Der „Eurovision Song Contest“ kommt erstmals nach Rotterdam

    Austragungsort und Termine für 2020 bekanntgegeben

    Lukas Respondek
    Lukas Respondek – 30.08.2019, 12:37 Uhr

    Der „Eurovision Song Contest 2020“ in Rotterdam – Bild: Eurovision/YouTube
    Der „Eurovision Song Contest 2020“ in Rotterdam

    Nachdem Duncan Laurence („Arcade“) im Mai den „Eurovision Song Contest“ für die Niederlande gewonnen hat, galt es, einen Austragungsort für den internationalen Musikwettbewerb zu finden. Wie der amtierende Sieger am Mittag im niederländischen Fernsehen bekanntgab, konnte sich Rotterdam unter den Bewerberstädten durchsetzen. Dort werden die Halbfinals am 12. und 14. Mai 2020 stattfinden. Das Finale folgt dann am Samstag, dem 16. Mai 2020.

    Als Veranstaltungsort ausgewählt wurde die Mehrzweckhalle „Ahoy Rotterdam“, die in ihrer „Ahoy Arena“ mehr als 10.000 Zuschauer willkommen heißen kann. In der Halle fanden in der Vergangenheit bereits große Musikshows statt, etwa der „Junior Eurovision Song Contest 2007“ oder die „MTV Europe Music Awards 1997“. Rotterdam erfülle nach Ansicht der Verantwortlichen alle Voraussetzungen, um drei große Liveshows zu veranstalten.

    Mit der Wahl Rotterdams als Austragungsort ging der einzig verbliebene Mitbewerber Maastricht leer aus. Zuvor waren bereits Bewerbungen einiger anderer Städte im Gespräch. Fehlende Dächer und bereits belegte Hallen waren zwei der Gründe, die zurückgezogene Bewerbungen etwa der Städte Den Haag und Amsterdam zur Folge hatten. Zuletzt fand der Grand Prix 1980 in den Niederlanden statt, als Den Haag den Wettbewerb veranstaltete, um die israelische Sendeanstalt nach ihrem zweiten Sieg in Folge zu entlasten.

    Zwischenzeitlich wurden auch die Regisseure des nächsten „ESC“ bekanntgegeben: Mit Marnix Kaart und Marc Pos werden zwei erfahrene Fernsehmacher Regie führen. So verantwortete Kaart bereits die Regie in den niederländischen Ausgaben vom „Supertalent“ und von „Dancing on Ice“, während Pos Showformate wie die niederländischen Versionen von „X Factor“ und „Deutschland sucht den Superstar“ mitgestaltete.

    Welchen Künstler mit welchem Song Deutschland auf die nicht allzu lange Reise nach Rotterdam schicken wird, wird sich in einem Vorentscheid klären, dessen Konzept der ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber nach dem enttäuschenden vorletzten Platz in Israel überdenken möchte. Derweil entschieden sich sowohl der ORF als auch der Schweizer Rundfunk, dass sie wie bereits in diesem Jahr bei internen Auswahlverfahren bleiben. Für die Schweiz wurde daraus mit „DSDS“-Sieger Luca Hänni ein großer Erfolg – der österreichische Beitrag schaffte es dagegen nicht einmal ins Finale.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Waren in Rotterdam nicht auch die MTV EMA 2016?
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        dieses "siegerlied", ist mir das irgendwie entgangen?
        also, wenn so was beim ESC siegt, dann: gute nacht!
        wie unfassbar MUSIKALISCH SCHLECHT kann denn der esc noch werden?
        na ja, israel war schon der letzte dreck, ums mal vorsichtig auszudrücken.

        aber das!?!
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          Er is heerlijke mayonaise ;-)

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