„Orange is the New Black“: Produktionsstudio will Fortsetzung

    Auslaufende Netflix-Serie könnte Nachfolger finden

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 09.11.2018, 10:54 Uhr

    „Orange is the New Black“ – Bild: Netflix
    „Orange is the New Black“

    Noch ist die letzte Klappe bei „Orange is the New Black“ (fernsehserien.de berichtete) nicht gefallen, da wird beim Produktionsstudio Lionsgate TV bereits überlegt, wie man ein Spin-Off zur Serie machen könnte. Das berichtet Deadline unter Berufung auf Aussagen des Lionstgate-Fernsehchefs Kevin Beggs während einer telefonischen Pressekonferenz zu den jüngsten Geschäftszahlen seines Unternehmens („earnings call“). „Wir haben bereits Gespräche begonnen, und wenn der Zeitpunkt stimmt, werden wir mit [’Orange is the Mew Black’-Schöpferin] Jenji [Kohan] über einen möglichen Nachfolger reden.“

    Die Ausrichtung solch einer neuen Serie ist unklar. Ursprünglich basiert die Serie auf den Memoiren „Orange is the New Black: My Year in a Women’s Prison“ von Piper Kerman. Deren Aufenthalt war natürlich deutlich weniger dramatisch und ist eher eine Analyse über den US-amerikanischen Strafvollzug, die dort zu findenden Frauen und ihre sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten. Entsprechend könnte man in einem Spin-Off die Geschichte einer oder mehrerer Figuren der Mutterserie fortführen oder auch einfach eine neue „Frauengefängnis-Serie“ starten. Der US-Pay-TV-Sender Starz („Outlander“) ist seit einiger Zeit eine Unternehmensschwester des Produktionsstudios und böte sich als Heimat an.

    Für das kleine Studio Lionsgate TV ist „Orange is the New Black“ der herausragende Erfolg. Kein Wunder also, dass man das Franchise am Leben erhalten will – ähnlich macht es aktuell AMC ja auch mit „The Walking Dead“, das in neuen Projekten auch deutlich seine Comicvorlage hinter sich lässt.

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