[UPDATE] „Hindafing“: Starttermin der zweiten Staffel steht fest

    Schwarzhumorige Heimatpersiflage kehrt zurück

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 14.10.2019, 11:27 Uhr (erstmals veröffentlicht am 13.09.2019)

    „Hindafing“: Maximilian Brückner (m.) mit Cast und Crew – Bild: BR/NEUESUPER GmbH/Arvid Uhlig
    „Hindafing“: Maximilian Brückner (m.) mit Cast und Crew

    UPDATE: Inzwischen stehen auch die Ausstrahlungstermine der zweiten „Hindafing“-Staffel im BR Fernsehen fest. Die neuen Folgen werden ab dem 26. November immer dienstags um 20.15 Uhr im Doppelpack ausgestrahlt. Schon ab dem 19. November liegt die komplette Staffel in der BR Mediathek auf Abruf bereit.

    ZUVOR: Eine der größten Überraschungen im Serienbereich war vor zwei Jahren „Hindafing“. Die schwarzhumorige BR-Heimatpersiflage über die „amigohafte bayerische Lokalpolitik“ in einem Ort „irgendwo zwischen Ingolstadt und der tschechischen Grenze“ entwickelte sich schnell zum Geheimtipp. Die Serie wird auch als bayerische Antwort auf „Fargo“ bezeichnet. Es gab grünes Licht für eine zweite Staffel, die im Frühjahr in München und Umgebung gedreht wurde. Nun steht fest: Die TV-Premiere der sechs neuen Folgen wird bei arte stattfinden. Die ersten drei Episoden sind am Donnerstag, 7. November ab 20.15 Uhr am Stück zu sehen. Das zweite Dreierpack folgt eine Woche später. Schon ab dem 31. Oktober liegen die neuen Folgen in der Mediathek bereit.

    Nach seinem Rücktritt als Bürgermeister von Hindafing wird Alfons Zischl (Maximilian Brückner) überraschend Landtagsabgeordneter in München. Er profitiert von der Tatsache, dass sein Vorgänger über einen Skandal gestolpert ist. Nun soll Zischl vor der nächsten Landtagswahl retten, was zu retten ist. Das Leben als Abgeordneter entpuppt sich allerdings als härter als gedacht. Statt Ruhm und rotem Teppich muss sich Zischl mit lähmendem Fraktionszwang und mühsamer Fleißarbeit im provinziellen Stimmkreis auseinandersetzen.

    Auf der Jagd nach Wählerstimmen sichert er durch ein Missverständnis einem von der Pleite bedrohten, dubiosen Rüstungsunternehmen seine Unterstützung zu – und landet dadurch in einem politischen Fiasko. Zischl versucht, aus der Sache unbeschadet wieder rauszukommen, stattdessen rutscht er immer tiefer hinein. Also macht er das, was er am besten kann: Er laviert in der Provinz herum, dreht an vielen Rädern und redet sich um Kopf und Kragen. Und als wäre das noch nicht genug, ist seine Frau Marie hochschwanger. Alfons Zischl wird Vater eines Sohnes … 

    Neben Maximilian Brückner gehören Katrin Röver, Andreas Giebel, Petra Berndt und Heinz Josef Braun wieder zum Hauptcast. In weiteren Rollen spielen unter anderem Johanna Bittenbinder, Gitta Schweighöfer, Michael Kranz, Jürgen Tonkel, Philipp Moog, Roland Schreglmann, Wilfried Hochholdinger, Anne Schäfer, Christian Hoening, Christian Lex, Jockel Tschiersch, Ercan Karacayli, Hans Schuler und Sebastian Winkler mit. Die Drehbücher stammen von Niklas J. Hoffmann, Rafael Parente und Boris Kunz, der auch Regie führte.

    Die erste Staffel war kein großer Erfolg im Fernsehen. Allerdings wurde sie bereits vor der linearen Ausstrahlung in der Mediathek rund 400.000 Mal abgerufen und erntete überragende Kritiken. 2018 wurde „Hindafing“ für den „Deutschen Fernsehpreis“ nominiert und mit der österreichischen „Romy“ ausgezeichnet. Maximilian Brückner erhielt zudem für seine Rolle als Bürgermeister Alfons Zischl den „Bayerischen Fernsehpreis“ als bester Hauptdarsteller.

    „Hindafing“ ist eine Produktion der NEUESUPER GmbH (Produzent: Simon Amberger, Korbinian Dufter, Rafael Parente) in Koproduktion mit dem BR in Zusammenarbeit mit arte, gefördert vom FFF Bayern. Die Ausstrahlung der zweiten Staffel im BR Fernsehen ist ebenfalls für Herbst geplant. Dort wird ab dem 17. Oktober donnerstags um 22.45 Uhr noch einmal die erste Staffel wiederholt.

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