„Our Flag Means Death“: Trailer zur neuen Piraten-Satire von und mit Taika Waititi

    Comedy um einen Piraten, der vor allem für sich selbst gefährlich ist

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 20.01.2022, 16:45 Uhr

    Taika Waititi als Blackbeard in „Our Flag Means Death“ – Bild: HBO Max
    Taika Waititi als Blackbeard in „Our Flag Means Death“

    Der amerikanische Streamingdienst HBO Max hat einen Trailer zu seiner kommenden Piraten-Satire „Our Flag Means Death“ veröffentlicht und dabei die Premiere der Serie im März in Aussicht gestellt. Auf Basis wahrer Begebenheiten aus dem 18. Jahrhundert hat der neuseeländische Regisseur Taika Waititi die Mantel- und Degen-Geschichte entwickelt.

    Multitalent Waititi versteht es wie kaum ein anderer, zwischen Ernst, Humor und Nerdtum zu chargieren: Für das Drehbuch von „Jojo Rabbit“ erhielt er einen Oscar, daneben lieh er IG-11 in „The Mandalorian“ die Stimme (und fungiert bei der Serie auch als Regisseur) und ist Ko-Showrunner der Disney+-Serie „Reservation Dogs“.

    Die Handlung basiert auf wahren Ereignissen und handelt von dem wohlhabenden Stede Bonnet, der eines Tages aus einer Laune heraus sein Leben als angesehener Landbesitzer auf Barbados den Rücken kehrt, um im Jahr 1717 ein Pirat zu werden. Mit seinem Schiff Revenge wird er zum selbsternannten Piratenkapitän und begibt sich auf Raubzug vor der Ostküste Amerikas…

    Den historischen Aufzeichnungen nach hat Stede Bonnet (Rhys Darby, „Flight of the Conchords“), der den Spitznamen „Gentleman-Pirate“ erhielt, wenig bis keine Ahnung von der Seefahrt oder dem Freibeuter-Dasein und musste sich in vielen Dingen seiner Mannschaft unterwerfen. Bei einer unfreiwilligen Begegnung mit dem legendären Piraten Edward Teach (dargestellt von Taika Waititi selbst), genannt Blackbeard, wird er gefangen genommen und musste in dessen Dienst eintreten.

    Im Oktober 1718 wurde Stede Bonnet schließlich der Prozess gemacht. Kurz darauf erfolgte seine Hinrichtung.

    Weitere Rollen in „Our Flag Means Death“ haben unter anderem Fred Armisen, Guz Khan, Nat Faxon, Rory Kinnear, Leslie Jones, Kristian Nairn und Joel Fry.

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