„Die Schlange“: Netflix-Thriller mit Jenna Coleman und Tahar Rahim startet bei Netflix

    Historisches Katz-und-Maus-Spiel in Südostasien

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 01.04.2021, 17:30 Uhr (erstmals veröffentlicht am 05.03.2021)

    „The Serpent“ startet als „Die Schlange“ im April bei Netflix – Bild: BBC One
    „The Serpent“ startet als „Die Schlange“ im April bei Netflix

    Am heutigen Freitag, 2. April 2021, startet der historische Thriller „Die Schlange“ bei Netflix. Die Miniserie, die in Koproduktion mit der BBC unter dem Originaltitel „The Serpent“ entstand, basiert auf wahren Begebenheiten und zählt Tahar Rahim („The Looming Tower“, „Der Mauretanier“), „Victoria“-Star Jenna Coleman und Billy Howle („MotherFatherSon“) zu den Hauptdarstellern.

    Trailer zu „Die Schlange“ (Synchronfassung)

    „The Serpent“ rekonstruiert einen realen Fall, der Mitte der 1970er Jahre für Aufsehen sorgte. Damals wurden 20 junge Menschen aus dem Westen bei ihren Reisen durch Indien, Thailand und Nepal ermordet – als Rucksacktouristen waren sie zumeist dem sogenannten Hippie-Trail gefolgt, wobei die Improvisation der Reise eines der Hauptmerkmale war. Daher war es damals schwierig gewesen, dem Fall überhaupt auf die Spur zu kommen.

    Als Hauptverdächtiger der Tat galt damals der Verwandlungskünstler, Betrüger, Dieb und Psychopath Charles Sobhraj (Rahim), der Mitte der 70er Jahre zum meistgesuchten Mann von Interpol wurde: Auf drei verschiedenen Kontinenten existierten Haftbefehle gegen ihn. An seiner Seite: seine Freundin und Komplizin Marie-Andrée Leclerc (Coleman).

    In Bangkok wird schließlich der junge, holländische Diplomat Herman Knippenberg (Howle) auf der Suche nach zwei Verschollenen in das kriminelle Netz von Sobhraj verstrickt. Dies setzt ein dramatisches Katz-und Maus-Spiel zwischen diesen beiden vollkommen unterschiedlichen Männern in Gang, das sie durch Asien führen wird.

    In weiteren Hauptrollen sind Ellie Bamber, Amesh Edireweera, Mathilde Warnier, Grégoire Isvarine und Tim McInnerny zu sehen.

    Unser Reviewer Marcus Kirzynowski resümierte anlässlich der Weltpremiere, dass sich handwerklich an der Inszenierung nichts bemängeln lässt und lobt die Erzählweise auf zwei Zeitebenen sowie die gelungene musikalische Untermalung. Allerdings bleibe die Serie darunter blass, da in dieser Nacherzählung historischer Ereignisse die eigentlich faszinierende Titelfigur keinerlei psychologische Entwicklung durchmache (Zur vollständigen Kritik).

    Entwickelt wurde die Miniserie von Regisseur Tom Shankland und Richard Warlow, der gemeinsam mit Toby Finlay für die Drehbücher verantwortlich zeichnet. Hergestellt wird „The Serpent“ von der ITV-Tochter Mammoth Screen. Die Weltpremiere hatte die Serie ab Januar im Vereinigten Königreich.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen