„For All Mankind“: Apple TV+ verkündet Termin für zweite Staffel, Castveränderungen

    Ältere Schauspieler übernehmen nach Zeitsprung Rollen von Kinder-Darstellern

    Bernd Krannich – 20.11.2020, 12:39 Uhr

    „For All Mankind“: Ed und die Astronautinnen in der ersten Staffel

    Der Streaming-Dienst Apple TV+ hat den 19. Februar 2021 als weltweiten Starttermin für die zweite Staffel seiner Serie „For All Mankind“ angekündigt. Dann werden im wöchentlichen Rhythmus die zehn neuen Episoden veröffentlicht – bei der ersten Staffel hatte Apple TV+ zum Auftakt gleich die ersten drei Folgen der Staffel veröffentlicht.

    „For All Mankind“ beschäftigt sich mit einem alternativen Geschichtsverlauf, in dem die Sowjetunion – und nicht die US-Amerikaner – 1969 den Wettlauf zum Mond gewonnen hatten. In der Realität hatten die Sowjets den Mond nie erreicht, so dass das kostspielige Apollo-Programm von den Amerikanern schließlich nach 1972 aufgegeben worden war, da man den Mond zwar erreichen konnte, dabei aber nicht wirklich einen praktikablen Nutzen erringen konnte – das Apollo-Programm gilt als technisch-wirtschaftliche Ausnahmeleistung, die den Anstrengungen des Kalten Krieges entsprang und ihrer Zeit eigentlich deutlich voraus war.

    In „For All Mankind“ befinden sich die Amerikaner mit den Sowjets weiterhin im ständigen Wettstreit: In der ersten Staffel waren von beiden Seiten feste Mondbasen installiert worden, der Kampf um Wasser-Eis war zwischen einigen Astronauten eskaliert. Am Ende der ersten Staffel hatte es einen Zeitsprung gegeben, bei dem im Jahr 1983 der Start einer gewaltigen Rakete gezeigt worden war, den die Hauptfiguren Edward „Ed“ Baldwin (Joel Kinnaman) und Ehefrau Karen (Shantel VanSanten) im Fernsehen verfolgten.

    Dort macht nun die zweite Staffel weiter: In der Realität brachte das Jahr 1983 mit US-Präsident Ronald Reagan eine Verschärfung des Kalten Krieges. Damals hatte Reagan auch die Pläne für seinen „Krieg der Sterne“ SDI entwickelt. Das wird nun auch in der Serie adaptiert: In der zweiten Staffel zeigt sich das amerikanische Weltraumprogramm ebenfalls militarisiert, die einst zivile NASA ist nun eine militärische Einrichtung. Auf dem Mond konkurrieren USA und Sowjets an der Grenze zur kriegerischen Auseinandersetzung um wichtige Bodenschätze.

    Die Militarisierung der NASA soll in der neuen Staffel ein zentraler Punkt in der Geschichte diverser Charaktere sein: Mache setzen sich dafür ein, dass friedliche Weltraum-Forschung wieder mehr Gewicht erhält; andere nutzen die Veränderungen, um durch geschicktes Manövrieren ihre eigene Karriere zu fördern; und wieder andere finden sich am Brennpunkt einer Auseinandersetzung wieder, die zu einem nuklearen Krieg führen könnte.

    Neben Kinnaman und VanSanten sind weiterhin Michael Dorman (Gordo), Sarah Jones (Tracy), Wrenn Schmidt (Margo), Jodi Balfour (Ellen), Krys Marshall (Danielle) und Sonya Walger (Molly) Hauptdarsteller.

    Coral Peña ersetzt in Staffel zwei Olivia Trujillo in der Rolle als Aleida Rosales, mutmaßlich um die Alterung der mittlerweile zur brillanten Ingenieurin gewordenen jungen Frau umzusetzen. Ähnliches gilt für Gordos und Tracys Sohn Danny, der in der ersten Staffel als Kind durch Jason David porträtiert wurde, für dessen Darstellung nun aber der deutlich ältere Casey Johnson („All Rise“, „GLOW“) engagiert wurde.

    Neu im Cast ist unterdessen Cynthy Wu („American Vandal“), ein Mädchen, das Ed und Karen nach den Ereignissen der ersten Staffel mittlerweile adoptiert haben.

    Zur Erinnerung: Der bereits im vergangenen Juli veröffentlichte Trailer zur zweiten Staffel

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