Nicht kleckern, sondern klotzen: Prime Video bestellt 18 Serien in aller Welt

    Britischer Thriller, mexikanische True-Crime-Serie und japanische „Bachelorette“

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 14.02.2019, 19:00 Uhr

    Nicht kleckern, sondern klotzen: Prime Video bestellt 18 Serien in aller Welt – Britischer Thriller, mexikanische True-Crime-Serie und japanische "Bachelorette" – Bild: Amazon

    Der Streamingdienst Prime Video von Amazon kündigt 18 neue Originals an, die in aller Welt gedreht werden. Der Großteil soll nicht nur in den Produktionsländern selbst, sondern auch weltweit dem Publikum zugänglich gemacht werden. Aus Deutschland kommt die Serienadaption von „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, basierend auf dem gleichnamigen, autobiographischen Werk über das Leben von Christiane F.. Hierzu haben wir bereits einen eigenen Artikel veröffentlicht (fernsehserien.de berichtete).

    Weitere neue Prime-Video-Eigenproduktionen werden in Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien, Indien, Japan und Mexiko hergestellt. „Wir freuen uns zu bestätigen, dass über 20 neue Prime Originals in sieben Ländern auf drei Kontinenten in die Produktion starten. Wir wissen dass unsere Zuschauer, egal in welchem Teil der Welt sie Prime Video streamen, authentische Geschichten sehen möchten, die in ihrem eigenen Land spielen und Charaktere zeigen, die ihre eigenen Erfahrungen und Vielfalt widerspiegeln“, so Jennifer Salke, Head of Amazon Studios.

    Aus Großbritannien kommt die zeitgenössische Thrillerserie „The Power“. In zehn Folgen wird der gleichnamige, preisgekrönte Roman als Serie adaptiert – und zwar von der Autorin und Serienschöpferin Naomi Alderman, die auch die Romanvorlage schrieb. Ebenfalls adaptiert wird der spanische Bestseller „La Templaza“ von María Dueñas – eine dramatische Liebesgeschichte, die in den 1860er-Jahren in Mexiko, Kuba, London und Spanien spielt. „El Cid“ ist der Titel eines weiteren spanischen Serienprojekts, das von dem legendären Mann erzählt, der zwischen zwei Welten gefangen ist. Aus moderner Perspektive soll die Geschichte des berühmtesten Spaniers der Geschichte neu erzählt werden.

    In Italien wird eine noch namenlose Krimiserie von den gefeierten Schriftstellern Nicola Guaglianone und Mennotti produziert. Er spielt Ende der 80er-Jahre in Mailand und erzählt die Geschichte einer schüchternen, unsicheren Teenagerin, die das jüngste Mitglied der Mafia wird. Sie wird nicht von der Gier nach Geld oder Macht getrieben – sondern will lediglich die Liebe ihres Vaters gewinnen. Gleich sechs neue Projekte kommen aus Indien: das romantische Musical „Bandish Bandits“, der Himalaya-Krimi „The Last Hour“, eine noch namenlose gesellschaftspolitische Thrillerserie, ein ebenfalls noch unbetiteltes Jugend-Politdrama, ein Spin-Off zur Stand-up-Comedyshow „Comicstaan“ sowie eine Art Comedy-Talkshow-Hybrid, bei dem sich Prominente zum ersten Mal an Stand-up-Comedy probieren.

    Unter dem Titel „El Presidente“ wird eine True Crime-Serie in Mexiko produziert, die von den Geschehnissen und realen Charakteren rund um den Korruptionsskandal „FIFA Gate“ von 2015 inspiriert ist. Eine noch namenlose Sci-Fi-/​Horror-Comedyserie soll die Zuschauer mit auf eine Gefühlsachterbahn voller Spannung und schwarzem Humor vor dem Hintergrund eines apokalyptischen Kampfes epischen Ausmaßes nehmen. „El Juego de las Llaves“ wird eine Comedyserie über langfristige Monogamie, Selbstverwirklichung und Verlangen im modernen Mexiko City. Und ein noch namenloser politischer Thriller erzählt eine verworrene Geschichte mit Politikern, Attentätern, Regierungsspionen und Drogenkartellen. Bei der mexikanischen Dramaserie „Como Sobrevivir Soltero“ handelt es sich um eine fiktionale Darstellung des Lebens von Sebastian Zurita, einem mexikanischen Schauspieler, und seiner Millennial-Freunde, die alle unglücklich verliebt sind.

    In Zusammenarbeit mit VICE Media Japan entsteht eine Reihe an „tiefgreifenden Dokumentarfilmen“, in der aus der unverfälschten und alternativen Perspektive von VICE gesellschaftlich relevante Themen behandelt werden. Außerdem bringt Amazon eine japanische Version von „Die Bachelorette“ auf den Weg.

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