Das Erste wiederholt „Türkisch für Anfänger“ und „Die LottoKönige“

    Comedy-Doppelpack für den Freitag-Vorabend

    Ralf Döbele – 23.05.2014, 17:27 Uhr

    „Türkisch für Anfänger“

    Noch immer befindet sich Das Erste irgendwo zwischen „Quizduell“ und einer reduzierten „Heiter bis tödlich“-Ladung auf der schier endlosen Suche nach einem Erfolgsrezept für den Vorabend. Immerhin gibt es für Serienfans nun zwei kleine Lichtblicke, wenn auch nur in der Form von Wiederholungen. Ab 11. Juli werden immer freitags ab 18:45 Uhr „Türkisch für Anfänger“ und „Die LottoKönige“ ausgestrahlt. Die beiden Comedys übernehmen damit den Sendeplatz von Dieter Pfaffs Krimiserie „Der Dicke“, die dort aktuell noch zu sehen ist.

    „Türkisch für Anfänger“ war von 2006 und 2008 eine feste Größte im ARD-Vorabendprogram. Die Serie mit Josefine Preuß und Elyas M’Barek mauserte sich zur absoluten Kult-Comedy, auf die 2012 schließlich auch ein Kinofilm folgte. Das Erste beginnt mit der Ausstrahlung bei Folge 1. Darin erfährt Lena (Preuß), dass sie in Zukunft als Teil einer deutsch-türkischen Patchwork-Familie leben muss. Allerdings finden ihre neuen Geschwister bei ihr zunächst überhaupt keinen Anklang: Yagmur (Pegah Ferydoni) ist strenggläubige Muslima und Cem (M’Barek) lässt ständig den Möchtegern-Macho raushängen. Seine erste Ansage an Lena: ab sofort sei er der Chef im Haus und Lena habe nur noch Klamotten mit mehr Stoff zu tragen. Es dauert nicht lange bis die Situation eskaliert.

    „Die LottoKönige“ waren bislang lediglich im Programm des WDR zu sehen, wo seit 2012 zwei Staffeln mit 12 Episoden ausgestrahlt wurden. Im Zentrum steht die Familie König, die unverhofft beim Lotto einen Superjackpot von zwölf Millionen Euro knackt. Doch auf die erste überschwängliche Freude über das zukünftige Luxusleben folgt für Rudi (Waldemar Kobus) und Claudia König (Sandra Borgmann) die Ernüchterung. Der Psychologe der Lottogesellschaft (Oliver Wnuk) rät ihnen, sich erstmal nichts anmerken zu lassen. Dabei hatte Rudi bereits telefonisch seinen Job gekündigt und auch ‚Omma‘ Helga (Beate Abraham) hatte bereits die sofortige Überweisung ihrer drei Millionen gefordert.

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