„Mord in der Familie – Der Zauberwürfel“: ZDF-Mehrteiler läuft zwischen den Jahren

    Fassade einer scheinbar perfekten Unternehmerfamilie bröckelt

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 15.11.2021, 13:07 Uhr

    „Mord in der Familie – Der Zauberwürfel“ – Bild: ZDF/Wolfgang Ennenbach
    „Mord in der Familie – Der Zauberwürfel“

    Eine nur scheinbar perfekte Kölner Bauunternehmer-Familie wird zwischen den Jahren in ein mörderisches Komplott verstrickt. Das ZDF zeigt den neuen Mehrteiler „Mord in der Familie – Der Zauberwürfel“ in zwei verschiedenen Versionen. Die lineare Ausstrahlung erfolgt in zwei 90-minütigen Teilen am Montag, den 27., und Dienstag, den 28. Dezember, jeweils um 20:15 Uhr. In der Mediathek ist das Format allerdings bereits ab dem 20. Dezember als Vierteiler abrufbar.

    Stein des Anstoßes ist der Mord an Thomas Becker (Matthias Koeberlin). Der Sohn des einflussreichen Bauunternehmers Henry Becker (Heiner Lauterbach) wird auf einem Parkplatz in seinem Auto erschossen. Könnte es einen Zusammenhang zwischen der Tat und dem Einsturz eines ambitionierten Bauprojekts von Becker & Sohn geben, des sogenannten „Wohnwürfels“? Das vermuten zumindest die ermittelnde Kommissarin Barbara Falck (Sabine Winterfeldt) und ihr Kollege, der Kriminalassistent Christian Krämer (Wolf Danny Homann). Damals kam eine junge Reinigungskraft ums Leben.

    Mehr noch: Henry Becker liegt im Krankenhaus, nachdem er in der Silvesternacht von einem Auto angefahren wurde. Ist hier also jemand auf Rache aus? Allerdings hätte auch Thomas Beckers Ehefrau Marianne (Katharina Lorenz) ein Motiv. Möglicherweise duldete sie es nicht, dass er eine Affäre mit der alleinerziehenden Mutter Karoline Siebert (Petra Schmidt-Schaller) hatte. Außerdem hat Thomas seit längerer Zeit mit Alkoholproblemen zu kämpfen. Hätte er also überhaupt als Juniorchef die Verantwortung für den Bau des Wohnwürfels übernehmen dürfen?

    Das Drehbuch zu „Mord in der Familie – Der Zauberwürfel“ wurde von der schwedischen Autorin Linda Ung entwickelt. Regie führte Michael Schneider („Die Chefin“). Produziert wurde das Format von der Rowboat Film- und Fernsehproduktion-GmbH Köln.

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