„Die Heiland: Wir sind Anwalt“: Starttermin für zweite Staffel mit neuer Hauptdarstellerin

    Christina Athenstädt als Nachfolgerin für verstorbene Lisa Martinek

    Glenn Riedmeier – 20.02.2020, 17:47 Uhr

    Christina Athenstädt

    Am 28. Juni 2019 ist die Schauspielerin Lisa Martinek im Alter von nur 47 Jahren verstorben. Eine ihrer letzten Hauptrollen war die der blinden Anwältin Romy Heiland in der Serie „Die Heiland: Wir sind Anwalt“, deren erste Staffel im Herbst 2018 zu sehen war. Die ARD entschied sich, die Serie mit einer neuen Hauptdarstellerin fortzusetzen. Christina Athenstädt verkörpert fortan die Hauptfigur. Jetzt steht auch der Ausstrahlungsstart der zweiten Staffel fest: Sechs neue Folgen werden ab dem 28. April dienstags um 20:15 Uhr im Ersten gezeigt.

    Die neuen Fälle fordern Romy Heiland und ihre Assistentin Ada Holländer (Anna Fischer) auf ungewöhnliche Art und Weise heraus. So geht es unter anderem um einen Mann, der im Wald lebt und angeblich wildert, eine Soldatin, die einen Diensthund der Bundeswehr klaut, und die Witwe eines Diplomaten, die der Hehlerei bezichtigt wird.

    Doch nicht nur die Fälle an sich werden zur Geduldsprobe: Romy geht es auf die Nerven, dass Ada immer noch zu spät kommt und sich bei Mandantengesprächen ständig einmischt. Doch als Ada spontan drei Wochen Urlaub nehmen will, wird Romy klar, wie sehr sie inzwischen auf sie angewiesen ist. Daher schlägt sie ihr vor, sie zur Rechtsanwaltsfachangestellten auszubilden. Für Ada ein völlig neuer Gedanke. Wird sie das Durchhaltevermögen und die nötige Disziplin dafür aufbringen? Und ist sich Romy bewusst, was sie Ada, aber auch sich selbst durch die Ausbildung zumutet?

    Auf Anraten ihrer Mutter Karin (Peggy Lukac) beschließt Romy, wieder unter Menschen zu gehen und besucht einen Tanzkurs. Als Partner wird ihr ausgerechnet der Staatsanwalt Rudi IIlić (Aleksandar Jovanovic) zugeteilt. Bei Gericht hat der ehrgeizige Kollege allem Anschein nach eine große Freude daran, sie herauszufordern und sich mit Romy rhetorisch wie argumentativ zu messen.

    „Die Heiland“ basiert auf einem realen Vorbild, der Berlinerin Pamela Pabst, Deutschlands erster blinder Strafverteidigerin. Sie stand Christina Athenstädt bei der Vorbereitung für die Rolle zur Seite. Athenstädt, die auch in „Familie Dr. Kleist“ in einer Hauptrolle zu sehen ist, hat laut Senderangaben „die Redaktion und Produktion mit ihrer Anlage der Figur, ihrem präzisen, facettenreichen und schnörkellosen Spiel, nachhaltig beeindruckt und überzeugt“ und verfüge über die „schauspielerische Qualität und emotionale Tiefe, nach der die Rolle verlangt“.

    In weiteren Rollen sind Rüdiger Kuhlbrodt, Peter Fieseler, Tim Kalkhof und Rolf Kanies zu sehen. Die Drehbücher verfassten Andreas Fuhrmann und Oliver Philipp (Headautoren), Stefan Barth, Catrin Lüth, Aglef Püschel, Oke Stielow, Anne Rabe und Tamara Sanio. Produzentinnen sind Nina Viktoria Philipp und Alicia Remirez. Regie führten Oliver Dommenget und Christoph Schnee.

    Bei der sechsteiligen ersten Staffel waren im Schnitt 4,25 Millionen Zuschauer dabei, die für überdurchschnittliche 14,7 Prozent beim Gesamtpublikum sorgten.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen