 6,2 Prozent.
        > Insgesamt saßen nur 690.000 Zuschauer vorm
        > Bildschirm.

        Also bin ich nicht der Einzige, den das nicht interessiert hat. Ein typischer Fall von: Showkonzepte, die die Welt nicht braucht. Da stellen Joko und Klaas in nur 15 Minuten unterhaltsamere Ideen auf die Beine (und vermutlich auch kostengünstiger...).
        • am

          Ich habe gestern dem ZDF den Rücken gekehrt und habe DSDS angeschaut. Nicht zuletzt wegen Menowin.
          Ich bin 72, aber ich verfolge DSDS von Anfang an.
          Ich finde es toll, dass er nochmal dabei sein darf.
          Jeder hat eine 2. Chance verdient und ich bin mir sicher, dass er die auch wahr nimmt.
          Er hat sich nicht nur rein äußerlich zum Guten verändert.
          Ich denke, er hat aus seinen Fehlern gelernt und ich hoffe, dass ihm die nicht zum Verhängnis werden, und er eine reelle Chance bekommt.
          Ich würde mich freuen, wenn Menowin gewinnt.
          Meine Stimme bekommt er jedenfalls.
          Die hat er schon vor 16 Jahren bekommen.

          weitere Meldungen

          Hol dir jetzt die fernsehserien.de App