Netflix: Termin für zweite Staffel von „Die Telefonistinnen“, neue Messias- und Prostitutions-Dramen

    Neuheiten vom Streaming-Giganten

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 17.11.2017, 15:25 Uhr

    Netflix: Termin für zweite Staffel von "Die Telefonistinnen", neue Messias- und Prostitutions-Dramen – Neuheiten vom Streaming-Giganten – Bild: Netflix

    Neuigkeiten von Netflix: Die zweite Staffel der in Spanien hergestellten Eigenproduktion „Die Telefonistinnen“ geht weltweit am 25. Dezember an den Start. Daneben hat der Streaming-Gigant bei den „Die Bibel“-Machern Mark Burnett & Roma Downey die Serie „Messiah“ bestellt, in der ein Mann in der Gegenwart behauptet, der wiedergekommene Sohn Gottes zu sein. In Italien wurde die Serie „Baby“ bestellt, die von einem Ring jugendlicher Prostituierten handelt.

    Messiah

    Das Ehepaar Mark Burnett und Roma Downey ist in den USA als Produzent von christlich-religiös geprägten Stoffen bekannt, etwas „Die Bibel“ und deren Fortsetzung „A.D.: Rebellen und Märtyrer“. Downey hatte daneben eine Hauptrolle in „Ein Hauch von Himmel“. Für Netflix setzen sie in zunächst zehn Folgen mit „Messiah“ eine „Was wäre wenn … ?“-Geschichte um. In der Serie konnte im Nahen Osten ein Mann eine gewaltige Gefolgschaft aufbauen, der sich selbst als neuer Messias bezeichnet. Doch ist er wirklich ein „gottgesandter Retter der Menschheit“? Oder ist er ein Aufschneider, dessen Ziele rein (geo-)politischer Natur sind.

    Die Entwicklung um den selbsternannten Messias wird aus der Sicht mehrerer, sehr verschiedener Personen betrachtet, darunter eine junge CIA-Agentin, ein Mitarbeiter des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Bet, eines Priesters mit lateinamerikanischen Wurzeln und seiner in Texas aufgewachsenen Tochter, eines palästinensischen Flüchtlings, den Medien und aus anderen Blickwinkeln.

    Als Autor fungiert Michael Petroni.

    Baby

    Inspiriert vom realen Baby-Squillo-Skandal (etwa: „Baby anrufen“) handelt die Serie „Baby“ in zunächst acht Episoden von einem Prostititutionsskandal. Im realen Skandal aus dem Jahr 2013 hatten sich minderjährige Schülerinnen aus angesehenen Familien in Roms Stadtteil Parioli wohlhabenden Männern als Gespielinnen angedient und im Gegenzug Geldgeschenke erhalten, mit denen sie sich zumeist Luxusgüter kauften. Auch Drogen waren im Spiel. Bekanntheit erlangte der Skandal, da auch der Ehemann der Enkelin von Benito Mussolini zu den Freiern gehörte, die zu der Zeit auch noch im italienischen Parlament saß.

    „Baby“ greift den Skandal in fiktionalisierter Form auf und wird von Netflix als Geschichte über das Erwachsenwerden beschrieben, bei dem eine Gruppe Teenager aus Pariolo gegen die herrschenden Normen rebellieren.

    Als Autoren fungiert ein fünfköpfiges Kollektiv junger Autoren unter der Leitung von Isabella Aguilar und Giacomo Durzi. Hergestellt wird die Serie von Fabula Pictures.

    Die Telefonistinnen

    Netflix hat zur zweiten Staffel von „Die Telefonistinnen“ einen Teaser-Trailer veröffentlicht. Die Serie handelt von einer Gruppe von Frauen aus der spanischen Hauptstadt Madrid, die im Jahr 1928 in einer Anstellung in der Vermittlungszentrale der staatlichen Telefongesellschaft die Chance auf Unabhängigkeit sehen. Jede von ihnen hat eigene Hoffnungen, aber auch eigene Probleme und Sorgen.

    Die zweite Staffel kommt nun am 25. Dezember.

    Trailer zu „Die Telefonistinnen“ (OT: Las Chicas del Cabel; Spanisch mit englischen Untertiteln)

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