Deutschlandpremiere von „American Crime Story“ im Januar bei Sky

    Neunfacher Emmy-Gewinner kommt erst später zu Netflix

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 08.11.2016, 17:11 Uhr

    „American Crime Story“: The People v. O.J. Simpson – Bild: FX Networks
    „American Crime Story“: The People v. O.J. Simpson

    Amerikanische Berichte, nach denen sich Netflix weltweit die Premierenrechte an Emmy-Abräumer „American Crime Story“ gesichert habe (fernsehserien.de berichtete), haben sich als fälschlich erwiesen. Zumindest in Deutschland gilt das nicht, sondern „American Crime Story“ soll im Januar bei Sky Atlantic HD laufen. Das berichtet Serienjunkies unter Berufung auf den Pay-TV-Anbieter. Daneben kann Sky die Serie dann über seine Digital-Kanäle Sky on Demand, Sky Go und Sky Online zeigen. Netflix soll demnach erst mit 12 Monaten Verzug zum Zug kommen dürfen. Einen exakten Starttermin von „ACS“ bei Sky gibt es noch nicht.

    „American Crime Story“ ist eine weitere Anthologie-Serie von Ryan Murphy, der auch hinter „American Horror Story“ steht. In der Auftaktstaffel geht es in zehn Folgen unter dem Titel „The People v. O. J. Simpson“ um den Mordprozess gegen den amerikanischen Football-Star O.J. Simpson, der durch Auftritte in den „Die nackte Kanone“-Filmen auch hierzulande nicht unbekannt war. Seine Ex-Frau Nicole Brown-Simpson und der eher unbeteiligte Kellner Ronald Goldman waren auf Brown-Simpsons Grundstück durch Messerstiche getötet worden. In einem aufsehenerregenden Strafprozess wurde Simpson in der Folge nicht schuldig gesprochen.

    Die Serienstaffel blickt hinter die Kulissen des Verfahrens, wobei die Frage im Zentrum steht, wie es zu dem Urteil kam, obwohl die Beweislast gegen Simpson von außen immens erschien.

    Hauptrollen haben unter anderem Cuba Gooding jr., David Schwimmer, Evan Handler, John Travolta, Jordana Brewster, Malcolm-Jamal Warner, Nathan Lane, Sarah Paulson, Selma Blair, Steven Pasquale, Bruce Greenwood, Cheryl Ladd und Courtney B. Vance.

    Bei der diesjährigen Emmy-Verleihung konnte das als Mini-Serie gestartete Format hinter „Game of Thrones“ den zweiten Rang belegen und gewann neun Emmys – darunter als beste Mini-Serie sowie für Sarah Paulson als beste Hauptdarstellerin und Courtney B. Vance als besten Hauptdarsteller.

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