„Future Man“: Fernsehpremiere der Zeitreisecomedy der „Preacher“-Macher im Dezember

    Chaotisch-anarchischer Kampf um die Zukunft der Welt

    Bernd Krannich – 26.11.2020, 08:30 Uhr

    „Future Man“: Tiger (Eliza Coupe, l.) und Wolf (Derek Wilson, r.) führen einen anderen Krieg, als Josh Futturman (Josh Hutcherson) … 

    Die Sci-Fi-Comedy „Future Man“ kommt ins deutsche Fernsehen: Ab Mittwoch, dem 16. Dezember nimmt der Pay-TV-Sender ProSieben Fun die erste Staffel der Serie mit Doppelfolgen in seinen Comedyblock am Mittwoch auf und zeigt sie wöchentlich ab 20:15 Uhr. In den USA wurde die schräge Zeitreisecomedy von 2017 bis 2020 in drei Staffeln bei hulu gezeigt. Als Produzenten fungieren unter anderem Seth Rogen und Evan Goldberg, die auch „Preacher“ adaptiert haben. Die Deutschlandpremiere besorgte Prime Video.

    In der Serie ist Josh Futturman (Josh Hutcherson) ein im Leben erfolgloser Hausmeister in einer medizinischen Forschungseinrichtung, der nachts das Computerspiel Biotic Wars zockt. Als er das Spiel schließlich besiegt, tauchen die beiden Hauptfiguren aus dem Videospiel tatsächlich bei Josh auf.

    Die Zeitreisenden Tiger (Eliza Coupe) und Wolf (Derek Wilson) gehören zu einer Gruppe, die mit dem Computerspiel nach einem fähigen Krieger gesucht haben – dem Future Man -, der ihnen dabei hilft, in der Vergangenheit die Ursache für ihre apokalyptische Gegenwart zu eliminieren. Nicht nur Josh fühlt sich dabei an den Plot des 80er-Jahre-Films „Starfight“ erinnert – was belegt, wie wenig ernst sich die Serie zeitweise selbst nimmt und wie sehr sie sich durch die Filmgeschichte zitiert.

    In der Serie stellt sich heraus, dass die Entwicklung eines Mittels gegen Herpes dazu führen wird, dass mutierte Menschen das Ende unserer Zivilisation herbeiführen. Mehr noch: Das besagte Gegenmittel wird in der Einrichtung erfunden werden, in der Josh arbeitet – von Doctor Elias Kronish (Keith David), dem Einzigen, der dort nett zu Josh war und der nebenbei selbst an Herpes leidet. Während Tiger und Wolf kurzen Prozess mit dem Arzt machen wollen, kann Josh die beiden Zeitreisenden überreden, die Entwicklung des Heilmittels auf andere Weise zu verhindern: Er will mit den beiden noch weiter in die Vergangenheit reisen und verhindern, dass der junge Kronish sich mit Herpes ansteckt – der Arzt hatte ihm die Geschichte von der verhängnisvollen Begebenheit erzählt. Natürlich geht eine Menge schief … 

    „Future Man“ lief in den USA über drei Staffeln, wobei die finale Staffel auch vorab als Serienabschluss angelegt wurde. Insgesamt kommt die Serie dabei auf 34 Folgen (13 + 13 + 8).

    Trailer zu „Future Man“ (englisch)

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1966) am melden

      Werde ich mir anschauen die Serie :-)
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