„Die Puppenspieler“: Drehstart für historischen ARD-Zweiteiler

    Herbert Knaup als intriganter Kaufmann Jakob Fugger

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 19.05.2015, 12:25 Uhr

    „Der Puppenspieler“ – Bild: ARD Degeto/Raphael Wüstner
    „Der Puppenspieler“

    In der Nähe von Prag laufen derzeit die Dreharbeiten zu einem neuen Historien-Zweiteiler der ARD. „Der Puppenspieler“ basiert auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Tanja Kinkel und spielt im Europa der Renaissance. Herbert Knaup spielt darin Jakob Fugger, Samuel Schneider seinen Zögling Richard.

    Die Handlung beginnt im Jahr 1484, an der Schwelle zur Renaissance. Zwar gibt es große wissenschaftliche und künstlerische Fortschritte, doch noch immer ist Europa von Kriegen, Kreuzzügen und der Inquisition gezeichnet. Der Klosterschüler Richard (Schneider) muss miterleben, wie seine Mutter von dem Inquisitor Heinrich Institoris (Philipp Moog) willkürlich der Hexerei beschuldigt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird.

    Richard wird durch den Augsburger Kaufmann Jakob Fugger (Knaup) vor der Verfolgung gerettet. Er nimmt ihn bei sich auf und zeigt ihm eine Alternative zu kurzsichtiger Rache: Er bringt ihm bei, Fäden im Hintergrund zu ziehen, Menschen wie Spielfiguren auf einem Schachbrett zu betrachten. So beabsichtigt Fugger, die bevorstehende Papstwahl in Rom zu beeinflussen, um sein eigenes Vermögen zu sichern. Doch auch die Familie der Medici verfolgt ähnliche Pläne. Ein dramatisches Intrigenspiel beginnt.

    Regie führt Rainer Kaufmann („Operation Zucker“), die Drehbuch-Adaption stammt von Kathrin Richter und Jürgen Schlagenhof. Produziert wird „Die Puppenspieler“ von Ziegler Film, der Mia Film Prag, dem BR, NDR und von ARD Degeto. In weiteren Hauptrollen sind Sascha Alexander Gersak, Helen Woigk, Rainer Bock, Jan Messutat und Ulrich Matthes als Kardinal Borgia zu sehen.

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