„Fear the Walking Dead“: Ausblick auf Staffel 5

    Wie geht das Zombie-Spin-Off weiter?

    31.05.2019, 12:00 Uhr – Jana Bärenwaldt

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    "Fear the Walking Dead": Ausblick auf Staffel 5 – Wie geht das Zombie-Spin-Off weiter? – Bild: AMC
    Alicia (Alycia Debnam-Carey) und Morgan (Lennie James) in Staffel 5 von „Fear the Walking Dead“

    Die fünfte Staffel von „Fear the Walking Dead“ steht in den Startlöchern. Ab dem 3. Juni hat der Streaming-Dienst Prime Video wöchentlich die neuen Folgen der Zombie-Serie im Programm. Um das Gedächtnis aufzufrischen und die Wartezeit zu verkürzen, rekapitulieren wir an dieser Stelle die wichtigsten Ereignisse aus Staffel vier und fassen die bisher veröffentlichten Informationen zur neuen Staffel zusammen.

    Rückblick auf Staffel 4

    Die dritte Staffel von „Fear the Walking Dead“ endete mit der Explosion des Staudamms. Abgesehen von Madison (Kim Dickens) wurde das Schicksal aller dort versammelten Figuren offen gelassen. Statt aber dort anzusetzen, machte Staffel vier einen Zeitsprung und zeigt nur in Flashbacks, wie Madison gemeinsam mit ihren Kindern Alicia (Alycia Debnam-Carey) und Nick (Frank Dillane) sowie dessen Freundin Luciana (Danay Garcia) und Victor Strand (Colman Domingo) ein neues Zuhause in einem verlassenen Baseball-Stadion in Texas aufgebaut hat. In dem Stadion gründen sie eine Community mit neuen Mitgliedern wie z.B. der Krankenschwester June (Jenna Elfman) und der kleinen Charlie (Alexa Nisenson).

    Der Frieden währt allerdings nicht lange. Bald schon erhebt eine Gruppe namens „Vultures“ unter ihren Anführern Mel (Kevin Zegers) und Ennis (Evan Gamble) Anspruch auf das Stadion. Im Zuge der Auseinandersetzungen stellt sich heraus, dass auch Charlie eigentlich zu dieser Gruppe gehört. Ennis führt schließlich eine riesige Herde Walker zum Stadion, sodass Madison keine andere Wahl bleibt, als die Herde hinein zu locken und sich für ihre Gruppe zu opfern. Fortan müssen sich die anderen ohne sie durchschlagen und sinnen auf Rache. Als Nick in einem Wutanfall Ennis tötet, erschießt Charlie im Gegenzug Nick. Damit verliert „Fear the Walking Dead“ in kurzer Zeit zwei Hauptfiguren.

    Madison (Kim Dickens) opfert sich für ihre Familie.
    Madison (Kim Dickens) opfert sich für ihre Familie.

    Der Handlungsstrang rund ums Stadion spielt jedoch in der Vergangenheit und wird somit in Flashbacks abgehandelt. In der Gegenwart macht die Serie einen Zeitsprung nach vorn und zeigt neben dem Rachefeldzug der alten Protagonisten die Reise von Morgan Jones (Lennie James) aus „The Walking Dead“ von Alexandria nach Texas. Auf seinem Weg verbündet er sich mit dem ehemaligen Polizisten John Dorie (Garret Dillahunt) – der auf der Suche nach seiner Geliebten June ist – sowie der Journalistin Althea (Maggie Grace). Althea ist in einem mit Maschinengewehren bestückten SWAT-Truck unterwegs, um Menschen in der Apokalypse mit ihrer Video-Kamera zu interviewen.

    Im Laufe der zweiten Staffelhälfte schaffen es die Überlebenden letztendlich, ihre Differenzen beiseite zu legen und gemeinsam einigen Widrigkeiten zu trotzen. Sie treffen die Ex-Marine Sarah (Mo Collins) und ihren Adoptivbruder Wendell (Daryl Mitchell), der im Rollstuhl sitzt, und beschließen, gemeinsam weiteren Überlebenden zu helfen.

    Ausblick auf Staffel 5

    Und dies ist also die Prämisse der fünften Staffel von „Fear the Walking Dead“: Anstatt sich nur auf ihre eigene Gruppe zu konzentrieren, haben Alicia, Morgan, Strand, Luciana, John, June, Althea, Charlie, Sarah und Wendell es sich zur Aufgabe gemacht, andere Überlebende in Not zu finden und ihnen zu helfen.

    Die Mission erweist sich oft als schwieriger als gedacht.
    Die Mission erweist sich oft als schwieriger als gedacht.

    AMCs inhaltlicher Ausblick auf die fünfte Staffel: „Die Mission der Gruppe ist klar: weitere Überlebende finden und dabei helfen, das, was von der Welt übrig ist, zu einem besseren Ort zu machen. Mit hartnäckiger Überzeugung führt Morgan (Lennie James) die Gruppe mit einer Philosophie an, die aus Gutmütigkeit, Gemeinschaft und Hoffnung entspringt. Und jeder seiner Mitstreiter hofft, dass die Hilfe für andere dazu beitragen wird, frühere eigene Verfehlungen zu Sühnen. Aber Vertrauen wird in der neuen Welt nicht einfach gewährt. Ihre Mission, anderen zu helfen, wird auf den ultimativen Prüfstand gestellt, als die Gruppe in unbekanntes Territorium vorstößt – eines, das sie nicht nur zwingt, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, sondern auch ihren Ängsten. Nur durch die Auseinandersetzung mit ihren Ängsten können die Gruppenmitglieder eine neue Art zu leben finden, die sie für immer verändert zurücklässt.“

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