Der Cast von „Miss Sophie“: (v. l.) Moritz Bleibtreu, Frederick Lau, Alicia von Rittberg, Jacob Matschenz, Kostja Ullmann und Christoph Schechinger
Bild: Prime Video/Frédéric Batier
Am 22. Dezember veröffentlicht Amazon Prime Video die sechsteilige Prequel-Serie „Miss Sophie – Same Procedure as Every Year“. Die will erzählen, wie es dazu gekommen ist, dass Protagonisten Miss Sophie an ihrem 90. Geburtstag mit Butler James the same procedure as every year durchführt – dargestellt im Kult-Sketch „Dinner for One“.
Dazu hat Prime Video nun einen Trailer veröffentlicht – der einmal mehr die Frage aufwirft, ob dieses Prequel wirklich nötig gewesen ist. Ob die Miniserie Stehkraft haben wird – oder über den Tigerkopf geradewegs ins Vergessen stolpert -, wird nur die Zeit zeigen.
Die Handlung von „Miss Sophie“ setzt in England Anfang des 20. Jahrhunderts ein: Die junge Miss Sophie ist einer finanziellen Notlage und hat einen klaren Plan, um dort wieder herauszukommen: reich heiraten.
Sie beschließt dazu, eine Reihe von Heiratskandidaten in ihren Landsitz in der Nähe von Eastbourne einzuladen, die um ihre Hand kämpfen sollen. Doch bevor sie überhaupt eine Auswahl treffen kann, wird einer der Herren ermordet aufgefunden. Sophie verschleppt daraufhin die Wahl des Ehepartners und verwickelt die Junggesellen zu aberwitzigen Wettkämpfen um ihr Herz – gleichzeitig versucht sie heimlich, den Mörder zu finden. Stets ihr zur Seite steht dabei Butler James – und es entwickelt sich eine zarte, doch unmöglich scheinende Romanze.
Die sechsteilige Serie basiert auf der Buchvorlage „Dinner for One – Killer for Five: Der 90. Geburtstag und was wirklich geschah“ von Michael Koglin. Produziert wurde die Serie von UFA Fiction im Auftrag von Amazon MGM Studios.
Weltpremiere feierte „Miss Sophie“ Ende Juni auf dem 42. Filmfest München. Nach der Präsentation der ersten drei Folgen bezweifelte schon damals zumindest unser Kritiker Christopher Diekhaus, ob es diese Prequel-Serie zum Kultsketch wirklich gebraucht hätte (fernsehserien.de berichtete).
Kommentare zu dieser Newsmeldung
claridge (geb. 1956) am
Oha! Läuft das wieder einmal wie nur allzu oft nach dem Motto: "Schlimmer geht immer?". Der Trailer läßt es jedenfalls vermuten. Dazu noch diese Aussprache, dieses eigenartige hektische Hecheln beim Sprechen, dazu eine seltsame Betonung der Worte die dem Verstehen entgegen steht. Offensichtlich haben alle Beteiligten vom Original nichts, aber auch garnichts gelernt. Ich jedenfalls brauch so etwas nicht!
Torsten S am
Kann damit nichts anfangen und interessiert mich auch überhaupt nicht. Das Deutschland immer an solchen Sachen rumpfuschen muss. Schon das "Remake" von Otto war dämlich und brauchte kein Mensch.