„Ich und die Anderen“: Dreharbeiten zur Sky-Serie nach Corona-Pause wieder aufgenommen

    57 weitere Drehtage für den Sechsteiler auf dem Plan

    Bernd Krannich – 10.06.2020, 15:22 Uhr

    Tom Schilling hat die Hauptrolle in „Ich und die Anderen“

    Sky informiert, dass die Dreharbeiten zur Eigenproduktion „Ich und die Anderen“ nach einer durch die Corona-Pandemie bedingten Pause wieder aufgenommen werden konnten. Die Produktion von Superfilm Filmproduktions GmbH im Auftrag von Sky Studios unter der Führung von Showrunner David Schalko hat 62 Drehtage angesetzt – als Mitte März wegen Corona zunächst der Vorhang fallen musste, waren aber erst fünf davon absolviert. Der Sechsteiler ist bei Sky für das Frühjahr 2021 eingeplant.

    Nun geht es unter den in Österreich geltenden Schutzmaßnahmen weiter. Weltweit arbeitet die Film- und Fernsehindustrie an neuen Regeln, die für einen Schutz aller Beteiligten und einen geregelten Arbeitsbetrieb sorgen. Generell weist Österreich einen ordentlichen Erfolg im Umgang mit der Pandemie aus und hat weitere Lockerungen der zuletzt gültigen Einschränkungen für die kommende Woche angekündigt, darunter auch den Wegfall der allgemeinen Maskenpflicht in der Öffentlichkeit – etwa in den USA, Kanada und Großbritannien hat man derweil noch mit einem Übermaß an neuen Infektionen zu tun.

    Marcus Ammon, Senior Vice President Original Production Sky Deutschland, kommentiert: Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir im März die Dreharbeiten unseres Sky Originals ‚Ich und die Anderen‘ nach nur fünf Tagen unterbrechen, jetzt geht es endlich wieder los. Ich danke unserem Produzenten John Lueftner, unserem Showrunner David Schalko und deren gesamtem Team sowie all unseren Darstellern, dass sie mit großem Elan und wiedererlangter Spielfreude das zu Ende führen, was im März so vielversprechend begonnen hat. Wir freuen uns sehr, dass es die Österreichische Bundesregierung mit dem Comeback-Ausfallsfonds für Film und Fernsehen ermöglicht, wieder in Produktion zu gehen.

    Sky beleuchtet in seiner Mitteilung die österreichischen Sonderbestimmungen in der Arbeitsumgebung während der Corona-Pandemie: Diese umfassen allgemeine Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken, Abstandhaltung, häufiges Händewaschen und Desinfizierung sowie die Einrichtung einer permanenten Hygienestation – hier wird Fieber gemessen und erfolgt die Ausgabe von Masken, Handschuhe und Desinfektionsmitteln.

    Das Arbeitskonzept speziell für Film- und Fernseh-Produktionen ist in drei Zonen untergliedert, die jeweils den unterschiedlichen Anforderungen an die verschiedenen Arbeitsbereiche Rechnung tragen. Zone drei enthält Bestimmungen für Mitarbeiter unter anderem des Fuhrparks, Materiallagers und Komparserie. Zone zwei umfasst die Bestimmungen für Regie-, Kamera-, Ton- und Licht-Crew sowie Szenenbild und Requisite. Zone eins ist das closed-set, ein geschützter, negativ getesteter Pool aus Schauspielern, Regisseur, Kameramann, Regie-, Kamera- und Ton-Assistenz sowie Maske, Requisite, Garderobe und gegebenenfalls Komparsen. Diese Mitarbeiter – immer in Gruppen von fünf Personen) werden im Abstand von zwei Tagen zweimal PCR-getestet und vom übrigen Team isoliert. Vor und nach Drehschluss halten sich diese Mitarbeiter solidarisch und selbstverantwortlich per Hausverstand selbstisoliert.

    „Ich und die Anderen“ verfolgt einen originellen erzählerischen Ansatz: Was passiert, wenn sich die anderen plötzlich so verhalten, wie wir uns das wünschen? Was passiert mit dem „Ich“, wenn sich dadurch das Verhältnis zu seiner Umwelt ständig aufs Neue verändert, sich immer wieder neue Konstellationen mit „den Anderen“ ergeben, die unweigerlich eskalieren? In sechs Folgen wird die Geschichte einer Figur (Tom Schilling; „Oh Boy“, „Die Goldfische“) erzählt, die mit sich und der Welt hadert und in jeder Folge die Karten neu mischen darf. „Ich und die Anderen“ wird als Diskursserie beschrieben, die gleichermaßen witzig und tragisch sein soll.

    In den weiteren Hauptrollen sind Mavie Hörbiger („What a Man“), Katharina Schüttler („Die Welt der Wunderlichs“), Sophie Rois („Die Manns – Ein Jahrhundertroman“), Martin Wuttke („Tatort“, „Babylon Berlin“), Michael Maertens („Vorsicht vor Leuten“) und Lars Eidinger („Babylon Berlin“) zu sehen.

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