„Orange is the New Black“: Finale kommt Ende Juli

    Gefängnis-Dramedy geht nach sieben Staffeln zu Ende

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 23.05.2019, 10:12 Uhr

    Pipers Einzug ins Litchfield-Gefängnis in der ersten Staffel von „Orange is the New Black“ – Bild: Lionsgate TV/Netflix
    Pipers Einzug ins Litchfield-Gefängnis in der ersten Staffel von „Orange is the New Black“

    Netflix hat das Veröffentlichungsdatum für die siebte und letzte Staffel von „Orange is the New Black“ verkündet: Am 26. Juli 2019 wird der Serienabschluss veröffentlicht. Die Serie war einst langfristig für drei Staffeln verlängert worden, wobei später festgelegt wurde, dass die Serie damit auch enden werde.

    Im Kern erzählt die Serie die Geschichte von Piper Chapman (Taylor Schilling), die kurz vor der Verjährung von Drogenschmuggel-Vergehen zu Studentenzeiten noch zur Rechenschaft gezogen wird und in ein Frauengefängnis muss. Durch ihre Augen wird ein Blick auf das amerikanische Strafvollzugssystem mit seinen großen Problemen geworfen, aber auch die unterschiedlichen Frauen, die dort landen, und wie sie miteinander umzugehen gezwungen sind.

    Für Netflix war „Orange is the New Black“ nach dem teuer eingekauften Hit „House of Cards“ die zweite markante Eigenproduktion, bei der außer Serienschöpferin Jenji Kohan („Weeds – Kleine Deals unter Nachbarn“) nicht auf große Namen gesetzt wurde. Der Streamingdienst versuchte, das Beste aus der Serie herauszuholen, indem er sie bei den Emmys als Comedy antreten ließ, so dass sie sich nicht mit „House of Cards“ konkurrieren würde – mit Erfolg.

    Da Netflix mittlerweile seine Serienstrategie geändert hat und basierend auf Erkenntnissen aus dem Nutzungsverhalten der Abonnenten vor allem auf kürzere Formate setzt – kürzere Serienstaffeln von oft nur acht Folgen sowie kürzere Serienlaufzeiten von selten mehr als vier Staffeln -, hat „Orange is the New Black“ mit seinen sieben Staffeln und wohl 91 Episoden (der Umfang der siebten Staffel ist noch nicht offiziell bestätigt) die Chance, auf Dauer das langlebigste Format des Dienstes zu bleiben.

    Teaser-Trailer zur siebten Staffel: Der Cast singt das Titellied

    Achtung! Der Artikel enthält nachfolgend Hinweise zur Handlung der SECHSTEN Staffel von „ORANGE IS THE NEW BLACK“. Lesen auf eigene Gefahr!

    In der sechsten Staffel wurde bekannt, dass Piper (Schilling) frühzeitig aus der Haft entlassen würde. Im Finale der Staffel hatten sie und Alex (Laura Prepon) eine improvisierte „Gefängnis-Hochzeit“ begangen. Derweil hat Taystee (Danielle Brooks) die Verantwortung für die versehentliche Tötung eines Wärters durch einen anderen Wärter während des Gefängnisaufstands erhalten, ihr droht dafür eine lebenslängliche Haftstrafe.

    Frei – was nun, Piper (Taylor Schilling)? Netflix
    Frei – was nun, Piper (Taylor Schilling)? Netflix
    Alex Vause (Laura Prepon) Netflix
    Alex Vause (Laura Prepon) Netflix
    ‚Pennsatucky‘ (Taryn Manning) Netflix
    ‚Pennsatucky‘ (Taryn Manning) Netflix
    Suzanne (Uzo Aduba) und Taystee (Danielle Brooks) Netflix
    Suzanne (Uzo Aduba) und Taystee (Danielle Brooks) Netflix
    Nicky (Natasha Lyonne) und Red (Kate Mulgrew) Netflix
    Nicky (Natasha Lyonne) und Red (Kate Mulgrew) Netflix
    Dayanara (Dascha Polanco) und Taystee (Danielle Brooks) Netflix
    Dayanara (Dascha Polanco) und Taystee (Danielle Brooks) Netflix

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am melden

      Blöde neue Netflix Strategie.Gibt es da wirklich Fans von?
      • (geb. 1979) am melden

        Ist mir ehrlich gesagt lieber, als wenn man unnötig irgendetwas in die Länge ziehen würde. Mittlerweile denke ich mir auch bei Serien, die noch über 20 Folgen haben: Viel zu viel! Die Story hätte man locker in nur zehn Episoden verpacken können. 
        Außerdem dauert ja eine einzelne Folge meist etwas länger als normalerweise. Bei einer Comedy etwa eine halbe Stunde und beispielsweise bei einer Dramaserie mit komplexerer Story bis eine Stunde. Finde, dass dies auch noch ein bisschen ausfüllt
      • (geb. 1974) am melden

        Es geht Netflix ja nicht darum, was die Leute wollen, sondern wie ihr Geschäft am besten läuft (hört sich jetzt böser an, als es gemeint ist: im Privatfernsehen ist ja auch nicht die Frage, ob Leute gerne Werbung sehen, sondern wie man möglichst viel Geld durch die Platzierung von Werbung verdient).


        Und Netflix hat analysiert, dass die "Begeisterung" für eine Serie halt irgendwann auch wieder abebbt und das Geld von Netflix "wirksamer" investiert ist, wenn man zB zwei Serien mit je drei Staffeln ins Programm nimmt, statt eine Serie mit sechs Staffeln.
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