„DSDS“: Ex-Finalist zurück in den Top 11, bekanntes RTL-Gesicht moderiert die Live-Shows

Castingshow bewegt sich mit großen Schritten auf das Finale zu

Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier – 22.04.2026, 15:52 Uhr

"DSDS": Ex-Finalist zurück in den Top 11, bekanntes RTL-Gesicht moderiert die Live-Shows – Castingshow bewegt sich mit großen Schritten auf das Finale zu – Bild: RTL

Gefühlt hat die aktuelle Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ gerade erst begonnen, doch aufgrund der Kürzung des Folgenumfangs bewegt sich die RTL-Castingshow schon jetzt mit großen Schritten auf das Finale zu. Gestern lief bereits die erste von zwei Recall-Folgen – und am kommenden Dienstag, den 28. April steht ab 20:15 Uhr schon die erste von insgesamt drei Live-Shows auf dem Programm. Der Kölner Sender verkündete nun, wer durch die Moderation der Schlussphase von „DSDS“ übernehmen wird: Laura Wontorra.

Es handelt sich hierbei um ein vertrautes Gesicht der RTL-Sendergruppe, schließlich führt Laura Wontorra schon seit vielen Jahren durch die Shows „Ninja Warrior Germany“ und „Grill den Henssler“. Auch bei „DSDS“ ist sie inzwischen eine Konstante: Schon bei den zurückliegenden Staffeln 20 und 21 war sie für die Live-Shows bzw. des Live-Finals als Moderatorin im Einsatz.

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Die ersten beiden Live-Shows finden am 28. April sowie am 2. Mai statt, bevor am 9. Mai im großen Finale der diesjährige Gewinner bzw. die diesjährige Gewinnerin ermittelt wird. Gesendet werden die jeweils dreieinhalbstündigen Live-Shows aus den MMC Studios in Köln – und ein Stück weit besinnt sich „DSDS“ dabei auch auf seine Wurzeln mit den sogenannten Motto-Shows. So wird die erste Live-Show unter dem Motto „Frühlingsgefühle“ stehen. Darin tritt die Top 11 der Kandidaten nach dem Recall erstmals auf die große Bühne. Vor einem Live-Publikum stellen sie ihr Gesangstalent unter Beweis und stellen sich dem Urteil der Jury, die in diesem Jahr aus Pop-Titan Dieter Bohlen, Partyschlager-Star Isi Glück und Rapper Bushido besteht. Wer weiterkommt, liegt allerdings allein in den Händen der Zuschauer, die per Telefon-Voting für ihren Favoriten abstimmen können.

Rückkehr nach 16 Jahren: Menowin Fröhlich zieht in die Live-Shows ein

Die Top 11 mit Menowin Fröhlich (oben rechts) RTL

Unter den Top 11 befindet sich auch ein alter Bekannter: Menowin Fröhlich, der Zweitplatzierte der siebten „DSDS“-Staffel aus dem Jahr 2010, der eine zweite Chance erhält. Eigentlich begleitete er seine Tochter Jiepen zum Casting, doch dann rief Dieter Bohlen Menowin zu sich und gab ihm die Möglichkeit, sich selbst noch einmal zu beweisen. Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil es bei „DSDS“ eigentlich die Regel gibt, dass ehemalige Top-10-Kandidaten nicht erneut antreten dürfen, doch für Menowin wurde eine Ausnahme gemacht. Er stimmte „I Just Called to Say I Love You“ von Stevie Wonder an – jenen Song, den er vor 16 Jahren bei seinem allerersten Jury-Auftritt zum Besten gab. Der inzwischen 38-Jährige überzeugte den Pop-Titan, erhielt von ihm ein Direct-to-Recall-Ticket und ist nun tatsächlich Teil der Top 11. Damit nicht genug: Schon jetzt kündigt RTL aus gegebenem Anlass einen besonderen Gast an: Mehrzad Marashi, der sich 2010 gegen Menowin Fröhlich als Sieger durchsetzen konnte, wird in der Live-Show am 28. April ebenfalls dabei sein.

Eine geballte Ladung „DSDS“-Content erhalten die Fans ab heute auf RTL+: In dem neuen Ableger „Deutschland sucht den Superstar – Die Reality“ werden die Casting-Teilnehmer in ihrem WG-Alltag begleitet. Neben Gesang sollen dabei Tanz, Performance und Bühnenpräsenz auf dem Trainingsplan stehen – unterstützt von erfahrenen Coaches und Mentoren. Bis zur ersten Live-Show erscheint täglich eine neue Folge auf dem Streamingdienst. Drei weitere Ausgaben sind für den 30. April sowie für den 1. und 4. Mai angekündigt.

Quotentechnisch läuft es für die aktuelle „DSDS“-Staffel mittelprächtig. So erreichten mehrere Folgen Marktanteile von mehr als 11 Prozent in der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Ein paar Mal wurde jedoch die Zweistelligkeit verfehlt – auch die erste Recall-Folge kam gestern nur auf 9,2 Prozent. Besser sieht es beim Blick auf das Geamtpublikum aus, wo „DSDS“ zuletzt 1,52 Millionen Zuschauer erreichte. Die Castingshow spricht also interessanterweise inzwischen vor allem ein eher älteres Publikum an.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Dieses Format wirkt inzwischen auch wie so ein alterschwacher Patient, der eigentlich schon so gut wie tot ist, aber immer noch atmet und den man mit allen Mitteln künstlich am Leben zu erhalten versucht.

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