„Nachtschwestern“: RTL dreht nächste eigenproduzierte Primetime-Serie

    Zwist und Zusammenarbeit im Klinikum Köln-West

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 22.11.2018, 12:13 Uhr

    Die „Nachtschwestern“ (mit Pflegern und Ärzten): (v.l.) Marc Dumitru, Sila Şahin, Mimi Fiedler, Ines Kurenbach, Nassim Avat, Valerie Huber und Oliver Franck. – Bild: MG RTL D / Christoph Assma
    Die „Nachtschwestern“ (mit Pflegern und Ärzten): (v.l.) Marc Dumitru, Sila Şahin, Mimi Fiedler, Ines Kurenbach, Nassim Avat, Valerie Huber und Oliver Franck.

    RTL hat den Beginn der Dreharbeiten zu seiner nächsten Primetime-Serie verkündet: „Nachtschwestern“. Wie das bisherige Lineup an Eigenproduktionen für die beste Sendezeit soll auch die neue Serie Dramatik mit Humor verbinden. Im Mittelpunkt der Serie von UFA Serial Drama stehen Krankenschwestern und -pfleger einer Kölner Notaufnahme, denen der Dienst oftmals alles Können, aber auch jede Menge Mitgefühl abverlangt. Denn bei ihnen landet alles, was das Leben des Nachts für die Menschen bereithält: Verkehrsunfälle, Folgen (betrunkener) Streits, besoffene Teenager – und manchmal auch Sex-Unfälle, die den Beteiligten meist mehr peinlich sind als den erfahrenen Fachkräften.

    Nach 16 Jahren kehrt Ella (Ines Kurenbach, „Unter uns“) ans Klinikum Köln-West zurück. Sie weiß, dass ihre ehemals beste Freundin Nora (Mimi Fiedler, Stuttgarter „Tatort“) mittlerweile dort Stationsleiterin ist und zudem allen Grund hat, nicht mehr ihre beste Freundin zu sein. Beruflich hat Ella aber keine anderen Perspektiven, die frisch getrennte Mutter dreier Kinder muss für den Familienunterhalt arbeiten. So wagt sie den Sprung in den Nachtdienst …

    Weitere Hauptrollen in „Nachtschwestern“ haben Sıla Şahin („GZSZ“), Oliver Franck („GZSZ“), Nassim Avat („AWZ“), Marc Dumitru („Das Haus Anubis“) und Valerie Huber („Gestüt Hochstetten“).

    Zunächst wurden zehn Folgen der „Nachtschwestern“ in Auftrag gegeben. Die Dreharbeiten sollen bis Ende Februar 2019 in Köln und Berlin stattfinden.

    „Der Hauptfokus liegt auf den Krankenschwestern, die den temporeichen Alltag in der nächtlichen Notaufnahme engagiert bewältigen“, kommentiert Christiane Ghosh, Executive Producerin bei RTL für die neue Serie. „Die Fälle der Nacht spannen den Bogen über die einzelnen Folgen. Im Vordergrund aber stehen die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb des Teams, vor allem der große Konflikt von Ella und Nora – zwei Frauen, zwischen denen eine tiefe, alte Verletzung steht. Zwei Krankenschwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und sie sind trotzdem ein perfektes Team.“

    „Nachtschwestern“ wird von UFA Serial Drama im Auftrag von RTL hergestellt. Produzent ist Markus Brunnemann, ausführende Produzentin ist Annette Herre („AWZ“). Als Headautorin fungiert Sarah Höflich, Regie führen Chris Heininger, Gudrun Scheerer und Tina Kriwitz. Die RTL-Redaktion liegt bei Christiane Ghosh und Katharina Katzenberger unter der Leitung von Tom Sänger, dem RTL-Bereichsleiter Unterhaltung Show & Daytime.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1967) am melden

      Da gebe ich dir total Recht!! Es gab mal vor gefühlt 100 Jahren den "Doppekten Einsatz"!!! Warum dieser Sender eben keine Krimi - Serien produziert, ist mie ein Rätsel!!
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        Serien, die die Welt nicht mehr braucht! Wir haben im deutschen Fernsehen genug Rettungs- und Ärzteserien, sowohl von uns produziert als auch aus den Staaten (wie immer). Die ARD, mit ihrer "In aller Freundschaft" und deren Ablegern und das ZDF, mit Betty, Dr. Klein, Bergdoktor und Konsorten, haben längst genügend Weißkittel auf die Zuschauer losgelassen. Immer nur Ärzte, Hotels und Sex. Was anderes können die schon gar nicht mehr herstellen. Warum nicht mal eine reißerische Thrillerserie mit dem Thema Politik? Warum nicht mal eine geile Fantasyserie a la Torchwood mit geilen Effekten, einer gnadenlos spannenden Story und wirklich Klasse Darstellern mit Aussehen und Talent? Dass es geht, beweist doch die BBC. Nur bei uns laufen Nonnen durchs Programm und eine Krimiserie jagt die nächste. Man kommt sich schon vor, als wäre man im Leichenschauhaus. Dazu immer die gleichen langweiligen und drögen Darsteller, ohne Ausstrahlung, Charme oder Kanten. Selbst Nachwuchstalente wirken meiner Meinung nach nur uninteressant und viel zu gewöhnlich. Und daran harpert es: Deutsche Serien müssen die Realität widerspiegeln ... Welcher Clown hat das eigentlich mal bei den deutschen Sendern festgelegt? Hier fehlt es einfach an Mut, Entschlossenheit, Willen und Talent.
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