„Die Krankenschwestern“: Das Erste mit weiterem „In aller Freundschaft“-Spin-Off

    Testballon um junges Pflegepersonal in neuer Klinik

    "Die Krankenschwestern": Das Erste mit weiterem "In aller Freundschaft"-Spin-Off – Testballon um junges Pflegepersonal in neuer Klinik – Bild: MDR
    „In aller Freundschaft“

    Das Erste versucht aus seiner erfolgreichen Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ noch mehr Kapital zu schlagen: Nach dem Ableger „Die jungen Ärzte“ und zahlreichen Crossovern wie zuletzt mit der „Lindenstraße“ soll im Herbst dieses Jahres ein weiteres Spin-Off mit dem Namen „In aller Freundschaft – Die Krankenschwestern“ starten. Das berichtet DWDL unter Berufung auf den Sender.

    Wie der Name schon sagt geht es in dem neuen Ableger um Pflegepersonal, also Krankenschwestern, aber auch die Krankenpfleger. Insbesondere soll es dabei um solche gehen, die sich gerade in der Ausbildung befinden. Wie die beiden anderen TV-Serien des Franchises wird es wieder um einen Mix aus den Herausforderung des Arbeitsalltags gehen, kombiniert mit den Verhältnissen der Kollegen am Handlungsort Volkmann-Klinik in Halle/Saale in Sachsen-Anhalt.

    Zunächst wurden acht Folgen bestellt, die von der Saxonia Media realisiert werden. Die Verantwortung im Verbund der ARD hat der MDR, wie bei den anderen „In aller Freundschaft“-Serien auch. Die Ausstrahlung soll dann im Herbst auf dem Sendeplatz der „Jungen Ärzte“ erfolgen, also am Donnerstagvorabend.

    Seit 1998 strahlt die ARD in bisher 21 Staffeln „In aller Freundschaft“ aus, das sich um die Emotionen dreht, die sich zwischen Notaufnahme, Intensivstation, Ärztezimmer und Cafeteria der „Sachsenklinik“ abspielen. 2015 folgte dann das am Vorabend programmierte Spin-Off „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“, das es mittlerweile auf vier Staffeln bringt. Ende 2017 versuchte sich der MDR an der Webserie „In aller Freundschaft – Nachts in der Sachsenklinik“. Dazu kamen über die Jahre zahlreiche Crossover, unter anderem mit „Marienhof“ und „Verbotene Liebe“, aber auch mit „Tierärztin Dr. Mertens“ und „Schloss Einstein“.

    05.04.2018, 09:04 Uhr – Bernd Krannich/fernsehserien.de

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • haschiba (geb. 1951) am 06.04.2018 13:54

      "Die Ausstrahlung soll dann im Herbst auf dem Sendeplatz der "Jungen Ärzte" erfolgen, also am Donnerstagvorabend."
      Bedeutet dies, dass die "Jungen Ärzte" dann nicht mehr ausgestrahlt werden, die Serie also nicht fortgesetzt wird?
        hier antworten
      • Hitparadenfan am 06.04.2018 13:32 via tvforen.de

        2019 folgt dann als weiterer Ableger: "In aller Freundschaft - Das Empfangspersonal" und "In aller Freundschaft - Das Küchenpersonal"
        • musikrob2806 am 06.04.2018 15:02 via tvforen.de

          ..und ''In aller Freundschaft- Die Rettungswagenfahrer''
        • Nicole (Nicko) am 06.04.2018 15:17 via tvforen.de

          musikrob2806 schrieb: ------------------------------------------------------- > ..und ''In aller Freundschaft- Die > Rettungswagenfahrer'' Ha, und so wie ich mich kenne, würde mir das sogar gefallen! :-)
        • Sir Hilary am 06.04.2018 17:27 via tvforen.de

          Letzteres klingt nach Adrenalin ;-)
        • Dustin am 06.04.2018 17:37 via tvforen.de

          Hitparadenfan schrieb: ------------------------------------------------------- > 2019 folgt dann als weiterer Ableger: "In aller > Freundschaft - Das Empfangspersonal" und "In aller > Freundschaft - Das Küchenpersonal" Mit dem Unterschied das Krankenpflege ein medizinischer Beruf ist, es als Ableger einer Arztserie also durchaus Sinn macht. Fairerweise muss man sagen das Pflegekräfte im TV in der Regel ja nur als Essensverteiler, Arzthelfer und Beziehungsproblemlöser für Patienten dargestellt werden, von daher verständlich das sie mit "Empfangspersonal" auf eine Stufe gestellt werden. Ohne die jetzt abwerten zu wollen, aber für den Empfang braucht man keine Ausbildung und man bringt auch niemanden um wenn man nicht weiß was man tut. Ich glaube vielen ist gar nicht bewusst das Krankenpflege ein enorm wichtiger, verantwortungsvoller und vor allem eigenständiger Beruf ist, nicht Anhängsel von Ärzten. Was aber gar nicht geht ist der Serientitel, wenn es um Auszubildende geht dann sind das keine examinierten Pflegekräfte, die dürfen die Berufsbezeichnung nicht führen und nach dem aktuellen Krankenpflegegesetz gibt es die Berufsbezeichnung "Krankenschwester" nicht mehr, wer nach dem aktuellen Gesetz die Ausbildung macht wird "Gesundheits- und Krankenpflegerin/pfleger", ist als Serientitel vielleicht etwas umständlich, aber wenn es schon im Krankenhaus spielt, sollte man wenigstens falsche Begriffe vermeiden. Außerdem hoffe ich das man die Auszubildenden auch mal in der Schule sieht, wo sie ca. die Hälfte der Ausbildungszeit verbringen und u.a. tatsächlich sowas wie Anatomie, Pharmakologie, Medizinrecht etc. lernen und nicht Kaffee kochen, Beziehungen kitten und "Ja, Herr Doktor" sagen. Und wenn sie auf Station sind dann bitte nicht ständig auf derselben, Auszubildende rotieren durch die Abteilungen. Wird alles nicht passieren, ist mir schon klar, Krankenhausserien sind zu 90% unrealistische Grütze, aber es wäre schön wenn es wenigstens mal Ansätze gäbe Pflege halbwegs realistisch darzustellen.
        • Sir Hilary am 06.04.2018 18:24 via tvforen.de

          Dustin, Du hast schon vollkommen recht , aber es ginge wohl eher darum , das nach dem Spin off noch ein Spin off kommt usw.
        • Nicole (Nicko) am 06.04.2018 18:47 via tvforen.de

          Dustin schrieb: ------------------------------------------------------- Ich habs jetzt mal nicht kopiert, denn ich gebe Dir mit allem was Du geschrieben hast Recht mit einem "Aber"! ;-) Mir ist schon klar, dass die Krankenhausserien, ob nun in aller Freundschaft ,Schwester Betty oder wie all die anderen Serien heißen, nichts mit dem realen Beruf vergleichbar sind. In erster Linie will ich als Zuschauer ja unterhalten werden. Gelingt es Dr. Prof. xyz den schwer verunfallten Patienten erfolgreich zu operieren und gelingt es dann der taffen Schwester xyz den schwer an Depressionen leidenden Patienten neuen Lebensmut zu geben, usw. Am Ende fast jeder Serie gelingt dem Arzt dass fast unmögliche und auch die Schwester steht meistens als strahlende Siegerin da. So sind die Serien und so mag ich es auch. Das dass jetzt mit dem realen Beruf nichts zu tun hat, so blond kann ich gar nicht sein, um das zu glauben. :-) Aber dass was Du geschrieben hast, dass unterschriebe ich sofort!
        • Dustin am 06.04.2018 23:56 via tvforen.de

          Nicole (Nicko) schrieb: ------------------------------------------------------- > Dustin schrieb: > -------------------------------------------------- > ----- > > > Ich habs jetzt mal nicht kopiert, denn ich gebe > Dir mit allem was Du geschrieben hast Recht mit > einem "Aber"! ;-) > > Mir ist schon klar, dass die Krankenhausserien, ob > nun in aller Freundschaft ,Schwester Betty oder > wie all die anderen Serien heißen, nichts mit dem > realen Beruf vergleichbar sind. > > In erster Linie will ich als Zuschauer ja > unterhalten werden. Gelingt es Dr. Prof. xyz den > schwer verunfallten Patienten erfolgreich zu > operieren und gelingt es dann der taffen Schwester > xyz den schwer an Depressionen leidenden Patienten > neuen Lebensmut zu geben, usw. Am Ende fast jeder > Serie gelingt dem Arzt dass fast unmögliche und > auch die Schwester steht meistens als strahlende > Siegerin da. > So sind die Serien und so mag ich es auch. > Das dass jetzt mit dem realen Beruf nichts zu tun > hat, so blond kann ich gar nicht sein, um das zu > glauben. :-) > > Aber dass was Du geschrieben hast, dass > unterschriebe ich sofort! Du hast Recht das eine Serie unterhaltsam sein muss und deshalb nicht absolut realistisch sein kann, so eine Krankenhausserie wäre recht langweilig genau wie ein realistischer Krimi, viel Routine und oft dasselbe, will auf Dauer keiner sehen. Serien sind also immer etwas überzogen, mit spannenderen Szenarien etc., aber jetzt kommt mein "Aber!". ;) Ärzte praktizieren trotz allem TV Drama immer noch Medizin, untersuchen, stellen Diagnosen, operieren, was auch immer. Wie oft sieht man Pflegekräfte tatsächlich pflegerisch arbeiten? Das ist es was mich am meisten nervt, zusätzlich können die Autoren die Charaktere alles machen lassen, kein Problem solange die eigentlichen Aufgaben nicht völlig untergehen.
        • Thinkerbelle am 07.04.2018 03:33 via tvforen.de

          Dustin schrieb: - > Was aber gar nicht geht ist der Serientitel, wenn > es um Auszubildende geht dann sind das keine > examinierten Pflegekräfte, die dürfen die > Berufsbezeichnung nicht führen und nach dem > aktuellen Krankenpflegegesetz gibt es die > Berufsbezeichnung "Krankenschwester" nicht mehr, > wer nach dem aktuellen Gesetz die Ausbildung macht > wird "Gesundheits- und Krankenpflegerin/pfleger", > ist als Serientitel vielleicht etwas umständlich, > aber wenn es schon im Krankenhaus spielt, sollte > man wenigstens falsche Begriffe vermeiden. Aber wer benutzt denn diesen Ausdruck? Die Patienten sagen trotzdem alle noch "Krankenschwester". Wahrscheinlich auch zu den Azubis. Mit einem Titel, der sich dermaßen bürokratisch anhört wie "Gesundheits- und Krankenpflegerin/pfleger" wird man niemanden für eine Unterhaltungsserie begeistern. Da werden die Zuschauer eher meinen, das wäre ne Doku. Aber ansonsten stimme ich dir auch zu. Und die Rotation durch die Abteilungen stelle ich mir abwechslungsreich vor - das hat Unterhaltungspotential. Das könnte ich mir daher gut vorstellen.
        • Dustin am 07.04.2018 13:15 via tvforen.de

          Thinkerbelle schrieb: ------------------------------------------------------- > > Aber wer benutzt denn diesen Ausdruck? Die > Patienten sagen trotzdem alle noch > "Krankenschwester". Wahrscheinlich auch zu den > Azubis. Was Patienten sagen ist eine Sache, aber eine TV Serie sollte es nicht noch weiter propagieren. Generell sollten Pflegekräfte mit Frau/Herr Nachname angesprochen werden und nicht mit Vornamen, aber das mit Vornamen vorgestelle muss man erstmal aus den Köpfen der Pflege selbst rausbekommen. Die Pflege setzt sich selbst herab indem sie sich mit Vornamen ansprechen lässt, das ist eigentlich ein Unding. > Mit einem Titel, der sich dermaßen > bürokratisch anhört wie "Gesundheits- und > Krankenpflegerin/pfleger" wird man niemanden für > eine Unterhaltungsserie begeistern. Da werden die > Zuschauer eher meinen, das wäre ne Doku. Schon richtig, aber warum dann nicht "Die Krankenpflege" als Kurzform? Oder warum nicht was ganz anderes? Ich möchte einfach gern von falscher Terminologie wegkommen. > Aber ansonsten stimme ich dir auch zu. > Und die Rotation durch die Abteilungen stelle ich > mir abwechslungsreich vor - das hat > Unterhaltungspotential. Das könnte ich mir daher > gut vorstellen. Vor allem könnte man da auch Funktionsbereiche zeigen, OPs (nicht nur während der OP, sondern das ganze drumherum), Polikliniken etc.

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