Elvis-Enkelin führt für Prime Video „Daisy Jones & The Six“

    Riley Keough wird für Romanadaption enorm erfolgreiche Musikerin

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 19.11.2019, 15:19 Uhr

    Riley Keough in „The Girlfriend Experience“ – Bild: Starz
    Riley Keough in „The Girlfriend Experience“

    Amazons Prime Video hat die Titeldarstellerin für seine Miniserie „Daisy Jones & The Six“ gefunden: Riley Keough. Die Enkelin von Priscilla Presley und ihrem verstorbenen Ehemann Elvis Presley schlüpft in die Rolle der Daisy Jones. Nachgezeichnet wird die Geschichte der (fiktiven) Band, ihres Aufstiegs und Falls in den 1970er Jahren.

    Das Format basiert auf dem gleichnamigen Roman von Taylor Jenkins Reid. Die Umsetzung ist als 13-teilige Miniserie anvisiert, die um extra für die Serie komponierte Musik ergänzt wird. Die Musik soll dann exklusiv beim Online-Händler verfügbar sein.

    Keough porträtiert die Frontfrau Daisy Jones. Die belebte junge Frau wird eingangs der 1970er erwachsen. Sie wuchs zwar in einem wohlhabenden Umfeld auf, im Gegenzug wurde sie jedoch von ihren egozentrischen Eltern weitgehend ignoriert. Die Singer-Songwriterin hat im Verlauf der Geschichte ihren Durchbruch, wird überregional und schließlich weltweit bekannt und erleidet dann mit ihrer Band Schiffbruch – all das vor dem Hintergrund von Los Angeles in den 1970er Jahren.

    Die auch als Produzentin sehr umtriebige Schauspielerin Reese Witherspoon hatte sich die Filmrechte an dem Roman schon gekauft, bevor dieser erschienen war – erst seit März ist das Buch käuflich erwerbbar.

    Für die Drehbuchadaption zeichnen Scott Neustadter und Michael H. Weber verantwortlich, die zuletzt für „The Disaster Artist“ eine Oscar-Nominierung erhielten und hier auch als Showrunner fungieren. Als Regisseurin für den Serienauftakt wurde die Neuseeländerin Niki Caro („Whale Rider“; Serienpilot zu „Anne with an E“) angeworben.

    Riley Keough ist die Tochter von Presley-Tochter Lisa Marie und deren erstem Ehemann, Danny Keough. 2010 begann die damals 21-jährige Riley ihre Filmkarriere in „The Runaways“. Weitere Wegstationen waren die erste Staffel der Starz-Serie „The Girlfriend Experience“, „Magic Mike“, „Mad Max: Fury Road“ und „The House That Jack Built“.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Leider gibt es viel zu wenig nicht dokumentarische Musik Filme und Serien. August Rush/Der Klang des Herzens ist mein Lieblingsfilm. Burlesque ist sehr gut. Und dann geht noch Be Cool ein bisschen in die Richtung und ist ganz nett. Danach wird es schon dünner. Sehr schade. Deshalb hoffe ich mal dass mich diese Serie etwas anspricht, wobei die Zeit und Richtung nicht unbedingt mein Favorit ist.
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