„Der beste Deal“: Neue ARD-Verbrauchersendung mit Annabell Neuhof und Yared Dibaba

    Welche Produkte sind gut, günstig und wurden fair produziert?

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 27.07.2018, 11:27 Uhr

    „Der beste Deal“ mit Annabell Neuhof und Yared Dibaba – Bild: WDR/Ben Knabe
    „Der beste Deal“ mit Annabell Neuhof und Yared Dibaba

    Mit dem Start in die neue TV-Saison experimentiert das Erste am Montagabend. Waren zuletzt vorrangig diverse „Check“-Formate um 20.15 Uhr zu sehen, wird am 27. August – wie bereits bekannt – erstmals der neue „Kriminalreport“ mit Judith Rakers ausgestrahlt (fernsehserien.de berichtete). Eine Woche später startet dann eine neue Verbrauchersendung: Ab dem 3. September ist „Der beste Deal“ mit Annabell Neuhof und Yared Dibaba zu sehen. Insgesamt acht Mal läuft das neue 45-minütige Format montags um 20.15 Uhr.

    Über allem steht die Frage: Was kann man heutzutage guten Gewissens kaufen? Ob Kleidung, Kosmetik oder Lebensmittel – was ist wirklich gut, günstig und wurde unter fairen Bedingungen produziert? Annabell Neuhof und Yared Dibaba machen sich auf die Suche und decken zusammen mit ihrem Team die Tricks der Hersteller auf und wollen die Zuschauer durch den Konsumalltag lotsen. Es soll gezeigt werden, auf was man beim Einkaufen achten sollte, wie man für das beste Angebot auch den besten Preis erzielt und was man lieber stehen lassen sollte. Dies soll auf unterhaltsame, provokante und investigative Weise geschehen.

    In der ersten Ausgabe geht es unter anderem um den Mythos der Mindesthaltbarkeitsdaten. Rund sieben Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich weggeworfen – häufig, weil sie scheinbar abgelaufen sind. „Der beste Deal“ zeigt, wie die Industrie die Kunden mit einem angeblichen Mindesthaltbarkeitsdatum in die Irre führt.

    „Aufwändige Produktrecherchen, Angebotsvergleiche oder Vertragschecks – dafür bleibt den meisten Verbrauchern im Alltag kaum Zeit. Und die Angebotsvielfalt wird immer größer und undurchsichtiger. Das neue Verbraucherformat ‚Der beste Deal‘ zeigt, bei welchen Produkten und Angeboten es sich lohnt zuzugreifen und welche Fallen beim Einkauf oder bei Vertragsabschlüssen lauern. So wissen die Zuschauer bei ihrem nächsten Einkauf, von welchem Produkt oder von welcher Dienstleistung sie besser die Finger lassen“, so ARD-Chefredakteur Rainald Becker.

    Das neue Verbrauchermagazin „Der beste Deal“ ist eine Gemeinschaftsproduktion des MDR, SWR, SR und WDR.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • Thinkerbelle am 27.07.2018 14:16 via tvforen.demelden

      TV Wunschliste schrieb:
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      >
      > In der ersten Ausgabe geht es unter anderem um den
      > Mythos der Mindesthaltbarkeitsdaten. Rund sieben
      > Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich
      > weggeworfen - häufig, weil sie scheinbar
      > abgelaufen sind. "Der beste Deal" zeigt, wie die
      > Industrie die Kunden mit einem angeblichen
      > Mindesthaltbarkeitsdatum in die Irre führt.

      Ich hab neulich mal gelesen, dass über 800 Millionen Menschen auf der Welt an Hunger leiden, und dass nur ein Viertel der in westlichen Ländern weggeworfenen Lebensmittel ausreichen würde um die alle satt satt zu machen.
      Auf der Webseite der Welthungerhilfe steht, dass in Deutschland pro Kopf jährlich 82 kg Nahrung im Müll landen.
      https://www.welthungerhilfe.de/aktuelles/blog/lebensmittelverschwendung/
      Ich finde das ziemlich deprimierend. Und so gut ich ein Mindesthaltbarkeistdatum finde, das einem einen Anhaltspunkt gibt wie alt das Nahrungsmittel schon ist, so ist das sicher auch ein Grund wieso viele Nahrungsmittel, die noch lange ohne Gesundheitsgefahr verzehrt werden können weg geworfen werden. Viele scheinen die Bedeutung von "mindest" nicht zu kennen.
      • Wicket am 27.07.2018 14:25 via tvforen.demelden

        Mit dem Thema Mhd setze ich mich schon seit mehreren Jahren auseinander. Außer in den skandinavischen Ländern, wo Frische meist immer noch groß geschrieben wird und man die Milchprodukte wirklich zügig verbrauchen sollte, achte ich immer auf den Konsistenz, Geruch und Geschmack.

        Und ja, ich verzehre dann noch Produkte, die manch' einer nicht mehr zu sich nehmen würde, wenn alles Andere okay ist. Schlecht ist mir nie geworden. Andere, empfindliche Sachen nehme ich dann konsequenterweise NICHT mit.

        Im Umkreis habe ich sehr viele Möglichkeiten, mich so günstig und gut zu ernähren. Und wenn man sogar noch Mundraubmöglichkeiten findet, wie etwa Brombeersträuche, die momentan voller Früchte hängen und die nicht oder kaum abgeerntet werden... .

        Wir haben am Sonntag über 1 kg davon geerntet und haben jetzt noch einen kleinen Rest. Jeden Morgen gibt es einen leckeren Brei mit den Früchten und morgen Abend ziehen wir wieder los.


        Auf die Sendungen selbst bin ich gespannt und werde sie wohl in der Mediathek sehen.

        Gruß,
        Wicket

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