Grimme-Preise 2012: Alle Preisträger im Überblick

    „Der Tatortreiniger“ und „Dreileben“ unter den Siegern

    Michael Brandes – 13.03.2012, 13:42 Uhr

    „Der Tatortreiniger“ mit Bjarne Mädel – Bild: NDR
    „Der Tatortreiniger“ mit Bjarne Mädel

    In Marl sind heute die Gewinner der 48. Grimme-Preis-Verleihung bekannt gegeben worden. In diesem Jahr werden insgesamt zwölf Grimme-Preise in den Kategorien ‚Fiktion‘, ‚Information & Kultur‘ und ‚Unterhaltung‘ sowie vier weitere Sonderpreise verliehen.

    Im Bereich ‚Fiktion‘ gewinnen die Fernsehfilme „Homevideo“ (arte/NDR/BR), „Liebesjahre“ (ZDF), „Die Hebamme – Auf Leben und Tod“ (ZDF/ORF), „Ein guter Sommer“ (ARD/hr) sowie die Filmtrilogie „Dreileben“ (ARD/BR/WDR).

    Die Jury der Kategorie ‚Unterhaltung‘ hat sich auf zwei Preisträger aus dem Low-Budget-Bereich geeinigt und damit durchaus ein Zeichen gesetzt: Die neue NDR-Serie „Der Tatortreiniger“ wird ebenso ausgezeichnet wie die Reihe „Walulis sieht fern“ (Tele 5).

    Insgesamt fünf Dokumentationen werden im Wettbewerb ‚Information & Kultur‘ geehrt, darunter Rosa von Praunheims „Die Jungs vom Bahnhof-Zoo“ (rbb/NDR), Jakob Preuss’ „The Other Chelsea“ (ZDF), Alarm am Hauptbahnhof – Auf den Straßen von Stuttgart 21“ (ARD/SWR) von Sigrun Köhler und Wiltrud Baier sowie „Geschlossene Gesellschaft – Der Missbrauch an der Odenwaldschule (ARD/SWR/hr) von Luzia Schmid und Regina Schilling. „Mein Leben – Die Fotografin Sibylle Bergemann“ (arte/ZDF) von Maria Wischnewski und Sabine Michel erhält neben dem Grimme-Preis auch den Publikumspreis der Marler Gruppe.

    Das Team der KI.KA-Reihe „Du bist kein Werwolf“ wird mit dem Sonderpreis Kultur des Landes NRW ausgezeichnet. Brigitte Bertele erhält das Eberhard-Fechner-Förderstipendium der VG Bild-Kunst für ihren Film „Der Brand“ (SWR). Wie bereits vorab verkündet, erhält Hannelore Hoger die Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes für ihre Verdienste um das deutsche Fernsehen.

    Rund 60 Sendungen waren für den Grimme-Preise 2012 nominiert worden. Trotz acht Nominierungen gingen die Privatsender mit Ausnahme von Tele 5 leer aus. Chancen ausrechnen durften sich unter anderem „Let’s Dance“, „Stromberg“, „Danni Lowinski“, „Pastewka“ und Die Bülent Ceylan Show. Unter den nominierten Formaten der öffentlich-rechtlichen Sender waren „Ijon Tichy: Raumpilot“, „neoParadise“, Pelzig hält sich und „Die Show des Scheiterns“ (fernsehserien.de berichtete).

    Die Preisverleihung findet am 23. März im Theater der Stadt Marl statt. Sie wird ab 19 Uhr live im Internet via 3sat.de übertragen und zeitversetzt am selben Abend um 22.25 Uhr im 3sat-Programm.

    Die Preisträger im Überblick:

    Wettbewerb Fiktion

    Die Hebamme – Auf Leben und Tod (ZDF/ORF)

    Ein guter Sommer (ARD/HR)

    Liebesjahre (ZDF)

    Homevideo (arte/NDR/BR)

    Dreileben (ARD/BR/WDR)

    Wettbewerb Information & Kultur

    Geschlossene Gesellschaft – Der Missbrauch an der Odenwaldschule (ARD/SWR/HR)

    The Other Chelsea (ZDF)

    Alarm am Hauptbahnhof – Auf den Straßen von Stuttgart 21 (ARD/SWR)

    Mein Leben – Die Fotografin Sibylle Bergemann (ARTE/ZDF)

    Die Jungs vom Bahnhof Zoo (rbb/NDR)

    Wettbewerb Unterhaltung:

    „Der Tatortreiniger“ (NDR)

    Walulis sieht fern (Tele5)

    Sonderpreis Kultur des Landes NRW

    Du bist kein Werwolf (Ki.KA/WDR)

    Publikumspreis der Marler Gruppe

    Mein Leben – Die Fotografin Sibylle Bergemann (ARTE/ZDF)

    Eberhard-Fechner-Förderstipendium der VG Bild-Kunst

    Der Brand (SWR)

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