[UPDATE] „The Last of Us“: Staffel 3 mit Clea DuVall („Veep“), Jason Ritter („Matlock“), Patrick Wilson („Watchmen“) und weiteren Neuzugängen
[UPDATE] „The Last of Us“: Staffel 3 mit Clea DuVall („Veep“), Jason Ritter („Matlock“), Patrick Wilson („Watchmen“) und weiteren Neuzugängen
Manny-Rolle mit Jorge Lendeborg Jr. („Wu-Tang: An American Saga“) neu besetzt
Christopher Diekhaus – 12.06.2026, 14:00 Uhr (erstmals veröffentlicht am 05.02.2026)
Clea DuVall (r.) in „Veep“
Bild: HBO
Die dritte Staffel der erfolgreichen Videospielverfilmung „The Last of Us“ wird schon bald in den Dreh gehen. Inzwischen tut sich aber an der Casting-Front bereits einiges. Mit Clea DuVall („Veep“) wurde für die frischen Folgen des hochgelobten Postapokalypse-Dramas eine neue Darstellerin verpflichtet, die die Rolle einer Seraphitin (so heißen die Anhänger einer im Spiel und in der zweiten Runde auftauchenden Sekte) übernimmt. HBO kündigte Staffel 3 von „The Last of Us“ für Ende 2027 an.
UPDATE 2: Als jüngster Neuzugang schließt sich Schauspieler Peter Sarsgaard („Aus Mangel an Beweisen“) der dritten Staffel der HBO-Serie an. Im Gegensatz zu den meisten anderen Darstellern wird er jedoch für einen Charakter besetzt, den es so nicht in der bekannten Spielvorlage gibt. In seiner Rolle als Amon wird er zu einem der Anführer der Sekte Seraphites. Derweil wurden die angelaufenen Dreharbeiten in Vancouver während der Fußball-Weltmeisterschaft in USA, Mexiko und Kanada unterbrochen und werden erst im Herbst wieder aufgenommen.
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UPDATE: Inzwischen haben sich mit Jason Ritter („Matlock“) und Patrick Wilson („Watchmen“) zwei weitere Neuzugänge dem Cast der Serie angeschlossen. Ritter wird in der Rolle eines WFL-Soldaten namens Hanley zu sehen sein, während Wilson den Part von Abbys (dargestellt von Kaitlyn Dever) Vater Jerry in den kommenden Episoden übernimmt.
Darüber hinaus wird das Schauspieltrio Ariela Barer, Tati Gabrielle und Spencer Lord, das als Mel, Nora und Owen bereits in der zweiten Staffel mitwirkte, mit der dritten Staffel in die Riege der Hauptdarsteller befördert.
ZUVOR: Weil Danny Ramirez seinen Part als Manny aus Staffel 2 aufgrund terminlicher Überschneidungen nicht mehr ausfüllen kann, war außerdem eine Umbesetzung erforderlich. In der dritten Runde wird nun Jorge Lendeborg Jr. („Wu-Tang: An American Saga“) die Figur verkörpern.
Zu Veränderungen kam es in jüngerer Vergangenheit auch hinter den Kulissen. Spielerfinder Neil Druckmann, der zusammen mit Showrunner Craig Mazin die Serienadaption besorgte und auch als Ko-Showrunner, Regisseur und ausführender Produzent involviert war, wird in Staffel 3 weder schreiben noch inszenieren. Jedoch bleibt er als Mitschöpfer und Executive Producer der Serie weiterhin erhalten. Mazin übernimmt dafür als alleiniger Showrunner die Federführung.
Die neuen Folgen, die, wie schon die zweite Runde, auf dem 2020 veröffentlichten Spiel „The Last of Us Part II“ basieren, warten mit einem aus der Vorlage bekannten Perspektivwechsel auf und werden durch die Augen von Abby Anderson (Kaitlyn Dever) erzählt. Neben ihr wirkt auch Bella Ramsey als Ellie Williams in einer Hauptrolle mit. Wichtige wiederkehrende Darsteller sind außerdem Isabela Merced (Rolle Dina), Gabriel Luna (Tommy) und Jeffrey Wright (Isaac).
In einem Interview ließ HBO-Chef Casey Bloys vor Kurzem durchblicken, dass die Serie mit der dritten Staffel zu Ende gehen könnte. Das letzte Wort hätten allerdings die kreativ Verantwortlichen.
Offen gesagt würde ich das Ende mit einer gut inszenierten dritten Staffel sehr begrüßen. Die zweite Staffel hat sich stilistisch, qualitativ und inhaltlich zu sehr von der ersten entfernt. Ich hatte das Gefühl, dass ich eine ganz andere Serie serviert bekam. Zwar immer noch okay, aber in eine Richtung, die ich nicht gut finde. Wenn jetzt noch neben Umbesetzung und den neuen Charakteren - die Serie hat mit dem Tod von Pedro Pascals Figur schon erheblich an Strahlkraft eingebüßt - noch so drastische Veränderungen im Kreativteam stattfinden, befürchte ich einen Absturz der Serie. Das Gegenteil ist bei anderen Serien und ähnlichen Umgestaltungen sehr selten der Fall gewesen und dann würde ich eine vierte Staffel auch nicht mehr schauen wollen.