Kebekus-Komödie „Schatz, nimm Du sie!“ bald im Free-TV

    Sorgerechtsstreit der ganz besonderen Art

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 03.06.2019, 16:45 Uhr

    „Schatz, nimm Du sie!“ mit Carolin Kebekus und Maxim Mehmet – Bild: ZDF/Bernd Spauke
    „Schatz, nimm Du sie!“ mit Carolin Kebekus und Maxim Mehmet

    Carolin Kebekus ist seit vielen Jahren erfolgreich als Entertainerin und Stand-up-Komikerin auf der Bühne und im Fernsehen unterwegs. Vergangene Woche begann die neue Staffel ihrer Show „PussyTerror TV“ im Ersten (fernsehserien.de berichtete). Anfang 2017 war sie erstmals in einer Hauptrolle auf der großen Kinoleinwand zu sehen. An der Seite von Maxim Mehmet, Axel Stein und Jasmin Schwiers spielte sie in der Komödie „Schatz, nimm Du sie!“ mit, dem deutschen Remake des französischen Films „Mama gegen Papa – Wer hier verliert, gewinnt“. Am Montag, 15. Juli wird der Film erstmals im deutschen Free-TV ausgestrahlt: um 22.15 Uhr im ZDF.

    Im Mittelpunkt stehen Ingenieur-Studentin Toni (Carolin Kebekus) und ihr Freund, Medizinstudent Marc (Maxim Mehmet). Sie führten eine turbulente Beziehung, deren vorläufiger Höhepunkt, eine Material-Schlacht Silvester 1999, in die Eheschließung mündete. Inzwischen sind die beiden beruflich erfolgreich, haben ein schönes Eigenheim im Grüngürtel von Köln und zwei Kinder, Emma (Arina Prokofyeva) und Tobias (Arsseni Bultmann). Doch nach 15 Jahren ist die Luft in ihrer Ehe raus, zu sehr hat sich Routine eingestellt, die Leidenschaft scheint erloschen. Sie beschließen, sich einvernehmlich zu trennen.

    Diese Entscheidung stellt sie vor ein Problem: Wer nimmt die Kinder? Sowohl Toni als auch Marc haben Karrierepläne – und keiner von beiden will das Sorgerecht, weil die Kinder ihren beruflichen Aufstiegschancen im Wege stehen würden. Sie kommen auf die Idee, diese Entscheidung ihren Kindern zu überlassen. Jedes Mittel ist Toni und Marc recht, sich selbst madig zu machen und ihre Kinder in peinliche Situationen zu bringen. Mit den abenteuerlichsten Tricks versuchen sie, ihre Kinder davon zu überzeugen, dass sie beim anderen besser aufgehoben sind. Es beginnt ein schwarzhumoriger Wettstreit – bis im wahrsten Sinne des Wortes die Hütte brennt.

    „Der Film hat eine der originellsten Prämissen, die man sich wünschen kann: Bei einem normalen Rosenkrieg streiten sich die Eltern, weil jeder die Kinder haben will. Doch hier streiten sie sich, weil jeder die Kinder möglichst loswerden will“, so Produzent Marc Conrad.

    Gedreht wurde in Köln und Umgebung. Das Haus der Familie ist ein Original-Wohnhaus in der Nachbarstadt Overath-Steinenbrück, wo – im Gegensatz zu Köln – selten Filmteams auflaufen. Regie führte Sven Unterwaldt nach einem Buch von Jens-Frederik Otto und Claudius Pläging. In Gastrollen sind Annette Frier, Jochen Schropp und Dietrich Hollinderbäumer zu sehen.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen