Gute und weniger gute Neuigkeiten für Fans der Ärzte von „Grey’s Anatomy“ in Deutschland. Die gute Nachricht ist, dass Free-TV-Zuschauer in diesem Jahr wieder gleich parallel zur Deutschlandpremiere der 22. Staffel „mitschauen“ können. Die schlechte Nachricht ist, dass die lineare Free-TV-Ausstrahlung innerhalb der ProSiebenSat.1-Sendergruppe nun auch zur „kleinen Schwester“ weitergereicht wurde.
In Fakten bedeutet das: Wenn am 6. Mai wie angekündigt die 22. Staffel von „Grey’s Anatomy“ mit einer Doppelfolge bei Disney+ startet (fernsehserien.de berichtete), dann geht parallel die Veröffentlichung bei Joyn im freien, werbefinanzierten Bereich an den Start. Die lineare Ausstrahlung beginnt in der folgenden Woche, ab Mittwoch, dem 13. Mai ab 20:15 Uhr mit einer Doppelfolge – fortan jedoch nicht mehr auf ProSieben, sondern auf sixx.
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Den Schritt, weniger erfolgreich laufende Serien innerhalb der Sendergruppe zu den kleineren Mitgliedern – sixx, ProSieben MAXX oder gar Kabel Eins – abzugeben, hat man in der Vergangenheit häufiger vollzogen. ProSieben sortiert damit eine weitere fiktionale Serie aus den USA aus und hat damit aus dieser Programmfarbe nun in der Primetime fast gar nichts mehr zu bieten; zuletzt lief dort vor allem noch „Georgie & Mandy“, auf dessen zweite Staffel deutsche Fans aktuell auch schon länger warten.
In der 21. Staffel hatten ProSieben und Joyn übrigens noch Disney+ den Vorzug bei der Veröffentlichung gelassen und waren erst später eingestiegen, dafür zeigte man dann sogar Dreierpacks. Zum Staffelende hin hatte ProSieben die Ausstrahlung wegen schlechter Quoten von 20:15 Uhr weiter nach hinten verlegt und eingangs der Primetime einen Spielfilm dazwischengeschoben.
In den USA wurde „Grey’s Anatomy“ mittlerweile auch auf einen hinteren Programmplatz zwischen 22.00 und 23:00 Uhr geschoben und erhält dort nun sein Gnadenbrot. Eine 23. Staffel für den Herbst 2026 ist dort noch nicht bestellt, es besteht aber die Erwartung, dass sie kommt.
So geht es in der 22. Staffel von „Grey’s Anatomy“ los
Nach den dramatischen Ereignissen im Finale der 21. Staffel stand das Grey Sloan Memorial erneut unter Schock: Eine Geiselnahme hatte zuvor die Ärzte in Lebensgefahr gebracht, ehe Meredith Grey (Ellen Pompeo) nach der Entschärfung der Lage aushandelte, über den Sommer als Chirurgin ins Krankenhaus zurückzukehren, während sie den Großteil des Jahres weiterhin in Boston forschen und dort bei ihrer Tochter bleiben will. Parallel dazu geriet die Ehe von Owen (Kevin McKidd) und Teddy (Kim Raver) zunehmend in eine Krise, die auf eine mögliche Trennung zusteuerte.
Doch kaum hatte Meredith das Krankenhaus verlassen, folgte der nächste Schockmoment: Eine absichtlich verursachte Gasexplosion erschütterte die Operationsräume und ließ das Schicksal mehrerer Beteiligter zunächst ungeklärt …
Kommentare zu dieser Newsmeldung
User1523080 am
ist auf jedenfall besser als wieder diese amrathon programierung der vergangen jahre das hat nicht nur der seire geschadet sondern auch den quoten.....
Spooky78 (geb. 1978) am
Eine ebenso erwartbare wie sinnvolle Entscheidung des Senders, die Serie auf sixx zu verlegen. Da war sie thematisch schon immer besser aufgehoben und solange sie auch auf Joyn abrufbar ist, ist mir der Kanal für die lineare Ausstrahlung ziemlich egal. Fiktionale Formate sieht sich doch heutzutage ohnehin niemand mehr linear an. Da haben doch schon lange nur noch aktuelle bzw. Live-Formate oder Shows mit „Lagerfeuercharakter“ eine Chance.
Dotwin am
Man merkt doch inzwischen schon, dass die Serie ihren Zenit längst überschritten hat. Ich glaube, so lange wird die wohl auch nicht mehr laufen.
SerienFan_92 (geb. 1992) am
Passiert da eigentlich am Ende jeder Staffel eine Geiselnahme oder eine Explosion ?
Gefühlt schon, da würde man doch nicht mehr arbeiten wollen.